Hotel Amano Grand Central

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Den Auftrag für die Gestaltung des 250 Zimmer Hotels Amano Grand Central gewinnt Nadia Kayat Ende 2011 in einem internationalen Wettbewerb.

Ihr Konzept, mit dem sie Jury und Bauherren überzeugte, beschränkt sich nicht allein auf das Interior Design. Es begreift die Architektur in ihrem Kontext, der besonderen Lage am Hauptbahnhof in Berlin Mitte und bezieht diese in die Gestaltung des Hotels mit ein, so dass Innen und Außen miteinander in Beziehung treten. Das Haus übt gleichsam eine Strahlkraft nach außen und einen Sog nach innen aus.

Das Hotel erschließt sich zum einen über das einladende Bistro mit Außenterrasse und verspiegelten Wänden und Decken, das wie eine Vitrine nach außen strahlt und innen das dynamische Großstadtleben reflektiert. Zum anderen führt es den Besucher über eine großzügige Lobby, die sich zum begrünten Innenhof öffnet, dem Herzstück des Hauses, auf den sich alle angrenzenden Räume ausrichten.

Bistro und Lobby sind verbunden durch eine intime Kaminlounge und einen entspannenden Wohnzimmerbereich mit Kamin. In modernem, puristischem Design gestaltet, in Verbindung mit einem ausgefeilten Lichtdesign, bietet dieses Ambiente seinen internationalen Gästen ein Zuhause, in denen sie sich auf Anhieb wohl fühlen können.

Ausgehend von der Lobby erschließen sich das elegante Frühstücksrestaurant und der internationale Konferenz- und Seminarbereich über einen am Innenhof entlang geführten orangerieartigen Wandelgang, dessen Terrassentüren sich zum Innenhof öffnen lassen. All diese Bereiche sind so konzipiert, dass sie sich auch gastronomisch nutzen lassen und für Abendveranstaltungen zur Verfügung stehen.

Als besonderes Highlight präsentieren sich die raumhoch verglaste Skybar im Obergeschoss mit einem spektakulären Blick über Berlin und die angrenzende begrünte Dachterrasse, die für Hotelgäste und die Berliner Partyszene den Himmel über Berlin erlebbar machen. (Wo sonst schon kann man an ein und demselben Ort die Züge im verglasten Hauptbahnhof ein- und ausfahren und gleichzeitig die Flugzeuge in Tegel landen sehen – und das wohl noch eine ganze Weile.)

Ein touristisches „Flaggschiff“ am Klopeiner See in Südkärnten

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Der Hotelteil „Seensucht“ für anspruchsvolle Gäste

Als drittes und bisher größtes Projekt der Symbiose von DI Oswald Bernsteiner, als ganz besonders technisch versierter sowie ästhetisch fordernder Kärntner Architekt und Michael Sammer, Hotelier und Bauherr, als Visionär und funktionsbedachter Entwickler, präsentiert sich ein sehr individuelles Hotelprojekt mit ganz besonderem und individuellem Charme. Nach jahrelanger Planung und immer wieder neuer Anpassung an technische Entwicklungen und moderne, jedoch stets unverwechselbare Optik, entstand und ist noch in Ausgestaltung der Hotelteil „SEENSUCHT“, auf der 19.000qm großen, privaten Hotelanlage am See. Das Hotel Amerikaholzer, mit Grundsteinlegung 1927 von Großvater Michael Holzer, ist ein in 3 Generationen gestaltetes Resort mit unterschiedlichen Hotelteilen. Dazu gehören das exklusive Privatstrandbad mit beheiztem Strandpool und 200m langem Seeufer, die „Seesauneninsel“ am Badesteg, als erste Seenwellnessanlage dieser Art in Kärnten, (Nominierung zum Staatspreis 1992), und ein die Hotelteile umschließender Garten und Park mit Freizeiteinrichtungen wie Tennisplatz, Minigolfplatz, Croquet, … Die große dringliche Herausforderung für den Architekten bestand in einer Erneuerung der gesamten Hotelmitte des Haupthotelkomplexes zur kompakteren und wirtschaftlicheren Gesamteinheit mit harmonischem Generationsübergang. Es sollten 14 Zimmer komplett abgetragen und 21 Zimmer und Suiten in wunderbarer Seeblicklage neu aufgebaut werden. Gewählt wurde eine Massivholzplattenbauweise, aufgebaut auf 27 Stahlstützen quer durch die bestehenden Parterrerestauranträumlichkeiten, auf Betonfundamenten befestigt. Diese Holzplatten des Hotelaufbaues wurden raffiniert und aufwendig entkoppelt verlegt und mit hochwertiger Dämmschichte versehen, um jegliche Schallübertragung zu vermeiden. Die Zimmer und Suiten sind mit Vollpanoramafenster und -Balkone und somit auch mit Glasbalkongeländer zum See, versehen. Alle Wohneinheiten haben als Klima-Anlage eine Kühldecke, absolut geräusch- und gebläsefrei, die kalte Luft sinkt von der Decke. Schon durch die Glasfront und moderne Bauweise wurde der Energie‐Verbrauch um 60% gesenkt, eine Anbindung an die örtliche Biowärme–Anlage wird derzeit angestrebt, die Alternative besteht in der eigenen Pellets‐Anlage. Die individuelle Zimmer‐Heizung wird mit zentral gesteuerten Infrarot‐Elemente abgedeckt. Der gesamte Bau wurde und wird mit Kärntner Firmen durchgeführt, und auch der Rohstoff Holz ist in Kärnten gewachsen.

