AFA-Architekturmagazin „Zum Blättern“

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Testfahrten des neuen DS 4 und DS 4 Rendezvous

München, den 13.12.2021

Mit Auszeichnung durch Paul Bocuse

Testfahrten des neuen DS 4 und DS 4 Rendezvous

„Zu Gast beim Sternekoch zuhause“ in München bei Otto Koch, einem Koch den seine Berufung schon mit dem Namen verliehen wurde.

Ist er nicht schön


Für München wurde etwas Besonderes überlegt:

Und zwar ein kulinarisches Treffen beim Sternekoch Otto Koch.

Otto Koch ist DS Markenbotschafter, ein besonderer Freund der Marke und hat mir einen besonderen Rahmen für unser Rendezvous zwischen AFA (www.afa-architekturmagazin.de / www.afa-mobility.de ) und dem DS 4 bereitet.

„Otto Koch nimmt uns zu seinem Privathaus nach Gröbenzell mit, kurz außerhalb vor der Toren Münchens. Dort hat er im letzten Jahr etwas ganz Besonderes geschaffen:

Der sympathische Gastgeber hat in seinem Elternhaus, in dem er seit seinem 2. Lebensjahr wohnt, einen spannenden Schritt gewagt und ein gesamtes Stockwerk in ein sehr privates Restaurant umgebaut.

Mit viel Charme, besonderer Authentizität und einer ganz persönlichen Note.“

Schauen Sie bitte selbst:

Renault Zoe R135/Z.E. 50 – Rend-E-zvous mit Zoe

Renault Zoe R135/Z.E. 50 – Rend-E-zvous mit Zoe

Klar, dass auch die Franzosen seit einigen Jahren bei der Konstruktion ihrer Autos die Elektromobilität im Blick haben. Wir durften bei unserer Testfahrt den frisch gelifteten Renault ZOE ausfahren und hatten unsere Freude an diesem elektrifizierten Kleinwagen, der zu den meistgekauften Elektroautos auf dem deutschen Markt zählt.

Exterieur

Der erste Renault Zoe kam 2013 auf den Markt. Seitdem hat er zwei Updates hinter sich und wurde nun rundherum erneuert. Überholt wurde neben all seinen technischen Neuheiten auch das Design. Hierdurch wirkt der Zoe noch wertiger als die Vorgängergeneration. Dass sich bei der neuen Modellgeneration außen etwas getan hat, erkennt man auf den ersten Blick an der schicken Frontpartie mit der neu gestalteten, markant profilierten Motorhaube, den Voll-LED-Scheinwerfer mit Chromeinsätzen sowie den markentypischen Tagfahrlichtern in C-Form.

Der große Renault-Rhombus, hinter dem sich die beiden Ladeanschlüsse befinden, und der Kühlergrill mit den chromierten Pins sind ebenfalls ziemlich auffällige Neuerungen. Am Heck wurden beim Zoe lediglich ein paar kosmetische Änderungen vorgenommen. Der Zoe kommt auf eine Länge von 4,08 Meter, eine Breite von 1,79 Meter und eine Höhe von 1,95 Meter. Der Radstand beträgt 2,60 Meter.

Interieur

Das Cockpit präsentiert sich ebenfalls komplett neugestaltet mit einer sehr schönen Haptik. Bereits die Standard-Variante besitzt ein 10-Zoll großes Informationsdisplay anstatt Rundinstrumenten. Für das Infotainment gibt es in der Mittelkonsole ein 9,3-Zoll Display. Im Innenraum herrschen attraktive Materialien vor. Das Interieur wirkt durch den grauen Stoff auf Armaturenbrett, Armablagen in den Türen und Sitzüberzügen groß und wohnlich. Selbst groß gewachsenen Personen können sich nicht über einen Mangel an Platz beklagen. Die Integralsitze in Lederoptik sind sehr breit und somit äußerst angenehm. Höhen- und weitenverstellbar liegt das schön geformte Lenkrad in der Hand. Es sind ausreichend Ablagen vorhanden – eine offene Ablage über dem Handschuhfach, auf dem Mittetunnel eine Ablage fürs Handy und Cupholder zwischen den Sitzen.

Zur Intens-Ausstattung zählen eine Klimaautomatik, der 9,3 Zoll Touchscreen für das Multimediasystem samt Smartphone-Integration und Navigation, vordere und hintere Einparkhilfen, Geschwindigkeitswarner, Toter-Winkel-Warner, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalte-Warner und -Assistent, Rückfahrkamera und elektrische Fensterheber für alle Türen. Im Kofferraum ist Platz für 338 Liter Gepäck. Die Rücksitze lassen sich einzeln umklappen. Dann passen auch Gegenstände von 1,25 Meter Länge hinein.

Mit 70 Zentimetern Länge und einem Meter Breite ist der Stauraum gut proportioniert und lässt sich über eine 75 Zentimeter hohe Ladekante bequem beladen. Drei Abteile für die Ladekabel und den Verbandskasten befinden sich im Unterflurfach.

Motorisierung und Laden

Den Zoe kann man mit Batterie kaufen oder diese mieten. Die 52-kWh-Batterie kann an Wechselstrom-Stationen beim Ladevorgang eine Ladeleistung von bis zu 22 kW aufnehmen und bis zu 50 kW an Gleichstrom-Stationen. Der Verbrauch liegt bei 19,0 kWh auf 100 km, wodurch die Reichweite rund 340 km beträgt. Für die meisten Verkehrssituationen ist die Leistung des 135-PS-Elektromotors völlig ausreichend. In 9,5 Sekunden schafft es der Zoe R135/Z.E. von Null auf Hundert. Die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h. Der Stadtverkehr ist die eigentliche Domäne des Zoe. Hier liegen die durchschnittlichen Verbrauchswerte zwischen 15 und 16 kWh.

Auf der Autobahn kamen wir bei Tempo 100 auf einen Verbrauch von 20,5 und bei Tempo 120 auf 25 kWh/100 km. Unser Testwagen war mit dem CCS-Anschluss für Gleichstrom-Schnelladen ausgerüstet, damit kann der Akku in 70 Minuten auf 80 Prozent der Reichweite aufgeladen werden. Übrigens gewährt Renault für die Lithium-Ionen-Batterie eine Achtjahres-Garantie.

Fahrverhalten

Die Erfahrung, die Renault mit dem kleinen Stromer hat, zahlt sich aus. Den deutlichsten Fortschritt gegenüber seinem Vorgänger erkannten wir im neuen Fahrwerk, welches absolut komfortabel ist. Zudem wurde auch an der Lenkung kräftig nachgebessert. Auch schnelle Kurvenfahrten machen Spaß. Da der Zoe eine sehr sanfte Rekuperation besitzt, fühlt er sich wesentlich weniger wie ein Elektrofahrzeug an, wie andere E-Autos. Das nahtlose Beschleunigen aus dem Stand und das One-Pedal-Feeling sind faszinierend. Renault hat den Zoe gut gedämmt, Wind- und Reifen-Abrollgeräusche bleiben draußen.

