image

Nachlese der 5. AFA-Architektenveranstaltung & Messe im Kultur-und Medienzentrum Pulheim zu dem Thema „Brandschutz“ am 23. September 2014

Zum fünften Mal lud Herausgeber Architekt Frank Pawlak des AFA-Architekturmagazins interessierte Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure und Bauherren zu der äußerst informierenden AFA-Architektenveranstaltung und Messe ein.

Die Veranstaltung und Messe fand in den wunderschönen und freundlichen Räumen des Kultur-und Medienzentrums Pulheim statt.
Das aktuelle Thema „Brandschutz“ fand großen Anklang bei den teilnehmenden Architekten, Ausstellern und Referenten. Die Veranstaltung gestaltete sich als gelungene Interaktion aus informativen Vorträgen und interessanten Messeflächen, die die Kommunikation zwischen den knapp 70 Teilnehmern und den Ausstellern anregte.

 

Um 08.30 Uhr konnten die Teilnehmer in ungezwungener Atmosphäre eines „Come Together“ bei einer guten Tasse Kaffee und einer kurzen Stärkung am Frühstücksbüffet,erste Informationen an den Messeständen erhalten.
So präsentierten Unternehmen wie MORALT AG, die Techem Energie Service GmbH, Dorma Deutschland GmbH, Hörmann KG, Jansen Brandschutz GmbH & Co. KG, TÜV Rheinland Industrie Service GmbH / Ifes GmbH sowie Fural Systeme in Metall GmbH aktuelle, innovative sowie zukunftsorientierte Produkte auf Ihren Ausstellungsflächen. Die Produkte wurden auf Messeständen vorgestellt sowie in Vorträgen genauer erläutert

Neben diesen großen Unternehmen fand auch die Architektenkammer NRW Gefallen an dem Event und akkreditierte die Veranstaltung als Fortbildung mit anregenden 3 Unterrichtsstunden. Die Messe lieferte wieder einmal die Plattform zur Kontaktherstellung zwischen den Architekten, Bauherren sowie Unternehmen und förderte anregende Gespräche und lud ebenfalls dazu ein, Erfahrungen untereinander auszutauschen.

Nach der traditionellen Begrüßung der geladenen Gäste durch den Herausgeber des AFA-Architekturmagazins Architekt Frank Pawlak, begann der Vortragsteil der 5. AFA-Architektenveranstaltung & Messe. Den ersten Vortrag lieferte Dipl.-Ing./ Dipl.-Wirt.-Ing. Gerhard Hoffmann, Ifes GmbH, Mitglied der TÜV Rheinland Group/Köln zu dem Thema „Brandschutzplanung /Realisierung einer sicheren Entrauchung im Bestand am Beispiel des Umbaus „Neumarkt Galerie Köln“. Er sprach u. a. über die integrale Planung der Brandschutzmaßnahmen, die Brand- und Entrauchungssimulation und die Durchführung eines Realbrandversuches zur behördlichen Abnahme. Im Anschluss daran sprach Robert Markowski von Fural System in Metall GmbH, Österreich über „Metall-Brandschutzdecken“, gab Hinweise zur Vorbeugung, Schadensminimierung und Schutzziele und veranschaulichte das Thema anhand praxisnaher Beispiele. Über „Gestaltungsmöglichkeiten des Feuer- und Rauchschutzabschlusses“ informierte dann Andreas Ziller, von Hörmann KG. Herr Ziller erläuterte die Vor- und Nachteile von Feuer- und Rauchschutzabschlüssen im Objektbau mit Blick auf Planung und Bauabwicklung. In seinem praxisorientierten Vortrag stellte der Referent unterschiedliche Abschlüsse, wie Stahl-Feuerschutztür, verglaste Rohrrahmen, Feuerschutztür, Festverglasung, Automatikschiebetür und Feuerschutzschiebetür vor.

Während der exklusiven Verköstigung am reich gedeckten Büffet in der Mittagspause fanden die Teilnehmer und Aussteller die Möglichkeit, die Messestände zu besuchen, die Firmen und Produkte kennenzulernen und sich auszutauschen. Im Anschluss an diese Mittagspause referierte Dipl.-Ing. Stefan Kater von Jansen Brandschutz GmbH & Co. KG über Feuerschutzabschlüsse. Hier wurden insbesondere der normative und gesetzliche Stand der Technik und zukünftige Änderungen beleuchtet, Innovationen vorgestellt sowie Lösungen durch Zustimmung im Einzelfall gegeben.
Der zum Ende der Veranstaltung vortragende Jens Kronenberg, Objektmanager Deutschland bei Dorma Deutschlang GmbH sprach über „Brandschutz in Pflege- und Seniorenheimen“ mit Schwerpunkten DIN 14677, Fluchtwegsicherung, barrierefreie Zugänge, Türsystemen, Gebäudesicherheit, Brandmeldeanlagen und lieferte kompetent praxisgerechte Lösungen
Im Anschluss an den aufschlussreichen, instruktiven Vortragsteil der 5. AFA – Architektenveranstaltung wurde den Teilnehmern noch einmal die Möglichkeit geboten, die Ausstellungsflächen der verschiedenen Unternehmen zu besuchen und sich über die unterschiedlichen Produkte im Rahmen des Schwerpunktthemas der Veranstaltung zu informieren.
  