Die goldene Architekturperle in wildromantischem Bergpanorama

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Zu Gast im InterContinental Davos

Muss man ein Hotel, in dem das Weltwirtschaftsforum stattfindet, eigentlich noch vorstellen? In langer Tradition trifft sich die globale Elite einmal im Jahr in Davos zum WEF. Eine Davoserin erzählt uns im Zug begeistert von dem alljährlich wiederkehrenden Event. Bill Clinton sei schon dort gewesen und ganz alleine durch Davos Dorf spaziert. Das war früher. Heute begrüßt sich die internationale Wirtschaftsprominenz im InterContinental Davos.

Davos in einem Wort? Mondän. Wer hier ein kitschiges Skibrimborium mit Almhüttenzauber erwartet, ist falsch. In der höchstgelegensten Stadt Europas wird auf 1560 Metern über dem Meeresspiegel ein hochklassiges Skierlebnis zelebriert.

Und ja, man muss dieses Hotel vorstellen, unbedingt. Denn dieses Haus ist nicht nur Host des WEF mit exklusiven Tagungs- und Konferenzmöglichkeiten, es hat einen besonderen architektonischen Charakter.

Das äußere Erscheinungsbild,  so sagt man, sei die Visitenkarte. Die Visitenkarte des InterContinental Davos ist die spektakulär-futuristische Architektur, das Haus liegt waldumsäumt am Fuße des 2238 Meter hohen Seehorns. Die Außenfassade besteht aus 790 goldfarbenen Stahlelementen und einer durchgehenden Glasfassade. Kreiert wurde das einzigartige Gebäude vom Architekturbüro OIKIOS aus München.

Tritt man ein, eröffnet sich eine modern-alpine Welt. In der Lobby stehen große formschöne Vasen mit roten Blumen, das Herzstück ist ein moderner Kamin, der seinen Platz in Mitten der Lounge des Empfangsbereichs hat. Ein weiterer Hingucker: Das wandhohes Regal, in welchem liebevoll Holzstücke für den Kamin nach Größe sortiert sind. Eine hübsche Lampe, deren Leuchten wie kleine Seifenblasen in der Luft schweben, sorgt für ein angenehm-warmes Licht.

Wir werden herzlich von Annika Sosnizka, die für das Marketing im InterContinental Davos verantwortlich ist, begrüßt.

Im Dezember 2013 hat das InterContinental Davos seine ersten Gäste empfangen. Es ist mit 216 großzügigen und modernen Zimmern und Suiten ausgestattet. Jedes Zimmer verfügt über einen großen Balkon mit Blick auf das atemberaubende Bergpanorama. Für die jungen Gäste gibt es einen Kids- und Teens Club.

Wir beziehen unsere Alpine Suite, die mit 91 m² die Kategorie direkt nach der Präsidenten Suite (160 m²) ist. Von dem endlos lang erscheinenden Balkon hat man einen wunderbaren Blick auf den verträumten Tannenwald und Davos Dorf. Der Balkon passt sich als Designelement mit seiner goldenen geschwungenen Balustrade perfekt in die futuristische Außenfassade ein.