Fazit

Unser Urteil nach der Testfahrt im Elektro-Zoe lautet: klein und fein! Der geliftete Zoe besitzt ein eigenständiges Design. Seine Fahrleistungen und Reichweite haben uns überzeugt und mit dem Komfort waren wir auch sehr zufrieden. Er besitzt alles, was ein citytaugliches Auto ausmacht.

 

VW Arteon Shooting Brake Elegance 2.0 – Kombi trifft Luxus-Coupé

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Seit jeher stand der VW Passat für Eigenschaften wie solide, sicher, zuverlässig, praktisch. Weniger punkten konnte er bislang allerdings in Puncto Lifestyle. Das soll sich mit dem neuen VW Arteon Shooting Brake, der verfeinerten Variante des VW Passat, nun ändern.

Schon 2017 stach der Arteon bei seiner Weltpremiere optisch heraus.

Nicht überraschend, sollte er doch den Phaeton und den Passat CC gleichzeitig beerben und somit das neue Topmodell der Wolfsburger werden.

Jetzt gibt es mit dem neuen Arteon Shooting Brake auch eine Kombi-Variante.

Exterieur

Der neue Arteon hinterlässt alleine durch seine gestreckt wirkende Fahrzeuglänge einen bleibenden Eindruck. Den Shooting Brake zieren nach dem Facelift neue Schürzen mit dreieckigen Lufteinlässen an den Seiten.

Die neu designte Front ist jetzt mit einem LED-Leuchtenband ausgestattet.

Am Heck unterstreichen die neuen Rückleuchten und die schicken Endrohrblenden den sportlichen Look.

Die von uns gefahrene Ausstattungsvariante „Elegance“ verfügt serienmäßig über schicke achtzehn Zoll Felgen. Wer es noch etwas üppiger mag, kann optional noch zwanzig Zoll Felgen im Turbinendesign bestellen.

Unterm Strich ist den Wolfsburgern die Mischung aus Kombi und Coupe hervorragend gelungen.

Interieur

Vor allem durch sein Platzangebot kann der neue Arteon überzeugen.

Sowohl vorne als auch im Fond können selbst groß gewachsene Insassen über längere Strecken komfortabel und mit viel Kopffreiheit reisen. Die Verarbeitung und Materialauswahl ist markentypisch auf sehr hohem Niveau.

Ein 11,7 Zoll großes Instrumentendisplay wurde hinter dem neu designten Lenkrad mit Touchflächen montiert.

Das Infotainment-System überzeugt durch logische und selbsterklärende Menüführung und ist mit Android Auto und Apple CarPlay ausgestattet.

Die Bedienung erfolgt über ein 9,2 Zoll großen Touchscreen.

Darüber hinaus ist der neue Arteon per SIM-Karte „always on“, also dauerhaft mit dem Internet verbunden.

Optional erhältlich ist ein Soundsystem der Extraklasse der Firma Harman Kardon mit siebenhundert Watt Gesamtleistung.

Des Weiteren ist der neue Arteon mit allen erdenklichen Assistenz- und Komfortsystemen wie Rückfahrkamera, Öffnen des Kofferraums per Fußschwenk, sowie Head-up-Display ausgestattet.

Motorisierung

Unter der Haube arbeitet ein 2,0 TDI mit zweihundert PS und satten vierhundert Newtonmetern Drehmoment, welcher in allen Lebenslagen genügend Leistung zur Verfügung stellt. In Zahlen bedeutet das, der Arteon schafft den Sprint von null auf Tempo einhundert unter acht Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von beachtlichen zweihundertdreißig km/h.

Der Verbrauch auf bei unseren gemischten Testfahrten betrug deutlich unter sieben Litern.

Neu ist die sogenannte Twindosing-Technik, bei der zwei SCR-Kats zur Verfügung stehen. Ein motornaher SCR-Kat kommt schnell auf Betriebstemperatur und wandelt so schon nach dem Start die Stickoxide bei geringer Last um. Der zweite im Abgasstrang montierte Kat übernimmt bei hohen Lasten, etwa auf der Autobahn.

So wird sichergestellt, dass stets ein SCR-Kat im optimalen Temperaturfenster arbeitet und in allen Betriebszuständen eine optimale Stickoxid-Reduktion stattfindet.

Fahrverhalten

Auch beim Fahrverhalten kann der neue Shooting Brake aus Wolfsburg auf ganzer Linie punkten. Das Fahrwerk des Arteon ist sehr ausgeglichen abgestimmt und schafft einen perfekten Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort.

Die Lenkung ist angenehm direkt, gibt jede Menge Feedback und besitzt ein tolles Rückstellmoment. Die Kombination aus ausgeglichenem Fahrwerk, toller Lenkung und einem sanft schaltenden Doppelkupplungsgetriebe machen in neuem VW den Unterschied.

In Sachen Langstreckentauglichkeit gibt es kaum ein Fahrzeug, was hier mithalten kann und einen gleichermaßen dynamischen Auftritt hat.

Fazit

Der neue VW Arteon ist eine mehr als gelungene Mischung aus Kombi und Luxus-Coupé. Mit diesem Auto bringen die Wolfsburger wirklich Farbe in den oftmals tristen Kombi-Alltag.

Sowohl Verarbeitung als auch Motorisierung und Fahrverhalten sind auf höchstem Niveau.

Der Wolfsburger vereint die Vorteile eines Kombis wie Raumangebot und Platz mit der Dynamik und Sportlichkeit eines Coupés.

Toyota Corolla Touring Sports Hybrid – Brillanter Pragmatismus

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Toyota feiert das Comeback des Corolla – diesmal gleich in drei unterschiedlichen Karosserieformen. Wir haben uns den Toyota Corolla Touring Sports Hybrid genauer angesehen, weil der elegant gezeichnete und intelligent konfigurierte Kombi ein echter Hingucker ist. Ob er auch mit seinen Lade-Eigenschaften und beim Fahren überzeugen kann, haben wir getestet.

Exterieur

Der Toyota Kombi Touring Sports besitzt mit einer riesigen Kühlergrill-Einheit, dem weit nach vorne stehenden Toyota-Logo als Nase und den breiten Scheinwerfern eine dramatische Optik. Scharfe Linien und knackige Proportionen verdeutlichen, dass dieser Kombi alles andere als langweilig ist. Er bringt es insgesamt auf stattliche 4,65 Meter Länge und einen Radstand von 2,70 Meter.  Damit überragt dieser Kombi deutlich die Kompaktklasse. Bei der Seitenansicht fällt auf, dass die Heckklappe deutlich angeschrägt ist. Zudem leuchtet das Heck mit moderner LED-Technik. Dadurch wirkt das Auto sehr dynamisch. Auspuffblenden, die sich am unteren Ende befinden, unterstreichen das flotte Design. Darunter versteckt sich der echte Auspuff. Optional gibt es zusätzlich auch noch einen sportlichen Heckspoiler. Bei den Felgen gibt es eine Auswahl zwischen 15 bis 18 – Zoll.