Nachlese der 4. AFA-Architektenveranstaltung & Messe im Kultur-und Medienzentrum Pulheim zu dem Thema „Energetische Sanierung“ am 15. Mai 2014

Zum vierten Mal lud Herausgeber Architekt Frank Pawlak des AFA-Architekturmagazins interessierte Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure und Bauherren zu der äußerst informierenden AFA-Architektenveranstaltung und Messe ein.

Anstatt wie in den letzten drei erfolgreichen Veranstaltungen, u.a. zu den Themen „Feuchteschäden und deren Vermeidung“ und „Bauen im Bestand“, fand die aktuelle Veranstaltung „Energetische Sanierung“ am 15. Mai 2014 nicht im Technologie Park Köln, sondern vor den Toren Kölns, in den wunderschönen und freundlichen Räumen des Kultur-und Medienzentrums Pulheim statt.
Wie bereits im letzten Jahr fand das aktuelle Thema der Energetischen Sanierung großen Anklang bei den teilnehmenden Architekten, Ausstellern und Referenten. Die Veranstaltung gestaltete sich als gelungene Interaktion aus informativen Vorträgen und interessanten Messeflächen, die die Kommunikation zwischen den knapp 100 Teilnehmern und den Ausstellern anregte.

Um 08.30 Uhr konnten die Teilnehmer in ungezwungener Atmosphäre eines „Come Togehther“, bei einer guten Tasse Kaffee und einer kurzen Stärkung am Frühstücksbüffet, erste Informationen an den Messeständen erhalten.
So präsentierten Unternehmen wie u.a. die Max Weishaupt GmbH, Hewlett-Packard, Ifes GmbH- Mitglied der TÜV Rheinland, die Testo AG, Inventer GmbH, WINGS- Hochschule Wismar, Thermofloc, Herzog GmbH und die Erfurt GmbH.
aktuelle, innovative sowie zukunftsorientierte Produkte auf Ihren Ausstellungsflächen.
Neben diesen großen Unternehmen fand auch die Architektenkammer NRW Gefallen an dem Event und akkreditierte die Veranstaltung als Fortbildung mit anregenden drei Unterrichtsstunden. Die Messe lieferte wiedermal die Plattform zur Kontaktherstellung zwischen den Architekten, Bauherren sowie Unternehmen und förderte anregende Gespräche und lud ebenfalls dazu ein, Erfahrungen untereinander auszutauschen
Nach der traditionellen Begrüßung der geladenen Gäste durch den Herausgeber des AFA-Architekturmagazins Architekt Frank Pawlak, begann der Vortragsteil der 4. AFA-Architektenveranstaltung & Messe.
Den ersten Vortrag lieferte Michael Grabow der Max Weishaupt GmbH zu dem Thema Energetische Sanierung mit regenerativen Systemen. Er zeigte unter anderem den effektiven Einsatz von Wärmepumpen im Bestand auf und stellte die Energiespeicher WES 660-A und 910-A vor. Diese verfügen über eine hohe Serienausstattung. Dazu zählen die hochwirksame Zweikomponenten-Wärmedämmung Isodual, die patentierte Thermo Einschichtsäule, das Warmwasser-Durchfluss-System aus nickelfreiem Edelstahl, die Anschlüsse für Gas- oder Ölbrennwertsysteme mit Bypass-Funktion, mehrere Zusatz-Anschlussmöglichkeiten (Fremdwärme, Elektroheizung) sowie mehrere Tauchhülsen mit exakt definierten Positionen.
Im direkten Anschluss stellte Dr. Thomas Mathews von der Baugrund Süd GmbH den anwesenden Architekten die Energetische Sanierung mittels Geothermie vor. Er veranschaulichte die Besonderheiten bei der Wärmequellenerschließung und den Bau von Erdwärmesonden und geothermischen Brunnen. Er zeigte mithilfe anschaulicher Entwürfe den Ablauf der Planung und Durchführung der Brunnenanlagen auf.
Nach einer kurzen Kaffeepause wurde den Teilnehmern durch Referent Peter Koch von Hewlett-Packard gezeigt, wie Sie mit der richtigen Hardware sparen könnten. Er regte die Architekten an, neue Wege mit HP Designjet ePrint und Share zu wagen und wie sie bereits Tinte beim Kauf des Plotters sparen. Er veranschaulichte Bildhaft den Vorteil eines Großformatdruckers für die Arbeit eines Architekten. Ein HP Designjet erweitert das Angebotsportfolio um lukrative Großformatdrucke und fördert dadurch das Unternehmenswachstum.
Auch der anschließende Vortrag der Ifes GmbH, einem Mitglied der TÜV Rheinland Group aus Frechen, zum Thema Energetische Sanierung historischer Bausubstanz am Beispiel der „Abel Bauten“ wurde praxisnah und informativ durch Dipl.-Ing. Gerhard Hoffmann geführt.
Im Rahmen der Sanierung der „Abel Bauten“ am Rhein-Energie Stadion in Köln konnte ein eindrucksvoller Erfahrungsbericht über die Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes angehört werden. Praxisnah wurde die Bestandsaufnahme verbildlicht und die Definition der unterschiedlichen Nutzungen von Nassräumen, Sanitärräumen und Ruheräumen aufgezeigt. Der Referent demonstrierte die Ermittlung der Feuchtelasten durch die Nutzung sowie die Planung des denkmalgeschützten Umbaus und Rückbaus. Er führte informativ die bauphysikalische Optimierung der Innendämmung zur Vermeidung von Kondensation und Schimmelpilzbildung vor und die energieeffiziente Planung der Sporthalle.

