Maschinen zuhause: Die Technisierung des Wohnens in der Moderne, Katrin Eberhard, 257 Seiten, Gta Verlag, Preis 48,00 Euro

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Die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts konzentrierten sich auf Komfort, Gesundheit und Kon-trolle der Technisierung des Wohnens. Die neue Haustechnik beeinflusst Entwurf, Gestaltung so-wie Wahrnehmung von Gebäuden und nicht zuletzt durch die aufkommende Elektrizität werden neuartige architektonische Lösungen im Haus möglich. Katrin Eberhard analysiert, vor dem Hinter-grund der Kontroverse um den von Le Corbusier geschaffenen Begriff der „Wohnmaschine“, die genannten Hauptmotive an drei charakteristischen Bauten aus dem Ende der 1920er Jahre: die Villa Cavrois von Robert Mallet-Stevens, das Lovell Health House von Richard J. Neutra und das Huis Van der Leeuw von Jan Brinkman und Leen van der Vlugt.

Building with Bamboo. Design and Technology of a Sustainable Architecture, Gernot Minke, 160 Seiten, Birkhäuser Verlag, Sprache Englisch, Preis 41,95 Euro

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Als traditionelles Baumaterial der warmen Klimazonen Asiens und Lateinamerikas, erfreut sich Bambus neuerdings eines wachsenden Interesses unter Architekten der nördlichen Hemisphäre: Bambus hat nicht nur ein geringes Gewicht bei großer Stabilität und ist ausgesprochen elastisch, sondern zeichnet sich auch durch Eigenschaften aus, die in Zeiten schwindender Ressourcen be-sonders gefragt sind: das Material ist reichlich verfügbar und zudem erneuerbar. Die Anwendungs-bereiche von Bambus in der Architektur haben sich erheblich erweitert und diversifiziert, so dass heute sogar weitgespannte Konstruktionen wie Brücken daraus gebaut werden. Der Band ist ein detailliertes Handbuch für Bambuskonstruktionen und bietet darüber hinaus eine umfangreiche Präsentation von Bambusbauten weltweit, darunter das spektakuläre deutsch-chinesische Haus auf der EXPO Shanghai 2010 und ein Parkhaus in Leipzig: ein nachwachsendes und attraktives Bau-material.

[YOUNG HOUSE] magazin URBANITÄT: Urbanität: Europa vs. China, Reinhart Wustlich (Hrsg.), 208 Seiten, Nicolai Berlin, Preis 24,90 Euro

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Neben Beiträgen zur aktuellen Architektur in Metropolen wie New York und Antwerpen, Johannesburg und Köln stehen Berichte über bemerkenswerte Beispiele junger Architektur in China und Paris. Design Cities präsentiert den Blick in den modernsten Newsroom einer Tageszeitung und in die Arbeitswelt eines Konzerns hinter historisierenden Fassaden. In einer Sonderbeilage wird Köln als Rheinpanorama vorgestellt, die Stadt, in der 50.000 Bürger für den Erhalt des Ensembles von Schauspielhaus und Oper eintreten, um nach dem Verlust des Stadtarchivs nicht einen weiteren Ort der Erinnerung der Stadt zu verlieren. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe des Magazins steht eine Revue der Urbanität unter Bedingungen der Umwertung von Lebensstilen und der Abgrenzung der Megalopolen. [YOUNG HOUSE] magazin URBANITÄT – ein ebenso offenes wie gegensätzliches urbanes Panorama.

[YOUNG HOUSE] magazin PERIPHERIE: Wendekreis des Südens, Reinhart Wustlich (Hrsg.), 165 Seiten, Nicolai Berlin, Preis 24,90 Euro

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Im Mittelpunkt dieser Ausgabe des Magazins steht eine Revue der Urbanität unter Bedingungen der Umwertung von Lebensstilen und der Abgrenzung der Megalopolen. In dieser Sonderbeilage des [YOUNG HOUSE] magazins werden die aktuellen Preisträger und das Panorama der vielfältigen Teilnehmerprojekte junger Architektur des DEUBAU Junior Award 2012 vorgestellt, des bedeutendsten Wettbewerbs für junge Architektinnen und Architekten in Deutschland.

