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Fortsetzung des Artikels von Medija Haschemzadeh von Seite 48 aus AFA 2/2012

…Das Konzept des Großraumbüros wird durch die Besonderheit der Tischmodule erzielt, denn die Mitarbeiter sitzen hier in einer ausgeschnittenen, abgerundeten Vertiefung der Tischflächen. Es sind immer jeweils zwei gegenüberliegende Arbeitsplätze asymmetrisch zueinander ausgerichtet. Durch dieses Prinzip wird die Konzentration auf die eigene Arbeit gewahrt, ermöglicht allerdings auch die einfache Kommunikation und Teamarbeit mit Kollegen. Das konzentrierte Arbeiten findet ebenfalls im Hauptraum in kleinen Bürozellen mit Einzeltischen und Glastrennwänden statt.

Ebenfalls in Hamburg, direkt in der Hafencity, befindet sich seit Juni 2009 die neue Zentrale von Unilever Deutschland. Der Entwurf des Großraumbüros, das den Gold Standard im nachhaltigen Bauen erreicht hat, stammt von Behnisch Architekten, Stuttgart. Das Gebäude beeindruckt nicht nur gestalterisch, sondern es erfüllt auch überwiegend die Aspekte des nachhaltigen Baues, wie Ökologie, Soziales und Ökonomie. „Unser neues Unilever-Haus ist ein architektonisches Highlight in Hamburg – und für uns der Start in eine neue Zukunft“, sagt Harry Brouwer, Chairman Unilever Deutschland, Österreich, Schweiz. „Außerdem unterstreicht das Gebäude unsere Unternehmenskultur: Wir sind offen, ehrlich und transparent.“ Eine optimale Raumaufteilung ermöglicht eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit unter den Kollegen. Bei Unilever wird nach der Philosophie des „Agile Working“ gearbeitet, ein sehr flexibles Arbeitsprinzip, das den Mitarbeitern erlaubt wann sie wollen und von wo sie wollen zu arbeiten, solange die Arbeit rechtzeitig erledigt wird. Ganz nach dem Motto: das Büro ist dort, wo man arbeitet. In dem einzigartigen Konzept des neuen Unilever-Hauses wird der Focus auf eine positive Arbeitsatmosphäre, das Wohlbefinden der Mitarbeiter sowie die Nähe zum Konsumenten gelegt.

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