Nach der exklusiven Verköstigung am reich gedeckten Büffet in der Mittagspause, beleuchtete Florian Gritsch von der Testo AG die Vorteile der Energetischen Sanierung mittels Unterstützung der Thermografie. Durch die Thermografie Technik lässt sich der Sanierungsaufwand der Altbauten viel einfacher gestalten, zum Beispiel kann dadurch die Höhe der Energieverluste über der Außenfassade ermittelt werden. Sowohl die Kontrollabnahme nach einer Fassadendämmung kann ganz bequem geprüft werden als auch die Analyse der Bausubstanz. Im Anschluss referierte Andreas Kroll von Inventer GmbH die Frage, ob Lüftungsanlagen eine Notwendigkeit oder ein lästiges Übel seien. Die Energetische Sanierung trägt dazu bei Häuser perfekt gegen Kälte und Feuchtigkeit abzudichten, doch kann dies auch zu Schimmelbildung führen, wenn nicht ausreichend oder richtig gelüftet wird. Eine Lüftungsanlage kann Abhilfe schaffen und zu einem wohligen Innenraumklima beitragen, das „wie“ erklärte Herr Kroll anschaulich anhand zahlreicher Beispiele.
Der nachfolgende Beitrag kam von Master of Archicture Milesa Jevtic von der WINGS-Hochschule Wismar. Sie dokumentierte energieoptimiertes Bauen in der Sanierung am Beispiel zweier öffentlicher Gebäude in Mecklenburg-Vorpommern: Modellprojekt Plus Energie Schule in Rostock und der Kindertagesstätte Plappersnut in Wismar.
Der zum Ende der Veranstaltung vortragende Dipl.-Ing. Martin Weise von Thermofloc (Peter Seppele Gesellschaft m.b.H) stellte in seinem Vortrag die vielen Vorteile der Zellulosedämmung vor und regte nochmals zu Fragen und Diskussionen im Publikum an.
Im Anschluss an den aufschlussreichen, instruktiven Vortragsteil der 4. AFA – Architektenveranstaltung wurde den Teilnehmern noch einmal die Möglichkeit geboten, die Ausstellungsflächen der verschiedenen Unternehmen zu besuchen und sich über die unterschiedlichen Produkte im Rahmen des Schwerpunktthemas der Veranstaltung zu informieren.
Aufgrund des äußerst gelungenen und positiven Ablaufs und der sehr positiven Resonanz der Fachteilnehmer und der Aussteller, zeigte sich die 4. AFA – Architektenveranstaltung & Messe als großer Erfolg. Ein ausgezeichneter Grund also, die 5. AFA – Architektenveranstaltung & Messe zum Thema „Brandschutz“ am 23. September 2014 im Kultur-und Medienzentrum Pulheim zu besuchen!

Nachlese der 3. AFA – Architektenveranstaltung & Messe im Kongresszentrum Technologiepark Köln zum Thema Bauen im Bestand

Nach den ersten beiden überaus erfolgreichen AFA-Architektenveranstaltungen zu den Themen Feuchteschäden an Gebäuden und deren Vermeidung sowie energetische Sanierung, folgte im November 2013 das zweitägige AFA-Event & Messe zum Thema „Bauen im Bestand“ im Kongresszentrum des Technologieparks in Köln. 

Am 11. und 12. November 2013 fanden sich abermals interessierte Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure und Bauherren im Kongresszentrum des Technologieparks zusammen, um sich über die neuesten Innovationen und Produkte im Bereich der Gebäudemodernisierung zu informieren. Die Umnutzung, Erweiterung und energetische Sanierung bestehender Gebäude hat in den letzten Jahren an großer Bedeutung gewonnen und das AFA-Architekturmagazin stellte in Kooperation mit zahlreichen Unternehmen ein zweitägiges Programm mit anregenden Vorträgen und sehenswerten Messeständen zu diesem aktuellen Thema zusammen. Neben großen Unternehmen wie die Dallmer GmbH, Firma Pender und Hewlett Packard, fand auch die Architektenkammer NRW Gefallen an dem Event und akkreditierte die Veranstaltung als Fortbildung mit wohlverdienten acht Unterrichtsstunden. Im Rahmen dieser zukunftsorientierten Messe realisierte das Team des AFA-Architekturmagazins im Außenbereich des Technologieparks die attraktive und innovative Ausstellung „Elektromobilität“. Hier konnten die Gäste des AFA-Events schon heute die Automobile von morgen bestaunen und austesten. Es wurden u.a. der revolutionäre Opel Ampera, der schicke Cityflitzer Renault Twizy, der clevere Smart fortwo und der umweltfreundliche Pionier Volvo V60 Plug-In Hybrid vorgestellt.
Schon vor Beginn des ersten Vortrages erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit bei einer ausgezeichneten Tasse Kaffee der Firma Löwen die reichlichen Messestände zu besuchen und sich vorab mit Informationsmaterialien und Broschüren einzudecken. So präsentierten Unternehmen wie u.a. die Dallmer GmbH, die Weishaupt GmbH, die Bim Measurement GmbH, die Ceno Tec GmbH, das Institut für Wärme- und Öltechnik (IWO), die AIA AG, die kfW Bankengruppe, SFA Sanibroy, die Firma Schulte & Todt, die Firmen Pender und Faro, die Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH, Tyco Integrated Fire & Security, Ropag High-Tech, Hewlett-Packard, die WINGS – Wismar International Graduation Services GmbH, Graphisoft, und die Orca GmbH ihre aktuellen, innovativen und zukunftsorientierten Produkte. Die Messe lieferte die Plattform zur Kontaktherstellung zwischen den Architekten, Bauherren sowie Unternehmen und förderte anregende Gespräche und lud ebenfalls dazu ein, Erfahrungen untereinander auszutauschen.
Nach der offiziellen Begrüßung der geladenen Gäste durch den Herausgeber des AFA-Architekturmagazins Architekt Frank Pawlak, begann der Vortragsteil der 3. AFA-Architektenveranstaltung & Messe und das Wort ging an Dipl.-Ing. Architekt Ralph Wagner, dem Referenten von der Dallmer GmbH. Er begann den ersten Vortrag des mehrtägigen Events mit dem Thema der zukünftigen Vorteile einer bodengleichen Dusche. Er zeigte beispielhaft die Risiken einer handelsüblichen Duschwanne auf und stellte neuartige Sanierungstechniken für ein altersgerechtes Bad dar. Im direkten Anschluss stellte Dipl.-Ing. Architekt Holger Kreienbrink, von der Graphisoft Deutschland GmbH, den anwesenden Architekten eine neue Vielzahl an Möglichkeiten bei der Darstellung und Bearbeitung von BIM Modellen vor. Er zeigte mithilfe anschaulicher Entwürfe wie man Gebäudemodelle, vom ersten Entwurf bis hin zum letzten Detail, noch besser und durchgängiger nutzen kann.