Das Bad ist herrlich groß, das Duschareal ist in dunklem Marmor gehalten und an der Decke kann man sich von der Regendusche berieseln lassen. Wer ein Bad bevorzugt, kann dies in der freistehenden Wanne – mit Blick nach draußen – nehmen. Die Fußbodenheizung ist besonders in der Winterzeit nach einem langen Tag auf der Piste eine wahre Wonne.

Im Haus befinden sich drei Restaurants. Wir wählen für den ersten Abend das Studio Grigio. Das in dunklen Farben gehaltene innovative Studio befindet sich on the top – im obersten Stock des Hotels. Ein junges Team kreiert in dem kosmopolitischen Studio Menüs mit internationalen Spezialitäten und mediterranem Flair.

Wir genießen zu einem feinen Wein ein zartes Stück Filet vom Graubündner Rind, drapiert mit Pilzen, winzigen Möhren und kleinen Maiskolben. Zum Dessert gibt es ein mediterranes Suplime von der Valrhona Schokolade mit Passionsfruchtsorbet. Das ist Genuss. Nach dem Dinner geht es auf einen Drink an die Silver Bar. Wer mag, wählt eine Zigarre aus dem Humidor und gibt sich in der edlen Cigar Lounge dem Rauchvergnügen hin.

Unweit des Hotels liegt der Davosersee, dessen Ufer sich über eine Länge von fast vier Kilometern erstreckt. Ideal, um bei einem Morgenspaziergang die alpine Flora und Fauna zu erkunden. Entlang des Sees geht es vorbei an Strandbädern und kleinen Booten, die auf den Sommer warten. Aus dem Geäst des Tannenwaldes lugen Eichhörnchen hervor, wenn man sich bückt und die Hand mit etwas Futter ausstreckt, ist man in kürzester Zeit umringt von den flinken Tieren, die keine Angst zu kennen scheinen. Hier ist die Welt in Ordnung.

Zurück im InterContinental steht der gewiss wohltuendste Punkt auf unserem Schedule: Das Alpine Spa. Entspannung pur auf 1.200 m². Ein Innen- und Außenschwimmbad, Sauna, Dampfbad, Fitnesszentrum und 14 Behandlungsräume inklusive Wellness-Suiten laden Hotelgäste und Besucher zum Relaxen ein. Getreu dem eigens erarbeiteten Spa-Konzept „Rocks & Herbs“ ziehen sich Felsen und Kräuter durch das gesamte Spa-Erlebnis. Bei der Massage merkt man schnell, dass man sich in Profihänden befindet. Nach einer kurzen Anamnese startet eine auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche zugeschnittene Massage. Unser Masseur hat sein Handwerk auf der ganzen Welt gelernt, sogar ausgefallene balinesische Techniken sind ihm vertraut.

Die OIKIOS Architekten haben zwischen der Außenfassade und dem Spa faszinierende Parallelen geschaffen: Ebenso wie an der Außenhülle bestimmen im Spa organische Formen das architektonische Erscheinungsbild. Es besteht aus vielen Rundungen und wenigen rechten Winkeln. Innenarchitektonisch unterstreichen viele Nischen sowie die Reduktion auf wenige, haptische Materialien das Geborgenheitsgefühl. Silberquarzit aus Brixen als Bodenbelag und spaltraue Wände schlagen die Brücke zur umliegenden Bergwelt. Daneben steht helle gekalkte Eiche für Leichtigkeit, Frische und Luft zum Durchatmen. Silberne Mosaike erinnern an glitzernden Morgentau und funkelnde Bergbäche, goldenen Elemente wiederum schließen den Kreis zur futuristischen Fassade.

Zum Dinner reservieren wir am zweiten Abend im Capricorn. Highlight dieser alpinen Brasserie ist die offene Küche, wo weiß gekleidete Köche in ihrem Reich aus dunklem Stein mit metallenem Kochgeschirr hantieren, magisch beleuchtet von kupferfarbenen Lampen. Das erzeugt eine heimelige Atmosphäre, die zu den auserlesenen regionalen Speisen passt, die dort serviert werden. Im Gespräch mit unserem Kellner stellt sich heraus, dass  auch dieser aus der Region kommt, er ist in Davos Dorf geboren.