Interieur

Das Interieur erhielt eine ordentliche Auffrischung. Auffälligste Neuerung ist hier das schwungvolle Armaturenbrett mit modernen Lüftungsdüsen. Darauf sitzt ganz zentral ein Touchscreen. Zusammen mit dem riesigen Infodisplay in den Armaturen übernimmt er die meisten Funktionen. Knöpfe gibt es lediglich noch für die Multimedia-Menüs und die Temperatursteuerung. Dadurch wirkt das Cockpit sehr aufgeräumt. Bei den Instrumenten besteht die Auswahl zwischen klassisch analog und optional voll-digital. Besonders gut gefallen hat uns die neue Materialqualität. Die Sitze haben eine neue Form erhalten, was die Ergonomie deutlich gesteigert hat. Die Basisversion bietet Sitze mit manueller Verstellung, optional gibt es aber auch die elektrisch verstellbare Variante. Interessante Stoffe bei den Sitzbezügen schmeicheln dem Auge. Das Platzangebot des Kombis ist vorne und hinten sehr angenehm. Beim Armaturenbrett bestehen die Bezüge aus Kunstleder. Insgesamt macht der Innenraum einen robusten und wertigen Eindruck. Die Motorhaube wurde bei den neuen Modellen flacher gestaltet. Dadurch hat sich der Blick nach vorne heraus deutlich verbessert. Der Kofferraum bietet eine Beladungsmöglichkeit von 598 Liter bis maximal 1.606 Liter. Bei umgeklappten Rücksitzen entsteht eine 170 Zentimeter tiefe und 103 Zentimeter breite Stauebene, wodurch mehr als ausreichend Platz fürs Ladegut sicher ist.

Motorisierung

Das Wichtigste, wodurch der Toyota Corolla, wirklich zu einem innovativen Auto geworden ist, ist natürlich sein Hybridantrieb. Dieser kabellose Vollhybrid ist besonders interessant für alle, die zuhause keine Lademöglichkeit haben. Das Hybrid-System arbeitet mit einer Nickel-Metallhydrid-Batterie In unserem Testwagen, dem 2,0 Hybrid, wird ein Zweiliter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 152 PS hybridisiert. Damit kommt er auf eine stolze Systemleistung von 132 kW und 180 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 190 Nm. Damit wird er seiner Rolle als Topmodell in der Corolla-Baureihe alle Ehre. Lautlos setzt er sich nach dem Systemstart in Bewegung. In 7,9 Sekunden schafft er den Sprint von Null auf Hundert. Linear und zügig beschleunigt er bis zur abgeregelten Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Der Verbrenner schaltet sich bei etwa 1500 U/min zu. Bei unserer Testfahrt kamen wir auf einen Durchschnittsverbrauch von knapp fünf Litern, was bei einem Auto in dieser Größenordnung und einem Leergewicht von 1560 Kilogramm ein guter Wert ist.

Fahrverhalten

Bei der neuen Plattform wurde der Karosserie eine höhere Steifigkeit spendiert. Das wirkt sich ungemein positiv auf die Fahrdynamik aus. Eine ordentliche Portion Sportlichkeit erhielt der Corolla durch den verkürzten Radstand und die neue Federung. Wer es noch sportlicher wünscht, greift am besten zur optional erhältlichen adaptiven Federung. Die Lenkung arbeitet sehr direkt und präzise und die eCVT-Automatik setzt stufenlos die Kraft um. Auch die Geräuschdämmung hat Toyota enorm verbessert, so dass wir bei unserer Testfahrt angenehm ruhig unterwegs waren.

Fazit

Der Toyota Corolla Touring Sports 2.0 Hybrid überzeugt durch seine moderne Ausstattung und sein gutes Raumangebot. Beeindruckend ist auch der sparsame Hybridantrieb. Weiteres Lob verdient die sorgfältige Verarbeitung und nicht zuletzt natürlich auch der tolle Fahrkomfort.

Seat Leon FR 1.5 TGi – Sportlicher Löwe mit alternativem Antrieb

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Die seit Anfang des Jahres neu eingeführte CO2-Steuer verteuert den Benzinpreis deutlich.
Die Abgabe soll neue Anreize für den Kauf von Fahrzeugen mit alternativen und umweltschonenderen Antrieben schaffen.
Es muss aber nicht zwingend ein Elektrofahrzeug sein, auch komprimiertes Erdgas ist eine umweltfreundliche und gleichermaßen im Unterhalt sparsame Alternative.
Seat zeigt mit dem neuen Leon, dass man dabei keineswegs auf Fahrspaß und den gewohnten Komfort verzichten muss.
Wir haben den neuen Seat in der sportlichen FR-Variante getestet.

Exterieur

Beim ersten Anblick des neuen Seat Leon denken wir uns direkt „aber Hallo“ und beim Öffnen der Türe wird zur Begrüßung sogar ein „Hola“ auf die Straße projiziert.
Der Spanier kann sich in der von uns getesteten sportlichen FR-Variante wirklich sehen lassen.
Die Karosserie macht einen sehr dynamischen Eindruck und die LED-Leuchten sowie das durchgehende Voll-LED-Leuchtband am Heck stehen dem ohnehin schon sportlich geformten Leon ausgezeichnet und machen den neuen Seat zum absoluten Hingucker.

Interieur

Beim ersten Betrachten des Innenraums fallen uns sofort die gut verarbeiteten und sehr bequemen Sitze mit viel Seitenhalt auf.
Mittelpunkt im Inneren ist das Full-Digital-Cockpit mit seiner perfekt digitalen Vernetzung und allen onlinebasierten Navigationshilfen.
Auch ein echter Hingucker ist das große zehn Zoll Multifunktionsdisplay in der Mittelkonsole, welches sich wie ein Tablet bedienen lässt.
Darüber hinaus verfügt der Spanier über schöne Details wie Ambientebeleuchtung, welche je nach persönlichem Geschmack anpassbar ist und sogar einen zusätzlichen Lichteffekt bereithält, sobald sich ein Fahrzeug im toten Winkel nähert.
Selbstverständlich sind alle erdenklichen Assistenzsysteme und Komfortfeatures im neuen Leon aus dem Hause Seat verfügbar.
Unterm Strich bewegt sich der neue Spanier bezüglich Bedienkomfort, zukunftsorientierter Technologie sowie Verarbeitung und Materialauswahl absolut auf der Höhe der Zeit.

Motorisierung

Der neue Leon wird in der von uns gefahrenen Variante von einem einhundertdreißig PS starken turbogeladenem Reihenvierzylinder mit zweihundert Newtonmeter Drehmoment angetrieben.
Damit erreicht der neue Seat eine Höchstgeschwindigkeit von über zweihundert Stundenkilometer und schafft den Sprint von null auf einhundert in unter zehn Sekunden.
Der 17,3 kg Erdgas fassende Tank verspricht mit einem Normverbrauch von 3,7 kg / 100 km und einer Reichweite von über 450 Kilometern uneingeschränkte Alltagstauglichkeit.
Dank des flächendeckenden Netzes von Erdgas-Tankstellen, müssen auch beim Nachtanken keinerlei Abstriche gemacht werden, denn rund die Hälfte ist mittlerweile mit BIO-CNG ausgestattet und wird zudem immer weiter ausgebaut.
Mit einem kombinierten CO2-Ausstoß von 98 Gramm pro Kilometer erhält der neue Leon die Effizienzklasse A+.