Nach einer kurzen Stärkung am Kuchenbuffet, wurde den Teilnehmern noch ein neuartiges PC-Programm für Architekten von Torsten Vogt, dem Systembetreuer der Orca Software GmbH vorgestellt: ORCA AVA. Mithilfe dieses Programms kann der Anwender alle Prozesse zur Kostenberechnung, Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung und das Kostenmanagement durchgängig abwickeln. Auf die einmal erfassten Eingaben kann er ebenfalls aus verschiedenen Programmteilen zugreifen und im Programmteil Kostenschätzung/-berechnung hat der Planer die Möglichkeit zwischen unterschiedlichen Vorgehensweisen zu wählen, je nach Arbeitsweise und Projekt. Selbst die Kostenschätzung ist nach der DIN 276 mit dieser Software möglich. Mit einem vollkommen anderen Thema beschäftigte sich danach Thomas Wirsik von der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH. Er zeigte die Gefahren bei Schnee- und Stauwasserlasten auf Flachdächern auf und stellte den Schnee- und Stauwasser-Alarmsensor SAS-307 der Firma tbm hightech control GmbH vor. Dieser Sensor umfasst drei Messstationen mit Verkabelung zu einer zentralen Steuereinheit, die beliebig entfernt sein kann. So lässt sich eine der Messstationen im Bereich des Gullys zur Stauwasserlastmessung und die anderen beiden an kritischen Punkten auf dem Dach zur Schneelastmessung platzieren. Sobald eine Messstation die zulässigen Werte überschreitet, erfolgt der erste Alarm bei circa 50 – 60 Prozent, der zweite, variabel einstellbare Alarm bei circa 90 Prozent der zulässigen Last. Er erklärte den Teilnehmern die relativ einfache Montage der Sensoren, die entweder unterhalb der Dachhaut platziert oder als nachträgliche Anbringung mittels einer Montageplatte auf der Dachoberfläche befestigt werden können. Nach der Mittagspause brachte Dipl.-Wirtschaftsingenieur Klaus Gipperich von der Ceno Membrane Technology GmbH den Teilnehmern, anhand zahlreicher Projektbeispielen, die Nutzungserweiterung der ETFE-Folienkonstruktionen in Bestandsbauten näher. Er erklärte warum Architekturmembranen aus hochfesten, beschichteten Polyester- oder Glasgeweben und ETFE-Folien ideale Baustoffe sind, die in Verbindung mit Tragstrukturen aus Stahl und Stahlseilen hoch beanspruchbare und dennoch filigrane Dach- und Fassadenkonstruktionen realisieren können. Im Anschluss an den aufschlussreichen Vortragsteil des ersten Tages, erhielten die Teilnehmer nochmals die Möglichkeit Fragen und Anregungen zu diskutieren und die Ausstellungsflächen der verschiedenen Unternehmen zu besuchen.
Nach der traditionellen Begrüßung der Gäste durch den Herausgeber Architekt Frank Pawlak, startete der zweite Tag des mehrtägigen Events direkt informativ durch, als Dipl.-Ing. Andreas Mahlberg von der IWO die vielen Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Hybridheizung vorstellte. Wesentliches Element einer Hybridheizung ist ein großvolumiger, gut isolierter Pufferspeicher, in dem die Wärme aus den unterschiedlichen Energiequellen bevorratet wird. In den Sommermonaten kann die für Warmwasser benötigte Energie fast ausschließlich solar erzeugt werden. In der Übergangszeit und im Winter leistet der Holzkaminofen seinen Beitrag zur Beheizung des gesamten Gebäudes. Über einen Wärmetauscher wird ein Großteil der Wärme aus dem Kaminofen in den zentralen Pufferspeicher eingespeist. Erst wenn Solaranlage und Kaminofen den Wärmebedarf alleine nicht mehr abdecken können, schaltet sich automatisch die Ölheizung hinzu. Im darauffolgenden Vortrag wurde nochmals eine neuartige BIM-Software vorgestellt, dieses Mal von Dipl.-Ing. Architekt Armin Schweigardt vom BIM-Measurement. Die BIM-Technologie in ARCHICAD unterstützt den Planer hier ebenfalls wirkungsvoll von der ersten Planungsidee bis hin zum letzten Detail der Ausführungsplanung – zuverlässige und frühzeitige Kostenermittlung und Energiebedarfsermittlung inklusive. Hier erfolgen das Messen und das Modellieren direkt in einem Arbeitsschritt. Mit wenigen Messpunkten und/oder Messreihen entstehen drei dimensionale Objekte und Bauteile in ARCHICAD. Mit dem virtuellen Gebäudemodell stehen allen Anwendern wie Architekten, Ingenieuren, Handwerkern, Immobilienverwaltern, Facility Managern und Energieberatern sofort alle relevanten Informationen wie Flächen, Maße, Materialien etc. des Gebäudes zur Verfügung.