Von dem japanischen Delikatessenrestaurant Matsu haben wir uns dieses Mal nur etwas vorschwärmen lassen. Die Neugierde ist groß. Nur einer von vielen Gründen, dieses wundervolle Haus bald erneut zu besuchen.

Trotz der Größe des Hotels ist die Atmosphäre herzlich und persönlich. An jedem Abend lag ein handgeschriebenes Kärtchen mit den Wetteraussichten für den nächsten Tag auf der Bettdecke.

Ob zur Skisaison im Winter, zum Schwimmen und Mountainbiking im Sommer oder einfach für einen Wellnesstrip, das InterContinental Davos ist die Reise durch die Schweizer Bergwelt wert. Wenn Sie bei strahlendem Sonnenschein auf der Hotelterrasse sitzen, einen Wein trinken und das Glitzern der Sonnenstrahlen auf den schneebedeckten Bergen bestaunen, dann wissen Sie warum. Versprochen.

von Amrei Ines Czeschick

Redaktion AFA Style

Für weitere Informationen und Buchungen besuchen Sie die Website des Hotels: http://davos.intercontinental.com/de/willkommen-im-intercontinental-davos. Architekten: OIKIOS Architekten, München

Hotelchic trifft Industriecharme

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Ein Besuch im B2 Boutique Hotel + Spa Zürich

Internationaler Flair in idyllischem Ambiente. Das ist Zürich. World Class. Swiss Made. Die Hauptstadt und größte Stadt der Schweiz ist bekannt für ihre Banken und gleichwohl für die hohe Lebensqualität, die man dort genießen darf. Der Zürisee, wie ihn die Zürcher liebevoll nennen, liegt mitten in der Stadt, kleine Bänke laden Spaziergänger zu einer Rast ein, um einen Moment inne zu halten. Neben Schiffen, Booten und Enten entdeckt man schmucke Villen, die hübsch aufgereiht den See verzieren. Und als wäre das nicht der Schönheit genug, erblickt man in der Ferne die schneebedeckten Berge.

Nicht weit von dieser bezaubernden Szenerie liegt das B2 Boutique Hotel + Spa. Ein historischer Ort mit einer traditionsreichen Vergangenheit, die in ein exquisites Hotelerlebnis verwandelt wurde. 130 Jahre lang wurde hier fleißig das „Hürlimann Bier“ gebraut. Im Jahre 1997 stellte das Architekturbüro Althammer Hochuli ein Arealentwicklungsleitbild vor, mit dem alles begann. Seit 2012 lässt es sich hier nun urban übernachten. Schon der Weg von der Lobby ins Zimmer gleicht einer kleinen Abenteuerreise, auf der es viel zu entdecken gibt.

Erste Station dieser Reise ist die Maschinenhalle. Ein riesiger Saal mit historischen Bodenfliesen und original Maschinen erinnert an die Zeit, in der der Braumeister hier noch Herr über Hopfen und Malz war. Der perfekte Raum für eine Vernissage oder ein Fotoshooting in außergewöhnlicher Kulisse.

Auf dem Flur zu den Zimmern heißt es: Auf den Teppichen bleiben. Diese sind nämlich mit Szenen aus Hürlimann-Zeiten bedruckt und erzählen den Brauerei-Alltag in Bildern. Eine Etikettiermaschine aus dem Jahre 1900 säumt den Weg. Beim Blick aus dem Fenster entdeckt man eine grüne Rasenfläche. Aber nein, dies ist kein gewöhnlicher Rasen. Er ist säuberlich angelegt aus den Scherben unzähliger grüner Bierflaschen.

Das Herzstück und zugleich architektonische Highlight des B2 Boutique Hotel + Spa ist der Konferenzraum „Bookmark 2“, welcher im Hotel geheimnisvoll „James Bond“ genannt wird. Die Wände erinnern an eine Industriehalle, den Kontrast bilden Vorhänge aus dunkelrotem Samt und ein modernes Mobiliar aus Massivholz. Der Raum beginnt im Erdgeschoss, er ist nach oben offen, ein Lichtkegel eröffnet den Blick bis zu einer Glasdecke auf der man das Wasser des Dachpools auf dem Rooftop des Hotels sieht. Ein wundervolles Spiel mit Wasser und Licht, welches die Verbindung zwischen Hotel und Bad schafft.