Fahrverhalten

Der einhundertdreißig PS starke Turbomotor des neuen Leon sorgt mit seinen zweihundert Newtonmeter Drehmoment stets für souveräne Fahrleistungen und genügend Vortrieb.
Durch das in unserem Testwagen verbaute Siebenstufen Doppelkupplungs-Getriebe fährt sich der neue Leon extrem komfortabel.
Das Getriebe schaltet sehr geschmeidig und bietet mit seinen sieben Gängen eine breite Spreizung an Übersetzungen.
Das Fahrwerk des Spaniers ist über jeden Zweifel erhaben und macht wirklich Spaß.
In Kombination mit der direkten und präzisen Lenkung lässt sich der neue Leon sehr sportlich bewegen, ohne dabei an Komfort zu verlieren.
Im Sportmodus kann der Fahrer manuell über die Schaltwippen am Lenkrad, oder den Schalthebel in der Mittelkonsole die Gänge wechseln.
Komfortabler ist es allerdings, das Schalten dem oben bereits erwähnten gut abgestimmten Doppelkupplungsgetriebe zu überlassen.

Fazit

Der neue Seat Leon TGI überzeugt uns auf ganzer Linie.
Mit seiner sportlichen Form, der tollen und reichhaltigen Ausstattung, sowie dem gelungen Antrieb inclusive hohem Fahrkomfort macht der Spanier uns jede Menge Spaß und ist zudem durch seinen Erdgasantrieb noch umweltschonend.
Die Verarbeitung sowie Materialauswahl ist Seat-typisch qualitativ sehr hochwertig.

Peugeot 208 Pure Tech – Cool gestylt durch die City

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Seit seiner Markteinführung ist der Peugeot 208 eine Bereicherung im Segment der Kleinwagen. Außen stellt er Dynamik und Eleganz zur Schau, innen ist er modern und schick und sportliche Fahrleistungen besitzt er auch. So kennen und lieben wir ihn. Nun interessierte uns, wie sich die zweite Generation fährt. Wir wählten für unsere Testfahrt das ambitioniert gezeichneteTopmodell PureTech 130, welches bereits optisch echte Sportlichkeit verspricht.

Exterieur

Eine Limousine für die Stadt mit einer starken Persönlichkeit und einem starken Auftritt war der Peugeot 208 von Beginn an. Deshalb haben sich die Designer auch gut daran getan, die prägenden Eigenschaften der Silhouette nicht zu verändern. Somit sind die sportliche Seitenansicht und die dynamischen Proportionen geblieben. Das Ziel bei der zweiten Generation war es, die attraktiven Eigenschaften noch stärker zu betonen. Von diesem Facelift hat der Neue auch in Bezug auf seine Robustheit und Qualitätsanmutung profitiert. Die neue Frontschürze ist durch eine schärfere Formensprache gekennzeichnet. Sowohl der Kühlergrill als auch die Chromeinfassung wurden verbreitert und vollständig in die Schürze integriert. Der kraftvolle Gesamteindruck wird durch die weiter nach außen gerückten Nebelscheinwerfer noch verstärkt. Auch das sportliche Heck mit der schwarzen Lichtleiste und den serienmäßigen 3D-LED-Rücklichtern in Löwenkrallen-Optik ist ein optisches Highlight. Eine weitere Neuerung ist, dass er mit nun 4,06 Metern rund acht Zentimeter länger als sein Vorgänger, bei nahezu gleichem Radstand ist.

Interieur

Der kleine Löwe ist länger als sein Vorgänger, was den Passagieren im Fond zugutekommt. Sie sitzen nun komfortabler als im Vorgängermodell. Fahrer und Beifahrer sitzen in der ersten Reihe ohnehin sehr angenehm auf wohl konturierten Sportsitzen. Diese bieten einen optimalen Seitenhalt.  Optional gibt es diese mit Heiz- und Massagefunktion. Das gesamte Interieur ist modern und schick gestaltet. Uns haben besonders die großen Designelemente im Karbonlook gefallen. Edel wirkt auch das bespannte Armaturenbrett. Sämtliche Schalter in der Mittelkonsole sind angenehm anzufassen. Der digitale Tacho und der große Bildschirm mit leichter Bedienung sorgen dafür, dass man sich schnell zurechtfindet. Bei den Türen verwendet Peugeot im oberen Teil Hartplastik, der Rest ist überwiegend unterschäumt. Im Großen und Ganzen wirkt das Cockpit sehr aufgeräumt und macht einiges her. Das Ladevolumen liegt bei 265 Litern. Bei getrennt nach vorne umgeklappter Rückbank sind 1106 Liter Volumen möglich. Wir waren ebenfalls begeistert von der unter einer Klappe in der Mittelkonsole befindlichen induktiven Ladestation. Auf Wunsch lässt sich der Peugeot 208 mit einer Anbindung über Apple Carplay oder Android Auto, USB-Ports und verschiedenen Fahrerassistenzsystemen ausstatten.

Motorisierung

Angetrieben wird der Peugeot 208 von einem aufgeladenen Dreizylinder mit 1,2 Litern Hubraum angetrieben. Dieser leistet 96 kW / 131 PS. Mit 230 Nm Drehmoment bei 1750 U/min ist man mit ihm im Stadtverkehr flott unterwegs. Diese Leistung verhilft dem Fronttriebler zu einer Höchstgeschwindigkeit von 208 km/h. Aus dem Stand beschleunigt er in 8,6 Sekunden heraus auf Tempo 100. Der Motor arbeitet erstaunlich leise. Durch den Verzicht auf mehr Zylinder fällt sein Verbrauch mit durchschnittlichen 5,0 Litern Super recht sparsam aus. Besonders Sprit sparend ist man im Eco-Modus unterwegs, im Sport-Modus steht der Fahrspaß im Vordergrund. Die Achtgang-Getriebeautomatik arbeitet stets harmonisch.

Fahrverhalten

Sportliche Fahrleistungen hatten wir vom Peugeot 208 bereits vor unserer Testfahrt erwartet und sind diese wurden vollauf bestätigt. Begeistert waren wir auch davon, wie sicher der kleine Flitzer auf der Straße liegt. Die typischen Wankbewegungen anderer Kleinwagen sind für ihn ein Fremdwort. Das Fahrwerk konnte uns, selbst bei hohen Geschwindigkeiten, auf ganzer Linie überzeugen. Abstimmung und Federung haben die Franzosen optimal auf den 1,2 Tonnen schweren Pure Tech abgestimmt. Die Lenkung arbeitet direkt und präzise. Dank des kleinen Wendekreises hatten wir nie Probleme beim Einparken.  