Nach einer kurzen Kaffeepause erklärte Andreas Wagner von der SFA Sanibroy GmbH wie man innovativ und barrierefrei Bäder altersgerecht umbauen kann. Anhand des Beispiels „SANIMAGIC“ verdeutlichte er, wie ein altes Bad mit Badewanne ohne aufwändige Umbaumaßnahmen in ein komfortables, sicheres Duschbad umgewandelt werden kann. Die Komplettduschen ersetzen sinnvoll jede alte Badewanne, bieten viel Platz und ermöglichen dadurch einen leichten Einstieg. Wie diese Umbaumaßnahmen finanziert werden können, erläuterte daraufhin Dipl.-Ing. Jürgen Daamen von der KfW den Teilnehmern anhand des Förderungsprogramms 159 „Altersgerechtes Umbauen“ der KfW. Zum Abschluss hielt Michael Grabow, der technische Berater der Max Weishaupt GmbH, einen Vortrag über angewandte Heiztechnik und regenerativer Energien im Bestand und regte nochmals zu Fragen und Diskussionen im Publikum an. Viele Teilnehmer hatten sich für beide Eventtage angemeldet und wurden von dem Programm nicht enttäuscht. Es wurden abwechslungsreiche Themen vorgestellt, die die zukünftige Architektur mitbestimmen werden- ob im theoretischen Sinne anhand Software-Programme oder in der praktischen Umsetzung von energetischen und umweltfreundlichen Baumaterialien. Besonders die Themen Elektromobiltät und Umweltschutz liegen dem Team des AFA-Architekturmagazins am Herzen und es freut sich bereits wieder zahlreiche Gäste zur 4. AFA-Architektenveranstaltung „Energetische Sanierung“ im Mai 2014 im Kultur-und Medienzentrum der Stadt Pulheim begrüßen zu dürfen!

Nachlese der 2. AFA – Architektenveranstaltung & Messe im Kongresszentrum Technologiepark Köln zum Thema Energetische Sanierung

Nach der bereits sehr erfolgreichen 1. AFA – Architektenveranstaltung im Herbst des vergangenen Jahres, wurde diese in Besucherzahl, Messeauftritt und Veranstaltungsumfang noch weitaus durch die am 04. Juni stattgefundene 2. AFA – Architektenveranstaltung & Messe übertroffen.
So lud das AFA – Architekturmagazin erneut interessierte Architekten, Innenarchitekten und Ingenieure zu dieser Informationsveranstaltung ein. Das diesmalige, gegenwärtig äußerst aktuelle Thema der Energetischen Sanierung fand großen Anklang bei Teilnehmern, Veranstalter und Ausstellern wie Referenten.
In ungezwungener Atmosphäre und bei einer Tasse exzellentem Kaffee der Firma Löwen, gestaltete sich diese Veranstaltung als gelungene Interaktion aus informativen Vorträgen und interessanten Messeflächen, die die Kommunikation zwischen den knapp 150 Teilnehmern und den Ausstellern anregte.
So präsentierten Unternehmen wie u.a. die VELUX Deutschland GmbH, die Testo AG, AEG Haustechnik, das Institut für Wärme- und Öltechnik (IWO), die Dallmer GmbH, AIA AG, Dörken AG, Skill Baudoc GmbH, die KfW Bankengruppe, Pluimers Isolierung GmbH und die Weishaupt GmbH aktuelle, innovative sowie zukunftsorientierte Produkte auf Ihren Ausstellungsflächen.