Nina Schröder, die seit April 2015 General Managerin des Hauses ist, verrät uns, was der Bookmark mit James Bond gemein hat. In jedem Stockwerk gibt es Fenster, von denen aus vom Hotelflur in den Raum hinein geschaut werden kann. Um das hohe Gut der Schweizer Diskretion zu wahren, schafft eine automatische Steuerung vom Rauminneren Abhilfe. Die Fenster können via Knopfdruck undurchsichtig gemacht werden und schützen so vor neugierigen Blicken.

Das Thermalbad & Spa empfiehlt Schröder für die Auszeit nach der Konferenz oder „just to relax a day“. Der Dachpool eröffnet einen einzigartigen Ausblick über Zürich. Bei Badewannen-Temperatur lässt man sich gerne eine frische Brise Zürcher Luft um die Nase wehen. In den Kellerräumen, in denen früher die Hürlimann-Bierfässer gelagert wurden, befindet sich heute eine Bäderlandschaft mit Holzbottichen, Saunen, Dampfbädern und Relax-Zonen mit Kerzenschein. Nach einem irisch-römischen Rundgang in diesen historischen Gemäuern stellt sich Tiefenentspannung ein.

Die 51 Zimmer und 9 Suiten sind mit individuellen Designelementen im Industriestyle versehen. Kein Raum gleicht dem anderen.

Unsere 55 m² große Hürlimann-Suite, im ehemaligen Kühlschiff gelegen, geht über zwei Etagen. Unten befindet sich das offene Bad: Links ein separates WC, in der Mitte ein großer Spiegel mit Waschbecken und rechts die Dusche mit Regenbrause an der Decke. Durch eine Schiebetür mit Milchglas kann der Badbereich verdeckt werden und verschwindet so optisch aus dem Raum.

Über eine hellbraune Massivholztreppe gelangt man nach oben in den Schlafbereich. Ein goldfarbenes Tischchen mit rotem Handrad sorgt für Industriecharme. Neben dem King Size Bett ist eine offene Badewanne platziert. Auf der Bettdecke sind als Betthupferl liebevoll Ricola Bonbons drapiert. Von oben hat man freie Sicht nach unten in den Wohnbereich.Ein Bild mit einer Detailaufnahme aus Brauereitagen bringt Geschichte in den Raum. An der Decke hängen stilvolle schwarze Dixon Lampen. Ein schicker Design-Sessel versprüht Vintage-Flair im Wohnbereich. In einer hübschen Vitrine leuchtet uns ein Hürlimann Bier entgegen. Kein Relikt aus früheren Brauereitagen, nein, frisch gebraut kommt es daher, aus dem neuen Zuhause „Hürlimann-Feldschlösschen“ und darf vom Gast genossen werden. Bei gutem Wetter gerne auf dem Balkon.

Das Frühstück genießt man in der gigantischen „Library“ mit sage und schreibe 33.000 Büchern aus einem Zürcher Antiquariat. Die Library lädt zum Verweilen und Genießen ein. Die „Neue Zürcher Zeitung“ liegt bereit, um bei einem Café oder Cüpli über das Geschehen in Zürich und darüber hinaus zu informieren. Cüpli, das haben wir im Hotel gelernt, ist die schweizerische Bezeichnung für ein Glas Champagner. Na dann Pröschtli, auf das B2 Boutique Hotel + Spa, in dem wir einen wundervollen Aufenthalt hatten und so viel lernen und entdecken durften.

„Wie Spurensucher und Entdecker bewegten wir uns in den alten, ehrwürdigen Gemäuern der ehemaligen Brauerei – bereit jeden Funken neu zu entfachen und das Gebäude mit neuem Leben zu füllen.“ Dieses Zitat von Ushi Tamborriello, der Innenarchitektin, drückt das aus, was wir vor Ort gespürt haben und was uns verzaubert hat.