Fazit

Bereits sein ausdrucksstarkes Design verrät Lust und Leidenschaft. Der fünftürige Franzose ist in seiner zweiten Generation höherwertig geworden und lässt jede Menge Spielraum für den individuellen Geschmack. Der Motor zeichnet sich durch Sparsamkeit und eine ordentliche Leistung aus. Mehr Komfort und Sicherheit bietet der Peugeot 208 durch eine Reihe neuer technologischer Ausstattungselemente. Wir halten diesen Flitzer für eine wirkliche Bereicherung im Kleinwagensegment.

DS 7 Crossback E-Tense 225 Grand Chic – Luxuriöser Edel-Hybrid-SUV mit Frontantrieb

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DS 7 Crossback E-Tense 225 Grand Chic – Luxuriöser Edel-Hybrid-SUV mit Frontantrieb

DS ist seit 2015 eine eigenständige Marke mit eigenem Design- und Entwicklungszentrum.

Endlich ist es soweit und die Modellreihe von DS wird um ein weiteres Fahrzeug erweitert – den DS7. Der neue Crossover Hybrid kommt mit 225 PS und Frontantrieb daher und profitiert darüber hinaus vom maximalen Umweltbonus für Plugin-Hybride. Wir sind den neuen DS 7 in der Top-Ausstattung „Grand Chic“ gefahren.

Post-production : Astuce Productions

Exterieur

Der neue Crossback von DS sorgt mit seinem extravaganten Design sofort für Aufsehen.

Drei schwenkbare Elemente in den Frontscheinwerfern, die Rückleuchten mit ihren Dreiecksmustern, die schnittigen Kanten, wir konnten bei unserem Testwagen kaum wegschauen. Eine expressive Karosserieform sowie die Mischung aus Eleganz und Sportlichkeit setzt hier Maßstäbe.

Interieur

Im Innenraum setzen die Franzosen ganz auf Luxus. Elektrisch verstellbare Ledersitze mit viel Seitenhalt, wertige Kunststoffe, viel Metall, mit Leder in Rautensteppung bezogenes Armaturenbrett, Verarbeitungsqualität und Materialauswahl auf höchstem Niveau. Darüber hinaus gibt es innovative Features wie eine analoge Uhr, welche sich beim Starten aus dem Armaturenbrett windet und beim Stoppen wieder einfährt. Optionale Ambientebelechtung, mit frei konfigurierbaren Farben sorgen für die passende Stimmung.

Im Mittelpunkt steht das digitale Cockpit, sowie ein zwölf Zoll großer Multimedia-Bildschirm inclusive Apple CarPlay und Android Auto. Auch im Bereich Assistenzsysteme ist der neue DS 7 Crossback auf dem Stand der Zeit. Aktiver Müdigkeitswarner, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent, Totwinkelwarner und einem aktiven Abstandsregeltempomat inclusive Stop-and-Go-Funktion, im neuen SUV muss man auf nichts verzichten.

Unter der elektrisch angetriebenen Heckklappe stehen zwischen 555 und 1752  LiterLadevolumen zur Verfügung. Auch hier macht die exzellente Verarbeitungsqualität nicht Halt, sogar der doppelte Ladeboden ist mit hochwertigem Teppich ausgelegt. Unterm Strich wird das Interieur den Erwartungen an ein Premiumfahrzeug ohne Einschränkungen gerecht.

Motorisierung

Der neue DS 7 Crossback setzt – wie auch das größere Modell mit Allradantrieb und dreihundert PS – auf einen Plugin-Hybrid-Antriebsstrang. Der SUV hat in dieser Variante eine Systemleistung von 225 PS und ein maximales Drehmoment von 360 Nm. Die kombinierte Leistung aus einem Benziner mit 180 PS und einem Elektromotor mit 110 PS, welcher durch eine 13,2 kWh große Batterie komplettiert wird, fließt hier allerdings ausschließlich auf die Vorderräder. Der neue Crossback nutzt beim Anfahren ausschließlich den Elektromotor.

Rein elektrisch liegt die Höchstgeschwindigkeit bei 135 km/h und die Reichweite bei etwas über fünfzig Kilometern. Mehrere Fahrprogramme stehen zur Verfügung, wobei man letztlich meist im klassischen Hybridmodus unterwegs ist. Im Sportmodus meldet sich der Benziner zu Wort und der Crossover spricht leichter auf Gaspedalbewegungen an.

Post-production : Astuce Productions

Der Verbrenner lädt die Batterie während des Fahrens.

An der Wallbox dauert ein kompletter Ladevorgang rund 1 Stunde und 45 Minuten und kann zusätzlich per App überwacht werden. Zur Serienausstattung gehören zwei Ladekabel, ein Mode-2 Kabel zum Laden an der Haushaltssteckdose und ein weiteres zum Laden an der Wallbox.

Fahrverhalten

Der neue DS 7 ist serienmäßig mit dem Federungssystem „DS Active Scan Suspension“ ausgestattet. Eine Kamera hinter der Frontscheibe, drei Beschleunigungsmesser und vier Neigungssensoren analysieren permanent die Fahrbedingungen und die Beschaffenheit der Straße. Anschließend werden die Daten unmittelbar an ein elektronisches System weitergeleitet, welches dann jedes einzelne Rad ansteuert und die Federungshärte kontinuierlich adaptiert.

Das Ergebnis ist ein äußerst komfortables Fahren auf höchstem Niveau. Zusammen mit seiner besonderen Laufruhe, der direkten Lenkung und einer Automatik, welche fast unbemerkt durch die acht Gänge schaltet, setzt der neue Crossover neue Maßstäbe.

Fazit

Der neue DS 7 Crossover überzeugt in der 225 PS starken Hybridversion mit außergewöhnlichem Fahrkomfort und immenser Laufruhe. Im Innenraum geht es luxuriös und komfortabel zu, die Verarbeitung und Materialauswahl ist DS-typisch auf allerhöchstem Niveau.

DS 9 Rivoli+ Hybrid – Frankreichs Angriff auf die obere Mittelklasse

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DS 9 Rivoli+ Hybrid – Frankreichs Angriff auf die obere Mittelklasse

Der Stellantis-Konzern baut seine Edelmarke DS-Automobiles kontinuierlich aus.

Neben den zwei Crossover-Modellen DS 3 und DS 7 stehen nun auch zwei Limousinen zur Verfügung. Mit dem DS 4 eine für die Kompaktklasse und mit dem von uns getesteten DS 9 eine weitere extravagante Limousine im oberen Mittelklassebereich.

Die Stufenheck-Limousine wird in Schenzhen, China gebaut. Bei unseren Tests fahren wir den neuen DS 9 als Plug-in-Hybrid mit 225 PS in der Top-Ausstattung „Rivoli+“.

Exterieur

Mit dem neuen DS 9 zeigt Citroen wie man sich Luxus in Frankreich vorstellt. Der Mittelpunkt der neu designten Front ist der große Grill und die sportlich dreinschauenden LED-Scheinwerfer. Abgerundet wird das neue Design durch die vertikal angebrachten Tagfahrleuchten. Am Heck stechen die schmalen Rückleuchten im Wabendesign heraus.