Nach der offiziellen Begrüßung der geladenen Gäste durch den Herausgeber des AFA – Architekturmagazins Frank Pawlak begann der Vortragsteil der 2. AFA – Architektenveranstaltung & Messe mit dem Unternehmen der Testo AG – spezialisiert auf Messtechnik physikalischer und chemischer Messgrößen – mit dem Schwerpunkt Energetische Sanierung unterstützt durch Thermografie.
Referent Michael Büttner zeigte souverän die unterschiedlichen Methoden der Klima-, Infrarot- und Analytikmessung sowie der Gasanalyse auf, und veranschaulichte den aktuellen Stand der technischen Darstellungsweise von notwendigen Sanierungsmaßnahmen anhand von Thermografie.
Durch die schematisch dargestellte Temperaturverteilung an der Oberfläche eines Gebäudes ermöglicht Thermografie den Sanierungsaufwand bei Altbauten – insbesondere Energieverluste über die Außenfassade – plastisch offenzulegen.
Mittels eines schnellen Überblicks lässt sich somit die Substanz eines Gebäudes durch Wärmebilder einordnen und ermöglicht notwendige Maßnahmen zielgerichtet und zeitnah vorzunehmen.
So legt diese Methode der Thermografie, laut Büttner, zumeist Wärmeverluste in der Gebäudehülle am Dach, im Fenster- und Türenbereich sowie am Fundament- bzw. Sockelbereich eines Gebäudes offen.
Im Innenbereich lassen sich durch die spezielle Blower Door Test – Technik – per Unterdruck erzeugtes Wärmebildmaterial – undichte Bereiche noch signifikanter und deutlicher erkennbar machen.
So werden durch hohe Oberflächenfeuchte hervorgerufener Schimmel und Feuchtigkeit dargelegt. Des Weiteren fungiert dieses Verfahren als Kontrollfunktion für Fußbodenheizung, Kühldecken sowie Kühlkanäle.

Auch der anschließende Vortrag des Instituts für Wärme- und Öltechnik (IWO) aus Hamburg zum Thema Gebäudesanierung im Bestand wurde praxisnah und informativ durch Dipl.-Ing. Andreas Mahlberg geführt.
Im Rahmen des deutschlandweiten Förderwettbewerbs der IWO, der auf 77 geförderten Gebäuden – überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser – basiert, wurden hauptsächlich Erfahrungswerte hinsichtlich Energetischer Sanierung und Energieeffizienz verdeutlicht.
So hat sich das Institut für Wärme- und Öltechnik maßgeblich zum Ziel gesetzt, den Fokus besonders auf Gebäudeeigentümer zu legen, um das Interesse an einer solchen Sanierung zu fördern.
Der Förderumfang in diesem Zusammenhang bemisst sich demnach an der Primärenergiebedarfsminderung. Hierbei kommt der Veranschaulichung potenzieller Energieeinsparungen im Gebäudebestand eine besondere Bedeutung zu.
Eine konkrete Kostenermittlung bei der Energetischen Sanierung ist in diesem Rahmen unerlässlich.
Laut Mahlberg zeigt sich aus 47 ausgewerteten Objekten aus der IWO Aktion Energie – Gewinner bei etwa 400€ Investkosten pro m² Nutzfläche für Energiesparmaßnahmen eine Primärenergiebedarfsreduzierung von 80%.
Wichtige Faktoren solcher Energiesparmaßnahmen zur realen Umsetzung eines Niedrigenergiehauses sind hauptsächlich Heizungsmodernisierung, Dach-, Bodenplatten und Außenwanddämmung sowie Fenster- und Haustürerneuerung.
Aus den analysierten Erfahrungswerten des IWO offenbart sich in der Kosten-Nutzen-Bilanz bei einer Komplettsanierung des Bestandsgebäudes eine Primärenergieeinsparung von bis zu 77%. Schon eine ausschließliche Heizungsmodernisierung erweist sich in diesem Zusammenhang ebenfalls als bemerkenswerte Minderung der Primärenergie von 38%.
Laut Dipl.-Ing. Andreas Mahlberg sind demzufolge besonders wirtschaftliche Teilmaßnahmen zur erfolgreichen Energetischen Sanierung der Einbau einer effizienten Öl- und Brennwerttechnik in Kombination mit Solarthermie.

Aus einer vollkommen anderen Perspektive beleuchtete Dipl. Volkswirt Jürgen Daamen das Thema der Energetischen Sanierung. Als Vertreter der KfW Bankengruppe zeigte er aktuelle Förderprogramme für Gebäudeeigentümer von Bestandsgebäuden auf und informierte die Besucher über die Schritte der angebotenen Fördermaßnahmen bei Sanierung und Umbau.
Wissenswert in diesem Zusammenhang sind die Kriterien, auf die sich dieses Förderprogramm beziehen: Förderung und Zuschüsse kann nur durch jemanden in Anspruch genommen werden, der ein Gebäude besitzt, das als Wohneinheit gilt. Zu solcher zählen Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser sowie Wohn-, Alten- und Pflegeheime.

Dass Energetischer Sanierung aus der Sicht des Fenstergewerkes hinsichtlich Energieeffizienz eine wesentliche Relevanz zukommt, zeigte sich anhand des Vortrages von Christian Krüger der VELUX Deutschland GmbH.
Besonders die Vermeidung von Wärmebrücken ist in diesem Zusammenhang ein bedeutsamer Faktor. Durch das von VELUX entwickelte Dämm- und Anschlussset ‚BDX‘ wird eine Wärmebrücken-Verminderung erzeugt, die mittels einer einfachen Montage und Handhabung einen regensicheren Anschluss zwischen Dach und Fenster bietet.
Darüber hinaus kommt winterlichem wie sommerlichem Wärmeschutz in diesem Kontext ebenfalls ein hoher Stellenwert zu, indem z.B. im Winter durch die Sonneneinstrahlung durch das Fenster eines Gebäudes passive solare Gewinne generiert werden können. Der Grad dieser sind abhängig von determinierten Faktoren, so z.B. der Orientierung der Fenster, der Scheibenqualität (hierbei zu beachten ist der U-Wert des Fensterglases) und der Verschattung.
Im Sommer dagegen können, laut Krüger, Lösungsmöglichkeiten wie Rollos, Jalousetten und Faltstores den Wärmeschutz unterstützen.