Wer diese besondere Stadt in diesem besonderen Hotel mit dem historischem Hintergrund, der spannenden Architektur und dem durchdachten Designkonzept erleben möchte, dem sei das B2 Boutique Hotel + Spa herzlich empfohlen. Die interessante Geschichte des Hauses kann man intensiv spüren und die Liebe zum Detail berührt das Architekten- und Designerherz.

von Amrei Ines Czeschick

Redaktion AFA Style

Für weitere Informationen und Buchungen besuchen Sie die Website des Hotels: www.b2boutiquehotels.com. Architekten: Althammer Hochuli Architekten, Zürich/CH Innenarchitektin: Ushi Tamboriello, Obersiggenthal/CH

Hotel Schöne Aussicht **** superior Hochsölden

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Hoch über der Wintersportmetropole Sölden im Ötztal, auf 2.090 m, liegt das 4-Sterne superior Hotel Schöne Aussicht im sonnen- und schneeverwöhnten Hochsölden. Das familiengeführte Haus punktet nicht nur mit einem gewissen Wohlfühl-Plus, sondern auch durch seine privilegierte Lage.

So liegt das Hotel quasi mitten im Skigebiet Sölden. Dadurch genießen seine Gäste den besonderen Luxus, direkt vom Hotel mit den Skiern auf die Piste zu fahren. Mit vielen weiteren Annehmlichkeiten, einem besonderen Flair und natürlich der legendären Tiroler Gastfreundschaft begeistert das einzige 4-Sterne superior Hotel in Hochsölden seine Gäste.

Seit 1996 steht das traditionsreiche Haus unter der Leitung von Cornelia und Erwin Fender. Mit viel Gespür für die alpine Tradition und ebenso viel Mut zur Innovation haben sie ihr Hotel in den vergangenen Jahren laufend modernisiert. Höhepunkt der Bemühungen war der große Neu- bzw. Umbau im Jahr 2014.

Besonderen Wert legen die Gastgeber aber nicht nur auf die „Hardware“, sondern auch auf die persönliche Betreuung ihrer Gäste. Gelebte Gastfreundschaft drückt sich für sie auch darin aus, stets mit einem offenen Ohr für die Wünsche ihrer Gäste präsent zu sein. Das schätzen die vielen Stammgäste des Hotels genauso, wie die exklusiven Möglichkeiten, ihren Winterurlaub in vollen Zügen zu genießen.

Sei es in der wunderschönen Saunalandschaft oder im wohlig-warmen Außenschwimmbad, das dank Infinity-Technologie auf hochstehende Beckenränder verzichtet und dadurch den Blick freigibt auf die Piste und Bergwelt.

Auch auf kulinarischem Gebiet bietet das Hotel besonders schöne Aussichten. Traditionelle Tiroler Küche trifft auf internationale Cuisine und begeistert auf hohem Niveau. Im neuen Panorama-Restaurant mit teils vom Boden bis zur Decke reichenden Panoramafenstern steht wirklich „Genießen mit allen Sinnen“ auf der Speisekarte. Die passende Weinbegleitung dazu findet sich im hauseigenen Weinkeller sowie in der neuen Vinothek, wo rund 500 verschiedene Sorten erlesener Spitzenweine lagern. Weitere Highlights des Hauses sind die großzügige Sonnenterrasse, die Hotelbar mit Zigarrenlounge und die neue Skybar 2.100. Wer sich „dem Himmel ein Stück näher“ fühlen möchte, sollte die Skybar auf dem Dach des Hotels besuchen, um die große Auswahl an Cocktails, Longdrinks und Spirituosen sowie unvergleichliche Ausblicke zu genießen. Besser kann ein Urlaubstag in den Tiroler Bergen wohl kaum ausklingen.

Projekt Hotel Mercure Heilbronn ist abgeschlossen

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Interieur spiegelt Fassadengestaltung +++ geschwungene Formen, viel Raum und farbliche Akzente +++ Aufwertung für Platz am Bollwerksturm ++++