Auch die Maße sind die eines D-Segment-Top-Models würdig. Der neue DS 9 ist 4,93 Meter lang, 1,46 Meter hoch und 1,93 Meter breit (2,08 Meter inclusive Spiegeln). Der Radstand misst stattliche 2,90 Meter.

Interieur

Schon beim Öffnen der Türen über die elektrisch ausfahrbaren Griffe merken wir, dass es im Innenraum luxuriös zugeht. Im neuen DS 9 ist vom Armaturenbrett bis hin zur Mittelkonsole alles mit hochwertigem Alcantara bespannt. In der von uns gefahrenen Top-Ausstattung „Rivoli“ sind die Sitze mit sehr gut verarbeitetem Nappaleder überzogen.

Das Herzstück des neuen Franzosen sind die zwei großen Monitore, ein 12-Zoll Zentralmonitor und ein weiterer 12,3-Zoll Monitor für die Instrumente. Ganz im Sinne des gehobenen Anspruchs der Firma DS ist die Ausstattungsliste schier endlos. Über Apple CarPlay und Android Auto bis hin zu aktivem Müdigkeitswarner, induktivem Laden, elektrisch verstellbarer Sitze mit Memoryfunktion, Verkehrszeichenerkennung, Spurhalteassistent, Totwinkelwarner und einem aktiven Abstandsregeltempomat inclusive Stop-and-Go-Funktion ist hier wirklich alles an Board. Optional ist noch eine 360-Grad-Kamera erhältlich.

Auch der Komfort kommt im neuen DS 9 natürlich nicht zu kurz. Die beheizbaren und klimatisierten Sitze mit viel Seitenhalt verfügen über eine Massagefunktion und das sogar in der zweiten Reihe. Ein zusätzliches Feature ist die elektronisch ausfahrbare analoge Uhr, welche sich beim Motorstart ins Blickfeld dreht.

Für Musikliebhaber spendieren die Franzosen dem neuen DS 9 ein Focal-Hifi-System mit vierzehn Lautsprechern. Unterm Strich merken wir an vielen kleinen Details wie verchromten Bedienelementen, die absolut hochwertig verarbeiteten Drehwalzen am Lenkrad und nicht zuletzt drei umlaufende Gummidichtungen an jeder Tür, dass sich die Franzosen hier wirklich um Qualität bemüht haben. Sowohl die Verarbeitungsqualität als auch die verwendeten Materialen sind im neuen DS 9 auf höchstem Niveau.

Motorisierung

Als Antrieb dient dem neuen DS 9 ein Hybrid-Antriebsstrang, bestehend aus einem 1,6 Liter 4-Zylinder und einem Elektromotor. Der Benziner leistet 181 PS und 300 Nm maximales Drehmoment. Der Elektromotor leistet zusätzliche 110 PS und hat ein maximales Drehmoment von 320 Nm. Die Energie hierfür stellt ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von knapp 12 kWh bereit. Daraus ergibt sich eine Systemleistung von 225 PS und ein maximales Drehmoment von 360 Nm.

Der neue DS 9 beschleunigt in unter neun Sekunden von null auf Tempo einhundert und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Die Batterie-elektrische Höchstgeschwindigkeit liegt bei 135 km/h. Der neue DS 9 kann an der Wallbox mit bis zu 22 kW Leistung laden, womit der Akku nach ca. 1.40 Stunden wieder voll ist. Zuhause braucht der Franzose rund drei Stunden um den Akku bei 4,6 kW komplett zu laden.

Fahrverhalten

Beim Fahrverhalten steht hoher Fahrkomfort im Vordergrund. Dafür sorgt nicht zuletzt eine neue Hightech-Federung. Eine Kamera scannt die Straße ab, erkennt jegliche Unebenheiten und stellt daraufhin die Dämpfung optimal ein.

Das Fahrwerk ist grundsätzlich sehr auf Komfort abgestimmt, ohne dabei unsportlich zu sein und die Lenkung ist angenehm direkt. Insgesamt ist den Franzosen bei der Abstimmung der Spagat zwischen Komfort und Sportlichkeit optimal gelungen.

Fazit

Unterm Strich ist der neue DS 9 eine extrem komfortable Limousine mit jeder Menge Luxus und Eleganz, sowie einem exzellent bestückten Sortiment an Assistenzsystemen.

An Platz, Stauraum und edler Innenausstattung mangelt es dem neuen Franzosen ebenso wenig, wie an einem sparsamen und kultivierten Antrieb.

Opel Zafira Life ELEG 2.0D – Vom Kompakt-Van bis zur XXL-Version

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Opel Zafira Life ELEG 2.0D  – Vom Kompakt-Van bis zur XXL-Version

Opel Zafira Life

Opel stellte 1999 die erste Zafira Reihe als kompakten Van vor.

In der neuen Generation bringen die Rüsselsheimer den aktuellen Zafira nun in drei Größen auf die Straße. Den neuen Opel gibt es auf Wunsch in „S“, „M“ und „L“. Wir fuhren bei unserem Test die Topversion „Elegance“.

Exterieur

Wie bereits erwähnt gibt es den Opel Zafira Life in drei verschiedenen Größen und mit bis zu neun Sitzplätzen. Los geht es mit dem 4,61 Meter langen „S“. Für die Größen „M“ und „L“ können jeweils rund fünfunddreißig Zentimeter dazugerechnet werden, was den Zafira „L“ auf eine Länge von 5,31 Meter bringt. Serienmäßig an Bord sind unter anderem Bi-Xenon-Scheinwerfer und siebzehn Zoll Alufelgen. Mit seinen zwei eklektischen Schiebetüren inklusive Sensorsteuerung für Fußbewegungen und klapp-, verschieb- sowie ausbaubaren Sitzen ist der neue Zafira sehr variabel.

Interieur

Die von uns getestet Topversion „Elegance“ verfügt über sehr viel luxuriöse Details. Wir sitzen auf hervorragend verarbeiteten Ledersitzen, welche elektrisch verstellbar, beheizbar und sogar mit Massagefunktion ausgestattet sind und darüber hinaus über guten Seitenhalt verfügen. Die hinteren Sitze lassen sich nach vorne klappen, längs verschieben, oder komplett ausbauen. Ablagen gibt es mehr als genug, zweifach in den vorderen Türen, doppelt ausgeführtes Handschuhfach und ein riesiges Staufach in der Armaturenbrettmitte. Abgerundet wird das luxuriöse Ambiente im hinteren Bereich mit Klapptischen, Staunetzen und Cupholdern.

Opel Zafira Life

Für Fahrer und Beifahrer steht optional eine Rollbox mit zwei Mini-Schreibtischen und Getränkehaltern zur Verfügung. Das Cockpit ist übersichtlich und klar strukturiert und wirft keine Fragen auf – alles erklärt sich von selbst. Parksensoren an allen Seiten, eine Rückfahrkamera und elektrisch einklappbare Spiegel inklusive Toter -Winkel – Warner helfen beim Einparken. Vom Head-up-Display bis hin zur Verkehrszeichenerkennung, Totwinkelwarner und einem hervorragenden Multimedia-System inklusive sieben Zoll großem Touchscreen, DAB-Radio, Bluetooth-Audiostreaming und Smartphone-Anbindung via Apple CarPlay und Android Auto ist hier alles an Board.

