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  • Erfolgreiche 10. AFA Baufachvernstaltung BAUEN IM BESTAND (AFA-Magazin 02/2017, S. 32-40)
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10. AFA Baufachveranstaltung Bauen im Bestand

Innovative Lösungen aus den Bereichen Brandschutz, Fenstersysteme für Rauch-,Wärmeabzug und gegen Einbruch sowie Innendämmung

Aussteller und Teilnehmer nutzen die Messe für fachliche Gespräche

Im Mai trafen sich Architekten, Ingenieure, Fachplaner und -firmen, auf der AFA Baufachveranstaltung Bauen im Bestand, um gemeinsam über die neusten Entwicklungen aus dem Baubereich zu sprechen und zu diskutieren. Schon zum zehnten Mal lud Architekt Frank Pawlak zu der Fortbildungsveranstaltung mit angeschlossener Messe in die atmosphärischen Räume des pulheimer Kultur- und Medienzentrums ein.

Im Fokus der Veranstaltung standen die Themen Dämmsysteme und Brandschutz. Im folgenden finden Sie einen genaueren Überblick über die Inhalte der Veranstaltung.

Dämmen – aber richtig

Der Gesetzgeber verpflichtet Bauherren, energieeffizient zu bauen. Das bezieht sich nicht nur auf Neubauten, denn auch Altbauten müssen oftmals nachträglich gedämmt werden.

Schlecht gedämmte Häuser verbrauchen viel Heizenergie. Wer sein Haus hingegen gut dämmt, kann Heizkosten sparen und trägt zur Energiewende bei. Angenehmer Nebeneffekt: die Wände werden wärmer und das Wohnklima verbessert sich. Die Dämmung des Hauses ist zwar eine oft kostenintensive, aber üblicherweise auch sehr effektive Maßnahme, um langfristig Energie und Heizkosten einzusparen. Es ist auch gar nicht zwingend notwendig, auf einen Schlag das gesamte Haus rundum zu dämmen. Im Gegenteil: Experten empfehlen, dann zu dämmen, wenn ohnehin Sanierungsmaßnahmen anstehen.
Gerade beim Bauen im Bestand ist es allerdings häufig viel zu schade die originale Fassade hinter Dämmmaterial und Putz zu verstecken. Dann haben Bauherren die Möglichkeit das Gebäude mit einer Innendämmung energetisch zu Sanieren. Auch hier gibt es Mittlerweile ein breites Spektrum an Ausführungsmöglichkeiten. Allerdings ist hier die Beauftragung eines Profis dringend zu empfehlen, um Planungs- und Ausführungsmängel auszuschließen.

Egal ob Außen- oder Innendämmung, das Angebot an Dämmmethoden und Materialien ist dabei groß. Neben den konventionellen Dämmmaterialien Polystyrol-Hartschaum und Mineralwolle spielen auch Ökologische Dämmstoffe bei der Wahl des Dämmmaterials eine immer größere Rolle.

Denn diese sind wasserdampfdurchlässig und weisen damit deutliche Vorteile gegenüber konventionellen Wärmedämmstoffen auf.

Von Holzfaserplatten bis zur Schafswolle gibt es viele Möglichkeiten sein Haus ökologisch zu dämmen. Im Vergleich mit den konventionellen Dämmmaterialien können Zellulosedämmstoffe im punkto Preis und Wirtschaftlichkeit am besten mithalten. Besonders für den Holzrahmenbau sind die Zelluloseflocken, hergestellt aus Altpapier das meist von Tageszeitungen stammt, sehr gut geeignet.

Veranstalter Frank Pawlak begrüßt die Teilnehmer

Brandschutz im Bestand

Das Bauen im Bestand ist eine komplexe Aufgabe und umfasst zahlreiche Aspekte, auch der Brandschutz spielt dabei eine wichtige Rolle. Da es gerade im Bestand eine große Herausforderung ist die geforderten Brandschutzanforderungen nachträglich umzusetzen, sollte man die Aspekte des Brandschutzes besonders frühzeitig in die Planungen einzubeziehen. Häufig steht der Entwurf dabei im Konflikt mit den aktuell gültigen Normen und Regelungen, da sich diese auf die Errichtung von Neubauten beziehen.

Erfreulicherweise gibt es mittlerweile eine Vielzahl von nahezu unsichtbaren und ansprechenden Brandschutz- und Brandmeldeprodukten auf dem Markt.

Neue Hilfen für den Planer

Organisation ist alles und das gilt besonders für Planer und Bauleiter. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Softwarelösungen die einem den Arbeitsalltag erleichtern wollen. Doch was ist wirklich hilfreich und was bringt nur mehr Aufwand?

Einige Softwareentwickler sind da genau auf der richtigen Spur und bieten zuverlässige Lösungen, um die Abläufe auf der Baustelle zu koordinieren, Dokumente immer griffbereit zu haben und Änderungen der Leistungen mit wenig Aufwand festzuhalten und zu dokumentieren.

Neben der Fortbildungsveranstaltung fand auch die angeschlossene Messe großen Anklang bei den Teilnehmern. Die Besucher konnten sich an den vielfältigen Ständen ausgiebig über die neuesten Technologien, Materialien und Dienstleistungen informieren und natürlich standen auch die Referenten an Ihren Ständen für die Beantwortung von Fragen bereit. Bei unterschiedlichen Snacks sowie heißen und kalten Getränken konnten somit anregende Fachgespräche und Diskussionen geführt werden.

Seit 6 Jahren liefert die AFA-Architektenveranstaltung Architekten, Ingenieuren, Bausachverständigen und Fachfirmen eine Plattform zum Austausch
und wird dadurch mehr und mehr zu einer wichtigen Schnittstelle im Baubereich.

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