Die zum Ende der Veranstaltung vortragende Dipl.-Ing. (FH) Architektin Sarah Zietek vom Planungsbüro buildinggreen führte in ihrem Vortrag Chancen und Risiken einer luftdichten Gebäudehülle im Bestand besonders Maßnahmen gegen eine schlechte thermische Behaglichkeit an. So entsteht diese durch mehrere, ineinander greifende Komponenten. Sobald dieses Gleichgewicht auseinander gerät, indem einer dieser Faktoren nicht mehr gewährleistet ist, zeigt sich die thermische Behaglichkeit als nicht länger vorhanden.
Nach Zietek sind wesentliche Maßnahmen zur Prävention gegen Faktoren wie Kälte, Feuchtigkeit, Dunkelheit, Hitze, Zug etc. Abdichtungen sowie die Verbesserung der U-Werte.
Eine sinnvolle Sanierung ist deshalb nur dann erreichbar, wenn solche Komponenten eingehalten werden, um z.B. Bauschäden zu vermeiden und einen größtmöglichen Nutzen aus der erzielten Energieeffizienz zu ziehen.

Im Anschluss an den aufschlussreichen, instruktiven Vortragsteil der 2. AFA – Architektenveranstaltung wurde den Teilnehmern noch einmal die Möglichkeit geboten, die Austellungsflächen der verschiedenen Unternehmen zu besuchen und sich über die unterschiedlichen Produkte im Rahmen des Schwerpunktthemas der Veranstaltung zu informieren.
Einen besonderen Reiz repräsentierte der Messestand der international tätigen Firma MDT-tex. Weiße, grazil anmutende, formschöne und ein wenig extravagante Schirme zierten den Eingang und führten den Besucher anmutig in den Ausstellungsbereich der 2. AFA – Architektenveranstaltung & Messe.
Vollendet wurde die Veranstaltung durch die Volvo – Automobilpräsentation der La Linea Kraftfahrzeughandelsgesellschaft, die mit ihren innovativen und stilvollen Fahrzeugen ebenfalls für eine Besonderheit auf der Veranstaltung sorgte und dieser einen harmonischen Rahmen verlieh.
Dass die 2. AFA – Architektenveranstaltung & Messe gleichermaßen ein Kontakt- und Informationsportal für bereits tätige Architekten und junge, angehende Architekten in spe darstellte, bestätigte sich besonders durch die Ausstellungsfläche der Hochschule Wismar. Diese gab einen Einblick in ihre interuniversitären Fernstudiumsangebote wie u.a. Facility Management, Bautenschutz sowie Architektur und Umwelt mit dem Schwerpunkt ökologisches Bauen. Erfahrene Architekten wurden somit über Themen, den Aufbau und die aktuellen Bestimmungen des gegenwärtigen Architekturstudiums informiert. Gleichzeitig wurden den jüngeren Berufsstartern die Voraussetzungen für den angebotenen Masterstudiengang dargelegt.
Es zeigte sich, dass die Veranstaltung einen sehr guten Verknüpfungspunkt für unterschiedliche Architekturschwerpunkte darstellte, die im Rahmen des Veranstaltungsthemas Energetische Sanierung zu einer Gesamtheit führten.

Aufgrund des äußerst gelungenen und positiven Ablaufs und der sehr positiven Resonanz der Fachteilnehmer und der Aussteller, zeigte sich die 2. AFA – Architektenveranstaltung & Messe als großer Erfolg. Ein ausgezeichneter Grund also, die 3. AFA – Architektenveranstaltung & Messe am 11. und 12. November 2013 im Technologiepark Köln zu besuchen!

Bilder zur 2. AFA-Architektenveranstaltung „Energetische Sanierung“:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachlese der 1. AFA-Architektenveranstaltung vom 30.10.2012 im Kongresszentrum Köln zum Thema: Feuchteschäden an Gebäuden und deren Vermeidung

Am 30. Oktober diesen Jahres lud das AFA-Architekturmagazin interessierte Architekten und Ingenieure zu einer Informationsveranstaltung ein, die sich mit dem Thema der Beseitigung und Vermeidung von Feuchteschäden an Gebäuden befasste. Anlass dieser Veranstaltung war eine vorausgegangene Studie des Aachener Instituts für Bauschadensforschung und angewandte Bauphysik, die festgestellt hat, dass Schäden an erdberührten Bauteilen an dritter Stelle der Baustatistik stehen. Diese Schäden werden durch Fehleinschätzungen der zu erwartenden Wasserbelastung und der daraus resultierenden falschen Auswahl an Schutzmaßnahmen verursacht. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, bot das AFA-Architekturmagazin in Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmen, die sich unteranderem auf das Thema der Gebäudeschadensvermeidung spezialisiert haben, ein informatives Programm an. Besonderen Anklang erhielt es ebenfalls von den Architektenkammern Nordrheinwestfalen und Hessen, die dieses Seminar als Fortbildungsmaßnahme mit vier Unterrichtsstunden anerkennen ließen.

