Die Wiener Gemütlichkeit Hotel Altstadt Vienna

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 Das echte Wiener Lebensgefühl kennen lernen, Kultur entdecken und es sich so richtig gut gehen lassen – das waren meine Gedanken, als ich mich dazu entschloss, ein paar Tage im Hotel Altstadt Vienna zu buchen. Und diese Entscheidung habe ich nicht bereut!

Das ehrwürdige Patrizierhaus von 1902 ist bereits von außen sehr prachtvoll. Hinzu kommt noch die tolle Lage: zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Shoppingmöglichkeiten in der Mariahilfer Straße sind fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen. Diese Adresse ist also ein echter Geheimtipp!

Die Eingang zum Hotel Altstadt Vienna

Das Boutique-Hotel liegt nur zehn Minuten Fußweg entfernt vom Museumsquartier mitten im angesagten siebten Bezirk und das Erfolgsrezept von Inhaber Otto E. Wiesenthal, der Kreativität und Wiener Lebensgefühl miteinander verbinden wollte, ist eindeutig aufgegangen.

 

Einmal im Leben Sissi sein…

Der leidenschaftliche Kunstsammler hat ein Auge für stilvoll eingerichtete Wohnungen. Und warum sollte hier nicht auch der richtige Ort für Kunst sein? Künstler, Designer und Architekten unterstützten ihn bei der Umsetzung dieser Idee und das Resultat ist brillant. Mit viel Liebe zum Detail sind in diesem Hotel 62 Zimmer und Suiten entstanden, die durch Designmöbel, spezielle Lichtinstallationen und natürlich viel Kunst ein einzigartiges Flair besitzen. Außerdem ist jeder Raum ein Unikat.

 

Das Kuchenbuffet – jeden Nachmittag für die Gäste

 

Eingang zum Frühstücksraum und der Bibliothek

Jedem Kunstliebhaber geht beim Anblick der vielen Skulpturen, Gemälde und Fotografien, die es überall in diesem Haus zu betrachten gibt, das Herz auf. Alles ist so angeordnet, dass es nirgends überladen wirkt. Die Atmosphäre an diesem Ort ist ungezwungen und sehr charaktervoll, so dass man hier gerne verweilt.

Kunst im Altstadt Vienna

 Der Moretti-Room

Für mich war das absolute Highlight meines Hotelaufenthalts mein Zimmer: der Moretti Room! Dieses Zimmer wurde vom Schauspieler Tobias Moretti, der seit langem selbst Stammgast in diesem Hotel ist, gestaltet. Und wie jedes Zimmer im Altstadt Vienna ist es einzigartig. Interior Designerin Eugenie Arlt und Künstler Degenhard Andrulat halfen bei der Erschaffung eines Zimmers, das zwei Welten miteinander vereint und zugleich wohnlich ist. Warme Farben empfangen den Gast. Insgesamt überwiegen in diesem Raum klare Linien, wodurch er insgesamt angenehm schlicht wirkt. Dadurch treten die Tiroler Tischlermöbel – welche ebenfalls auf das Wesentliche reduziert sind – des Tischlermeisters Wolfgang Heiss und das ansprechende Wandbild „Violettgestellte Alizarinweisslinien“ von Degenhard Andrulat in den Vordergrund.

Das Bad mit Blumenwiese im Moretti-Room

 

Auf dem Foto, dass eine ganze Wandseite einnimmt, kann man die unmittelbare Nachbarschaft über Morettis Hof betrachten. Moretti interpretiert das Bild als gelungene Kombination von Außen- und Innenwelt. Gekonnte Akzente im Zimmer, die für eine Wohlfühlatmosphäre sorgen, werden durch die indirekte Beleuchtung gesetzt. Sehr originell sind auch die Vorhänge, die den Gast in das Gefühl versetzen, dass er sich im Theater befände. Erwähnenswert ist auch das Badezimmer: es ist insgesamt schlicht und dezent gestaltet und erinnert an die alpine Bergwelt. Auf den großflächigen Fliesen an der Wand blickt man auf eine Kräuter- und Blumenwiese. Auch dieser Kontrast ist äußerst kunstvoll.

Natürlich bin ich nicht alleine zum Verweilen nach Wien gekommen. Das wäre auch viel zu schade, denn Wien ist ein Inbegriff reicher Traditionen. Das Einzigartige an dieser Stadt ist, dass sie zugleich Kulturmetropole, Kaiserstadt und Kaffeeparadies ist und den Besucher vom ersten Augenblick an fasziniert.

Mein erstes Ziel ist das Wiener Rathaus mit dem direkt danebengelegenen Wiener Parlament. Die beiden Gebäude sind im griechisch-römischen Stil erbaut. Auf dem Rathausplatz ist immer jede Menge los, denn hier gibt es ganzjährig Veranstaltungen und es gibt viele Stände, die mit leckerem Essen und Getränken locken. Wenn man einmal in Wien ist, darf ein Besuch im Schloss Schönbrunn auf keinen Fall fehlen. Hier sah ich mir die 22 Räume von Kaiser Franz Joseph und Sisi an.

Am Abend stand dann ein Besuch auf dem Wiener Prater an. Auch das sollte sich niemand entgehen lassen. Auf dem 65 Meter hohen Riesenrad hat man einen unglaublichen Blick von oben auf die Stadt. Des Weiteren ist die Auswahl an Fahrgeschäften, Restaurants und Bars enorm.

Am nächsten Morgen brach ich zu einem Spaziergang an der Donau, die mitten durch die Stadt fließt, auf. Schließlich hat Wien auch viel schöne Natur zu bieten. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Ausflüge im Freien im Frühling und Sommer noch viel schöner sind. Aber ich war nun einmal im Januar hier und auch so bekam ich einen Eindruck davon, wie entspannt das Leben in einer Großstadt sein kann.

Richtig idyllisch ist die Stelle, an der sich mitten auf der Donau durch zwei Flussarme eine kleine Insel gebildet hat.

Zum Aufwärmen zog es mich in das bekannte Kaffeehaus Café Sacher, auf der anderen Seite der Wiener Staatsoper. Kaffeehäuser entsprechen ganz dem entspannten Lebensstil der Wiener und hier kann man in einem perfekten Rahmen die typische und einzigartige Atmosphäre genießen.

Mein Tipp ist ein Stück Original Sacher-Torte mit einem Schlagobers – so nennen die Wiener Schlagsahne – und dazu einen „kleinen Braunen“ – so der Wiener Begriff für einen Espresso.

Als Resümee meines Aufenthalts in der alten Kaiserstadt kann ich sagen, dass mich diese Vielfalt an modernen und altehrwürdigen Sehenswürdigkeiten wirklich beeindruckt hat.

Auch das Erleben dieser perfekten Kombination aus traditionellen Kaffeehäusern, moderner Shoppingkultur und Architektur sind immer wieder eine Reise wert.