Testlabor für Smart Grid – Stromnetz auf dem Prüfstand

Dr. Norbert Aschenbrenner Corporate Communications, Corporate Technology Siemens AG Wie die intelligenten Stromnetze (Smart Grids) in Zukunft funktionieren, das testet die globale Siemens-Forschung Corporate Technology (CT) in einem speziellen Labor in Erlangen. Wie das Forschungsmagazin „Pictures of the Future“ berichtet, können die For­scher in ihrer 170 Quadratmeter großen Halle fast jedes Smart Grid nachbilden – denn neben den Schränken mit Batterien, einem Blockheizkraftwerk, einem Notstromaggregat, einem regelbaren Ortsnetztransformator, verschiedenen Lasten und den Umrichtern stehen ihnen auch zwei Kältemaschinen und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage zur Verfügung. Das Team kann die verschiedensten intelligenten Netze im Kleinformat nachbauen. Der Dieselgenerator kann auch die Rolle eines Gas- und Dampfkraftwerkes oder eines Biomassereaktors spielen, wobei das Verhältnis von fluktuierenden und konventionellen Energiequellen der Praxis auf dem Strommarkt entspricht. Smart Grids werden in einigen Jahren üblich sein: Wenn der Anteil der schwankenden Energiequellen im Netz weiter steigt, dann müssen intelligente Steuerungen dafür sorgen, dass die dezentralen Erzeuger perfekt mit Großkraftwerken zusammenspielen. Sonst drohen Instabilitäten und schlimmstenfalls Blackouts, die zu großen Schäden führen können. Genau das verhindern die CT-Forscher in Erlangen in ihren Tests. Sie simulieren etwa starke Sonneneinstrahlung, sodass der Umrichter der Photovoltaikanlage viel Strom liefert. Wenn dadurch im Netz ein Überangebot an Energie entsteht, steigen die Spannung und die Frequenz. Die Forscher passen dann die Parameter des Umrichters an, so dass er zur Netzstabilisierung beiträgt und nicht blindlings seine maximale Leistung ins Netz einspeist. In dem Testlabor gibt es auch ein Szenario für einen Zusammenbruch des Stromnetzes. Dann müssen die dezentralen Erzeuger wie die Batterie- und die Photovoltaikanlage das Netz wieder zum Laufen bringen. Bei einem solchen Schwarzstart synchronisieren die Forscher die verschiedenen Komponenten so, dass sie im Gleichtakt miteinander die Netzspannung auf ihren vorgegebenen Wert anheben und sich die Leistung der angeschlossenen Lasten gleichmäßig auf die Quellen verteilt. Sie stellen die internen Regler so ein, dass sich die Umrichter anhand der Spannungs- und Frequenzinformation synchronisieren und einen stabilen Betrieb herstellen. Die Arbeit im Erlanger Labor gibt einen Vorgeschmack auf die Herausforderungen, vor denen die Netzbetreiber im Rahmen der Energiewende stehen. Sie müssen unzählige Photovoltaikanlagen, Windräder und Biomassereaktoren mit konventionellen Kraftwerken und Energiespeichern verbinden und daraus ein stabiles Stromnetz bilden. Wie das in der Praxis aussehen kann, untersuchte Siemens von 2011 bis Herbst 2013 zusammen mit dem Allgäuer Überlandwerk in einem Netzgebiet um das 2.500-Einwohner-Dorf Wildpoldsried im Kreis Oberallgäu, in dem die Einwohner zeitweise fünfmal so viel Strom auf regenerative Weise produzieren wie sie selbst verbrauchen.

SmartHome Initiative Deutschland

SmartHome 2013 Conference & Expo begeisterte Teilnehmer. Die jährliche SmartHome Fachtagung hat auch 2013 Teilnehmer und Aussteller wieder begeistert. Die einzige SmartHome-Tagung mit Marktrelevanz zeigte marktfertige Produkte und Dienstleistungen zur Bewältigung der großen Herausforderungen „Demografischer Wandel“ und Energiepreisentwicklung. Smarte, elektronische Assistenten dienen zur Verbesserung der Sicherheit, zur Erhöhung des Komforts und zur Reduzierung des Energieverbrauchs von privaten und gewerblichen Immobilien. Die Teilnehmer kamen aus allen Bereichen entlang der SmartHome-Wertschöpfungskette. Vom Hochschulprofessor über Hard- und Softwareentwickler und Architekten bis zur Wohnungswirtschaft und Fertighaushersteller waren die Teilnehmer vertreten. Natürlich fehlten auch nicht die Realisierer aus dem Handwerk und dem Fachhandel. Neu vorgestellt wurde mit vicControl eine sprecherunabhängige Sprachsteuerung für Gebäude, Haus-Controller auf Basis des besonders preiswerten Raspberry-Pie Mikro-Rechners (weniger als 40 €), selbstlernende Heizungsoptimierungssysteme, sowie besonders für den Gebäudebestand geeignete Lösungen auf Basis der Weltstandards EnOcean, Zigbee und Z-Wave. Erfahrene und erfolgreiche Experten berichteten in einer lebhaften Podiumsdiskussion über ihre Erfolgsrezepte und die Sieger des SmartHome Deutschland Awards zeigten ihre ausgezeichneten Produkte und Dienstleistungen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch viele Möglichkeiten mit potentiellen Kooperationspartnern, Kollegen und Wettbewerbern zu Netzwerken. Endkunden waren nicht zugelassen. Weitere Informationen unter www.smarthome-deutschland.de Über SmartHome Initiative Deutschland SmartHome Initiative Deutschland e.V. ist eine Gewerke übergreifende, interdisziplinäre Kommunikationsplattform. Sie dient dem Erfahrungsaustausch zwischen den regionalen SmartHome Organisationen und Anbietern aus Forschung, Entwicklung, Industrie, Handel und Handwerk. Mitglieder der Initiative decken die ganze Bandbreite der Gebäudeautomation ab: Elektrik, Elektronik, IT, TK, CE, Medizintechnik Industrie, Handel, Handwerk, Architektur, Forschung und Lehre.