Die Veranstaltung wurde im Kongresszentrum des Technologieparks Köln arrangiert, das sich besonders durch seine attraktive Lage auszeichnet. Neben kostenlosen Parkmöglichkeiten, die von dem Veranstalter offeriert wurden, konnten die Teilnehmer sowohl problemlos mit der S-Bahn als auch mit dem Bus vom Kölner Hauptbahnhof aus anreisen.
In einem mit modernster Bild- und Medientechnik ausgestattetem Rahmen erhielten die über hundert Interessenten die Möglichkeit, sich über die wichtigsten Neuheiten in der Schadensvermeidung zu informieren. Bereits vor Beginn des Seminars konnten die Teilnehmer an den Ausstellungsständen der referierenden Unternehmen, AIA AG, Dörken GmbH & Co.KG, Dallmer GmbH & Co.KG sowie der Wismar International Graduation Services GmbH Informationen sammeln und Broschüren besichtigen.

Um 8.45 Uhr wurde das Seminar durch die Begrüßung des Herausgebers des AFA-Architekturmagazins Herrn Frank Pawlak offiziell begonnen, der darauf anschließend das Wort an den ersten Referenten des Tages übergab. Ulrich Langen, der Geschäftsführer der Architektenversicherung AIA AG, leitete die Veranstaltung durch seinen Vortrag über Rechtsschutz bei Bauschäden ein und schaffte es mit Humor und anschaulichen Praxisbeispielen, dieses nüchterne Thema auflockernd und ansprechend zu gestalten. In seiner Ausführung beschäftigte sich Ulrich Langen mit haftungs-und versicherungsrechtlichen Aspekten von hochwertig genutzten Untergeschossen und wies darauf hin, dass jeder Architekt die Aufgabe besitzt sich mit dem rechtlichen Umfeld seines Berufs vertraut zu machen. Er zeigte den aktuellen Stand der Gesetzgebung sowie der Rechtsprechungen auf und erklärte den interessierten Zuhörern, auf welche Art sie am besten Verträge gestalten und welchen Versicherungsschutz Architekten und Ingenieure wirklich benötigen.
Im Anschluss folgte das zweite Referat von Arne Witzke, staatlich geprüfter Bautechniker und technischer Berater der Dörken GmbH & Co.KG, welche seit über vierzig Jahren ein zuverlässiger Partner für Architekten, Planer und Bauherren ist. Unter dem Markennamen DELTA bietet sie innovative Lösungen für individuelle Anforderungen in den Bereichen der Sicherheit, der Energieeinsparung sowie der Abdichtung im Hoch-, Tief- und Ingenieurbau an. Der Vortrag von Herrn Witzke befasste sich mit dem Thema „Abdichtung im Grundmauerschutz nach DIN 18195“ und er betonte hier besonders, dass die Wahl der Abdichtungsart erst nach der genauen Festlegung der Bodenart möglich sei und stellte verschieden Abdichtungsarten mit ihren Vor- und Nachteilen vor.

Nach diesen ersten anspruchsvollen Beiträgen, folgte eine einstündige Pause, in der die Teilnehmer sich am kulinarischen Buffet stärken und sich untereinander in geselliger Atmosphäre austauschen konnten. Neben dem Buffet besuchten die Teilnehmer auch sehr rege die Ausstellungsstände, an denen die Referenten nicht nur ihre Produkte präsentierten, sondern auch für Nachfragen und Beratungen der Interessenten zur Verfügung standen. Als besonderes Highlight stellte sich die Automobilausstellung heraus, die sich im großen Pausensaal befand. Die La Linea Kraftfahrzeughandelsgesellschaft präsentierte den Veranstaltungsgästen ihre aktuellen und innovativen Fahrzeuge der Marke VOLVO, die besonders durch ihr skandinavisches Design bei den Architekten gefallen fanden.

Nach der Pause kamen die Zuhörer wieder im Vortragssaal zusammen, um sich den nächsten beiden Referenten interessiert zuzuwenden. Herr Ralf Wagner, Dipl.-Ing. Architekt und Architektenberater der Dallmer GmbH & Co.KG, referierte über das Thema der sicheren Bodenablauf Entwässerung und stellte die Regelwerke Verbundabdichtungen gemäß dem ZDB-Merkblatt 1/2010 und Bauwerksabdichtungen nach DIN 18195 vor. Daran anschließend zeigte er praxisbezogene Lösungen sowie detaillierte Abdichtungsvarianten auf und beschrieb die Abhängigkeiten von Bodenaufbauten und Ablaufsystemen. Herr Wagner beendete seinen Vortrag in dem er noch wichtige Hinweise zur Montage- und Konstruktionsweise an die Zuhörer weiter gab.
Als abschließender Programmpunkt wurde der Fernstudiengang „Master Bautenschutz“ der Wismar International Graduation Services GmbH von dem Herausgeber Frank Pawlak vorgestellt. Er informierte die teilnehmenden Gäste über das spezielle Angebot dieses berufsbegleitenden Studiums, dass in einer voraussichtlichen Gesamtdauer von vier Semestern absolviert werden kann. Es wurde von der Hochschule Wismar speziell auf die branchenspezifischen Bedürfnisse erarbeitet und kann nur von Personen besucht werden, die bereits über ein abgeschlossenes Bachelorstudium und Berufserfahrung verfügen. Nach diesem letzten informativen Vortrag endete die Veranstaltung um 15.15 Uhr und die teilnehmenden Gäste hatten noch die Möglichkeit sich persönlichen untereinander und mit den Referenten auszutauschen. Das Feedback der Teilnehmer war allseits positiv und die Veranstaltung stellte einen vollen Erfolg dar.

Bilder der 1. Veranstaltung:

 

Keine Kommentare