Eco trifft Spaß – Fiat Panda 1.0 GSE Hybrid

Der Panda gehört zu den beliebtesten Kleinwagen überhaupt.
Mit dem neuen Fiat genießen Sie getrau dem Motto „Eco trifft Spaß“ alle Vorzüge eines Hybridfahrzeuges. Der neue Panda erobert die Straßen und behält dabei nicht nur seinen bekannt fröhlichen Charakter, sondern bleibt dabei das flexible Raumwunder der Kleinwagen.

Exterieur

Der neue Fiat Panda wirkt wie ein Stimmungsaufheller. Seine kompakte Statur und sein quirliges Wesen versüßte uns schon häufig den Alltag. Außenspiegel und Türgriffe in Wagenfarbe – im Falle unseres Testautos ein satter Gelbton – lackiert, 15 Zoll Leichtmetallfelgen und Nebelscheinwerfer. Alles wirkt einfach so vertraut.

Interieur

Im Innenraum fühlt sich der Fahrer sofort zuhause. Alles wirkt aufgeräumt, sinnvoll angeordnet und gut verarbeitet. Hier muss auf nichts verzichtet werden. Uconnect Radio mit Bluetooth, USB and Smartphone-Halterung, Außenspiegel elektrisch verstell- und beheizbar, höhenverstellbarer Fahrersitz, Klimaautomatik, Lenkrad mit Radiobedienelementen, Lenkrad und Schaltknauf in Leder. Im neuen Panda ist alles an Board. Hervorzuheben ist noch Fiats Handy-Halterung, welche man sich so in allen Autos wünschen würde. In der ersten Sitzreihe ist genügend Platz und die Sitze sind angenehm fest, ohne dabei unkomfortabel zu sein. Auch in der zweiten Reihe können Erwachsene problemlos sitzen. Bei den Sitzbezügen hat man sich bei Fiat etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Diese werden in Zusammenarbeit mit der Seaqual-Initiative aus Recycling-Kunststoff gefertigt. Rund zehn Prozent des Materials ist Kunststoffabfall, der aus den Weltmeeren gefischt wird. Weiter geht es im Gepäckabteil. Im Rahmen des Möglichen fasst der neue Panda ganz schön viel. Regulär passen 225 Liter in den Gepäckraum. Mit umgeklappter Rücksitzbank steigt das Volumen auf 870 Liter.

Motorisierung

Angetrieben wird der neue Fiat von einem Dreizylinder, der aus einem Liter Hubraum 70 PS und maximal 92 Newtonmeter Drehmoment generiert. Dazu benötigt er weder Turboladung noch Direkteinspritzung. Der nur 77 Kilogramm schwere Dreizylinder-Motor ist eine komplette Neuentwicklung, der gegenüber seinem Vorgänger, dem 1.2-Liter Vierzylinder, bei gleichbleibender Leistung weniger C02-Emissionen verursacht. Mit seinem manuell geschalteten Sechsgang-Getriebe beschleunigt der Panda in 14,7 Sekunden auf Tempo einhundert. Der nur 1055 kg leichte Kleinwagen erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h. Mehr Effizienz in der Stadt, wo Autos vom Kaliber Panda ihr Revier haben, soll ein sogenannter Mild-Hybrid bringen, wo in einer 11 Amperestunden (Ah) kleinen Lithium-Ionen-Batterie, die unter dem Fahrersitz platziert ist, die Energie platziert wird, die der Panda über seinen Riemen-Starter-Generator beim Bremsen, Ausrollen und Bergab-Passagen generiert. Bei Bedarf, zum Beispiel beim Anfahren, liefert der Generator dann bis zu 3,6 kW/5 PS Leistung für das Vorankommen. Dieses System schaltet nun bereits bei Geschwindigkeiten unter 30 km/hden Benzinmotor ab und zitiert ihn bei Bedarf blitzschnell wieder hinzu. Der neue Fiat Panda erfüllt dabei die strenge Emissionsklasse Euro 6d.

Fahrverhalten

Der neue Fiat fühlt sich im Stadtverkehr zuhause, wo er mit direkter Lenkung und komfortabel abgestimmten Fahrwerk überzeugen kann. Positiv fällt auch die neue Sechsgang-Schaltung auf. Lastwechsel-Ruckeln sucht man hier vergebens und insgesamt reagiert die Schaltung außerordentlich geschmeidig. Der Riemen-Starter-Generator sorgt verglichen mit einem konventionellen Anlasser für eine deutlich komfortablere, fast unmerkliche Funktionsweise der Start-Stopp-Automatik. Zusätzlich mindert er die Vibrationen des Motors. Selten ist man mit einem Dreizylinder so ruhig und gleichmäßig unterwegs gewesen.

Fazit

Der elektrifizierte Dreizylinder markiert Fiats Start ins Elektrozeitalter und macht gleichzeitig alles besser als sein Vorgänger. Das neue Sechsgang-Getriebe ist ein echter Gewinn. Das freche und frische Fahrverhalten des neuen Panda wird durch die Elektrounterstützung deutlich intensiviert. Mit dem neuen Fiat bekommt man einen durchaus spritzigen Kleinwagen.

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