Diese Woche wurden die Arbeiten an der Innengestaltung des Vier-Sterne-Hotels „HOTEL MERCURE“ durch das Berliner Team der klm-Architekten abgeschlossen. Das nördliche Tor zur Innenstadt am Bollwerksturmplatz ist nun städtebaulich komplett und erfüllt den steigenden Bedarf nach Hotels mit Wiedererkennungseffekt. Prägend für das einmalige Interieur ist deshalb die punktgenaue Abstimmung der äußeren und inneren Gestaltung. Die Verwendung hochwertiger und dauerhafter Materialien unterstützt den Trend zu echter Nachhaltigkeit. Für Lokalbezug sorgen speziell für das Hotel erstellte Bilder des Fotografen und Künstlers Werner Huthmacher, der aus Impressionen der Stadt farblich auf das Gestaltungskonzept abgestimmte Kollagen komponierte. Heilbronns Historie und geologische Beschaffenheit findet in Details wie der Farb- und Materialwahl der hellen Klinkerwand seinen Wiederhall, sowie in der vom benachbarten alten Bollwerksturm inspirierten abgerundeten Gesamtgestalt. „Das Hotel prägt den Bollwerksturmplatz im Stadtzentrum. Wesentliche Gestaltungsmerkmale wie zum Beispiel die Gebäuderundungen und der markanten Kontrastes von hellem Klinker mit anthrazitfarbenen Fassadenelementen spiegeln sich im Interiordesign bzw. den Gästezimmern wieder“, erklärt der verantwortliche Innenarchitekt Sebastian Leder von klm-Architekten das Konzept. Viel Raum in den Zimmern, natürliche Farben, glatte Holzoberflächen und indirektes Licht sorgen für eine gehobene Atmosphäre. Eine unaufgeregte präzise Gestalt soll Ruhe ausstrahlen, das Innehalten im hektischen Alltag fördern. Weiche Formen, Rundungen und geschwungene Linien ziehen sich durch Möblierung und Raumgestaltung. Die „roten“ bzw. „blauen“ Zimmer sind durch eine schlichte Eleganz gekennzeichnet. „Bereits in den ersten Wochen nach der Eröffnung kam bei den Gästen zu durchweg positiven Rückmeldungen“, freut sich Sebastian Leder über die Resonanz. Auch im öffentlichen Bereich ziehen sich geschwungene Formen und zurückhaltende Grundfarben durch. Eine offene Glasfassade hin zum städtischen Platz heißt den Gast willkommen. Farbakzente in Senf, Bordeaux und Orange geben Rezeption, Restaurant, Bar und Lounge eine individuelle Note. Gradlinige Raumteiler mit transluzenten Stoffschichten gliedern die Zonen und ergänzen die weichen Formen der textilen Möblierungen.

Über das „HOTEL MERCURE“ in Heilbronn:

Das Mercure-Hotel ist die neue Kante der Promenade am Neckar und wurde federführend in von PSP Weltner Louvieaux Architekten gestaltet. Für die Innengestaltung zuständig waren die klm-Architekten aus Berlin. Die leicht gebogene Südseite des Hotels orientiert sich zum Platz und stellt eine Sichtbeziehung zum Bollwerksturm her. Durch großzügige Glaselemente setzt sich der private Innenraum des Hotels nach außen fort. Nach Norden steht das Hotel als Pendant des gegenüberliegenden Campus und schließt den Straßenraum durch die Stahlkonstruktion. Die Gestaltung des Metallgewebes erinnert an die schachbrettartige Gestaltung der Klinkerfassade. Die westliche abgerundete Spitze mit ihrer Auskragung betont die Perspektive zum Bollwerkturm von der Mannheimerstr. Beige, schmale Vollklinker und dunkelgraue Metallverkleidung zeichnen das reduzierte Material- und Farbkonzept aus. Schachbrettartig angeordnete „überdimensionierten“ Fenster und die sanften Kurven des Baukörpers verleihen dem Hotel eine starke Identität die auf unnötige Effekte verzichtet. klm Architekten ist mit 25 Mitarbeitern an den Standorten Leipzig und Berlin erfolgreich tätig. Seit 2009 arbeiten die Planer an Projekten aus den Bereichen Wohnungsbau, Bürobau, Hotelplanung, Innenarchitektur und Anlagen für erneuerbare Energien. Aktuelle Projekte sind Wohnungsbauvorhaben für Projektentwickler und private Bauherren in Leipzig, die Fassadengestaltung des „Hampton by Hilton“ in Dresden, ein Ferienressort in Glücksburg an der Ostsee, der Umbau des DIN in Berlin, das Mercure-Hotel in Heilbronn und das Re-Branding des Sofitel Berlin Kurfürstendamm.