In der von uns getestet „Elegance“ Ausführung verfügt das Audiosystem darüber hinaus noch über einen Subwoofer. Unterm Strich ist der neue Zafira Life hervorragend verarbeitet und verfügt über alle erdenklichen technischen Details, sowie jede Menge Luxus.

Motorisierung

Wir sind den Zafira in der 2.0 Liter Diesel Variante mit 177 PS und mächtigen vierhundert Newtonmeter Drehmoment gefahren. Rund zehn Sekunden von null auf Tempo einhundert sind mehr als ausreichend. Beeindruckend sind allerdings vor allem die knapp acht Sekunden von Tempo achtzig auf Tempo einhundertzwanzig.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei elektronisch abgeriegelten 185 Stundenkilometern. Der Verbrauch bei unseren Testfahrten, bei gemischter Fahrweise inclusive Autobahnfahrten, lag der Verbrauch bei respektablen sieben bis acht Litern.

Fahrverhalten

Der gut gedämmte, sehr kräftige und extrem laufruhige Zwei-Liter-Dieselmotor harmoniert hervorragend mit der Achtgangautomatik, deren Gangwechsel sehr sanft und präzise ablaufen und fast unbemerkt bleiben.

Der neue Zafira Life lässt sich sehr entspannt und komfortabel fahren und die Seitenneigung hält sich auch in schnell gefahrenen Kurven in Grenzen. Die Lenkung ist sehr komfortabel ausgelegt, wirkt aber trotzdem niemals zu indirekt. Sehr gute Bremsen und ein komplettes Arsenal an Assistenzsystemen runden das Komplettpaket ab und sorgen zusätzlich für viel Sicherheit.

Fazit

Bei unserer Testfahrt bewies der Opel Zafira Life sich als ausgewogener Transporter für Familie und Gepäck. Er glänzt vor allem mit einer entschleunigend wirkenden Gelassenheit. In den großen Varianten ist der neue Opel ein echtes Raumwunder. Lange Strecken und der Transport von großen Frachtmengen zählen zu seinen Tugenden.

Der Zafira ist durch seine Fahrleistungen und Assistenzsysteme eins der sichersten Autos seiner Klasse und überzeugt darüber hinaus durch jede Menge technischer Finessen und hohen Komfort. Ein Extralob bekommen die Rüsselsheimer für die hervorragende Verarbeitung und die exzellente Materialauswahl.

Opel Mokka Elektro – Mehr Spaß im Stadtverkehr

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Opel Mokka Elektro – Mehr Spaß im Stadtverkehr

Die frisch gestylte zweite Generation des Opel Mokka gibt es vom Start weg auch als batterieelektrische Version. Der neue SUV setzt dabei mehr auf Optik und Lifestyle und wir dadurch noch moderner und spannender. Wie unser Test zeigt, beweist der neue Mokka alles, wofür Opel heute und in Zukunft steht.

Exterieur

Der neue Crossover soll keiner von der Stange sein, sondern natürlich ganz anders als die Masse und das ist er auch. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem neuen „Vizor“ – Frontdesign. Dieses zeichnet sich durch eine getönte Plexiglasspange aus, welche sich über die gesamte Fahrzeugbreite zieht. Sie ist nicht nur ein Hingucker und bietet absoluten Wiedererkennungswert, sondern beherbergt neben Blitz-Logo und Scheinwerfern auch die Sensorik der Assistenzsysteme.

Am Heck wissen die modernen und schön designten LED-Rückleuchten zu überzeugen. Unser Testwagen steht auf den neuen und sehr modernen achtzehn Zoll Felgen. Auch sonst wurde der neue Crossover komplett neu konstruiert. Gegenüber seinem Vorgänger ist der neue SUV rund dreizehn Zentimeter kürzer, allerdings etwas breiter und flacher, wodurch sich eine neue Statur ergibt, die deutlich kompakter und dynamischer wirkt, als der Vorgänger.

Interieur

Im Innenraum des neuen Crossover fühlen wir uns auf Anhieb wohl.

Die Materialanmutung und die Verarbeitung sind auf sehr hohem Niveau und alles wirkt sehr durchdacht und aufgeräumt. Viele schicke Zierleisten, große Flächen in Hochglanz-Schwarz und gut verarbeitete Kunstlederelemente sorgen im neuen SUV für ein luxuriöses Erlebnis.

Vom Fahrersitz des Crossover blickt der Fahrer auf zwei Monitore, welche volldigital die klassischen Instrumente ersetzen. Opel nennt sie „Pure-Panel“ – ein Bildschirm hinterm Lenkrad informiert uns über alle wichtigen Details und ein zweiter zentraler Touchscreen fungiert als Infotainment-Kommandozentrale. Gut gelungen ist die Bedienung des adaptiven Tempomaten, dessen Tasten im Lenkrad integriert sind. Auch die automatische Übernahme von Geschwindigkeits-Beschränkungen funktioniert reibungslos. Erkannte Tempolimit-Schilder stellt der Opel im Armaturenbrett dar und ein Druck auf die OK-Taste am Lenkrad übernimmt die erkannte Geschwindigkeit.

Die Tasten für Multimediatechnik, Fahrassistenz und Klimabedienung sind gruppiert, gut platziert und schnell zu erreichen. Apple CarPlay und Android Auto funktionieren reibungslos. Darüber hinaus verfügt der neue Mokka serienmäßig über das BT7 Radio mit DAB-Radio, Audio-Streaming und Freisprecheinrichtung via Bluetooth und Verkehrsinformationen in Echtzeit.

Dazu kommen Lenkradfernbedienung, drei USB-Schnittstellen, sowie Integration der Sprachlogik eines gekoppelten Smartphones. Unterm Strich ist der neue Mokka gut verarbeitet und lässt in Sachen technischen Finessen, elektronischen Assistenten und Komfortdetails keine Wünsche offen.

Motorisierung

Der neue Crossover aus dem Hause Opel verfügt über 136 PS und einen 50 kWh großen Akku. Mit seinen 260 Newtonmeter Drehmoment schafft der SUV den Sprint von null auf Tempo fünfzig in nur 3,4 Sekunden, Tempo einhundert ist in rund neun Sekunden erreicht.

Bei Tempo einhundertfünfzig ist dann, elektronisch abgeriegelt, das Ende der Fahnenstange erreicht. Auf unseren Testfahrten, bei gemischter Fahrweise samt Autobahnanteil, kommen wir auf 21,6 kWh pro einhundert Kilometer.