Der familienfreundliche Franzose (Citroën C4 Picasso e-HDI 115)

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Am Wochenende, wenn die Familie ihren Citroën belädt, um mit ihm ans Meer zu fahren, muss nicht viel zu Hause bleiben. Ob Liegestuhl, Gummiboot oder Sonnenschirm, alles findet Platz an Bord. 537 Liter Kofferraumvolumen sind nicht von schlechten Eltern. Und wer die verstellbaren Einzelsitze nach vorn schiebt, kommt sogar auf ein Volumen von 660 Liter. Die Variabilität des Innenraums im C4 Picasso ist absolut familientauglich. Die Gestalt des hochaufragenden Viertürers zeugt von seinen Intentionen. Er steht wie ein Riese auf 17 Zoll großen Leichtmetallrädern. Die horizontale Betonung der Front mit dem Doppelwinkel und die dreidimensionale Ausprägung der Flanken sehen einfach flott aus. Das Heck steht steil und fast über der Hinterachse. Der 4,43 Meter lange C4 Picasso ist vier Zentimeter kürzer als sein Vorgänger, aber dafür hat der Radstand zugelegt: 5,5 Zentimeter Zuwachs sind üppig und sorgen im Innenraum für fürstliche Platzverhältnisse. Außen kommt der C4 Picasso mit knappen Überhängen, breiter Spur und niedriger Dachlinie daher, drinnen herrscht Wohlfühl-Atmosphäre auf allen Plätzen. Die Panorama-Frontscheibe trägt außerdem zum guten Raumgefühl bei. Die vorderen Sitze sind äußerst bequem, den Beifahrersitz gibt es in der Exclusive-Ausstattung sogar mit Massagefunktion und ausfahrbarer Beinauflage und auch die drei Einzelsitze hinten fallen selbst für Erwachsene angenehm groß aus. Das aufgeräumte Cockpit besitzt einen serienmäßigem 7-Zoll-Tochscreen-Bildschirm unten und einen 12-Zoll-Monitor oben. Und bei den Assistenzsystemen ist erstmals ein Abstands-Tempomat verfügbar. Der lebhafte 115-PS-Vierzylinder bietet viel Laufkultur und schönen Durchzug. Durchaus hörbar, aber niemals zu laut. Das Fahrwerk ist eine Überraschung, denn der C4 ist erstaunlich stramm ausgelegt und fährt sich sehr handlich – kein Schaukeln, kaum Wanken. Auch die elektrische Servolenkung spricht direkt an. Dass der Picasso ein Gemeinschaftserlebnis bieten will, zeigt die mittige Anordnung des 12Zoll großen Kombiinstruments. Der Monitor ist von allen Passagieren gut zu sehen und kann Geschwindigkeit, Motordrehzahl und die Streckenführung bei Navigationshilfe anzeigen. Der Picasso zeigt sich sparsam und kommt mit vier Liter Treibstoff 100 Kilometer weit, ohne dass es dafür übermäßiger Anstrengung des Fahrers bedürfte. Das Mikro-Hybrid-System mit einem 2,2 kW starken Starter-Generator und Bremsenergie-Rückgewinnung spielt die Hauptrolle bei der Verbrauchssenkung. Beim Tanken erfreut der Citroën mit einer automatischen Tankklappe, in die der Deckel des Stutzens integriert ist und der Handgriff zum bisweilen dieselverklebten Drehgriff überflüssig wird. Wohlgefällig ist die Federung, die geschätzte Citroën-Tugenden pflegt. Sanft und sachte bügelt sie Asphaltfalten aus. Der 1,6-Liter-Diesel mit 116 PS beschleunigt auf maximal 189 km/h. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt der Picasso 11,8 Sekunden, was ebenfalls in Ordnung ist. Angenehm ist auch, dass es sich selbst bei hohen Geschwindigkeiten noch mühelos plaudern lässt, ohne dass man die Stimme erheben muss. Im Parkhaus darf dann auch der in der Ausstattungsvariante „Exclusive“ vorhandene Parkassistent sein Können beweisen. Mit resolutem Lenkradeinschlag bugsiert er den C4 ohne Zutun ihres Fahrers in die vorgesehene Parklücke. Wer sich das Steuer nicht völlig aus der Hand nehmen lassen will, kommt ebenfalls gut mit den Bildern der Rückfahrkamera zurecht, die es schon ab der preiswerteren Version „Intensive“ gibt. Beim Verstauen von Einkäufen offenbaren sich schließlich auch Picassos Qualitäten als Lastesel. Selbst größere Mengen lassen sich dank elektrischer Heckklappe und niedriger Ladekante gut ins Fahrzeug bugsieren. Der Citroen C4 Picasso ist kein Auto von der Stange. Das ungewöhnliche Design mit viel Glas und einer futuristischen Frontpartie hebt ihn deutlich von der Konkurrenz ab. Der Citroën C4 Picasso ist ein verträglicher und variabler Begleiter für den ganzen Familienclan.