Im Eco-Modus kommt der Mokka aber auch mit schmalen 17 kWh über die Runden und schafft somit problemlos eine Reichweite von über 270 Kilometer. Positiv überrascht waren wir an den Ladesäulen. An der Wallbox lädt der Opel mit elf kW, an einer Schnelllade-Station sogar mit bis zu einhundert kW. Dort lädt der Akku dann in unter dreißig Minuten wieder bis zu achtzig Prozent seiner Energie.

Fahrverhalten

Unser Test beginnt direkt in der Stadt. Hier kann der neue Mokka mit seinem flotten Antritt und fast geräuschloser Fahrt seine Stärken voll ausspielen. Das Fahrwerk des neuen Crossover ist angenehm straff abgestimmt, ohne dabei unkomfortabel zu sein. Zusammen mit seiner direkten Lenkung und dem tiefen Schwerpunkt wird der überarbeitete Opel damit zum kompetenten Kurvenräuber und lässt sich auch durch schnelle Lastwechsel nicht aufschaukeln. Nicht unerwähnt bleiben sollten auch die sehr guten Bremsen des Mokka, welche den neuen SUV in knapp über vierunddreißig Metern zum Stehen bringen.

Fazit

Opel zeigt mit dem neuen Mokka alles, wofür die Marke heute und in Zukunft steht. Der SUV ist effizient, innovativ und macht in jeder Hinsicht Spaß.

Opel Corsa-e – Der ambitionierte Stadtstromer

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Opel Corsa-e – Der ambitionierte Stadtstromer

Der E-Auto-Boom hat auch Opel auf den Plan gerufen, hier mitzumischen und beweist, wie reichweitenstark, alltagstauglich und erschwingliche E-Mobilität funktionieren kann. Mit 337 Kilometern rein elektrischer Reichweite trifft der neue Corsa-e garantiert den Geschmacksnerv vieler Interessenten, die mehr als ein alltagstaugliches Auto suchen.

Auch uns hat es gereizt, eine Testfahrt in einem alten Bekannten, der jedoch völlig auf die Höhe der Zeit gebracht wurde, zu machen.

Exterieur

Große optische Experimente hat der Corsa-e nicht nötig. Schließlich zählte bereits der normale Corsa seit seiner Markteinführung zu den beliebtesten Kleinwagen in Deutschland und Europa. Deswegen sind seine konservativen Formen auch in der Elektro-Variante geblieben und wurden nicht auf einer gesonderten Plattform aufgebaut. Das mag sich nun vielleicht ein wenig langweilig anhören, ist es aber ganz und gar nicht, denn er bringt genau das richtige Maß an Frische auf, um sich mit seinen schicken 17-Zoll-Rädern und der Bicolor-Lackierung richtig in Szene zu setzen.

Seine klaren Linien, die auf runde Elemente verzichten und die flache Bauweise verleihen diesem Auto ein sportliches Aussehen. Die Scheinwerfer und Rückleuchten passen sehr gut in das insgesamt stimmige Gesamtbild. Der Corsa-e bringt es auf eine Länge von 4060 mm, eine Breite von 1765 mm und eine Höhe von 1433 mm. Sein Leergewicht beträgt 1455 kg.

Interieur

Der Opel Corsa-e überzeugt durch seinen ergonomischen und funktionalen Innenraum. Hier wird auf Spielereien verzichtet. Dafür ist alles in bester Qualität verarbeitet, das Raumangebot für einen Kleinwagen sehr gut und sowohl die Anzahl als auch die Anordnung der Ablagemöglichkeiten sind optimal. Hinzu kommt noch ein wirklich riesiges Handschuhfach.

Sehr angenehm fanden wir auch, dass die Bedienung dieses Fahrzeugs selbsterklärend ist. Einmal auf den bequemen Sitzen Platz genommen, fühlt man sich bestens in das Auto integriert. Hinter dem gut in der Hand liegenden Multifunktions-Lenkrad befindet sich das 7,0 Zoll – Instrumentendisplay.

Das Display ist schlicht gehalten, wodurch es leicht ablesbar ist. Die Inhalte lassen sich konfigurieren. Optional gibt es einen 10,0 Zoll großen Touchscreen inklusive Direktwahltasten.

Eine Rückfahrkamera, LED Licht, Assistenten für Notbremse und Spurwechsel, Abstandsregelung und Spurhalten sind bereits serienmäßig mit an Bord. 267 bis 1042 Liter passen beim Elektro-Corsa in den Kofferraum.

Motorisierung und Laden

Der Frontmotor leistet 136 PS und besitzt 260 Nm Drehmoment. Ein gutes und sicheres Fahrgefühl ist dank des einwandfreien Sportfahrwerks garantiert. In 8,1 Sekunden beschleunigt der Kleine auf Tempo 100 und schafft es insgesamt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Der 50kWh Akku des Corsa-e besteht aus 216 Zellen, verteilt auf 18 Module, die unter Vordersitzen und Rückbank untergebracht sind. Er kann entweder mit maximal 100 kW an einer CCS-Säule oder mit bis zu 7,4 kW einphasig am Wechselstrom geladen werden.

Inzwischen gibt es optional auch einen dreiphasigen Bordlader mit 11 kW. Der Elektro-Corsa schafft nach WLTP-Norm 337 Kilometer mit einer Ladung. An einer 100-kW-Schnellladesäule sind nach 30 Minuten 80 Prozent Ladung möglich. In der heimischen Garage kann über Nacht mit Wechselstrom aufgeladen werden.

Fahrverhalten

Im Corsa-e gibt es die Fahrprogramme ECO, Normal und Sport, welche sehr gut aufeinander abgestimmt sind. Der Fahrer kann so wählen, ob er lieber gemütlich oder flott unterwegs sein möchte. Zugleich beeinflusst die gewählte Gangart natürlich auch den Verbrauch. Der Fahrkomfort ist selbst bei sportlicher Fahrweise stets vorhanden. Die Lenkung arbeitet präzise und leichtgängig und gibt gute Rückmeldung. Uns gefiel ebenfalls das abgeflachte Lenkrad sehr, welches in Höhe und Tiefe verstellbar ist.

Der Corsa-e ist ein optimaler City-Flitzer, der es aber auch sportlich mag. Dank eines um sechs Zentimeter niedrigeren Schwerpunkts, den 345 Kilogramm Mehrgewichts durch den Akku und 30 Prozent mehr Steifigkeit an der Karosserie ist das Fahrgefühl nun wesentlich straffer als beim Ursprungstyp. Da die Ingenieure auch die Vorderachse modifiziert haben, gelingen selbst schnelle Kurvenfahrten äußerst exakt.

Fazit

Wir waren begeistert vom kleinen Opel. Er bietet für einen Kleinwagen genügend Platz und hat die richtige Größe um in der Stadt mühelos in jede Parklücke zu passen. Der Akku sorgt für eine ordentliche Reichweite und ist schnell wieder aufgeladen. Gut durchdacht und ausgeführt sind seine Verarbeitung und Funktionalität.

Dass der Corsa-e sich zudem auch noch sportlicher fährt, als der Verbrenner, bringt ihm weitere Pluspunkte ein.

Twingo Electric – En Vogue und mit enormem Spaßfaktor

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Renault Twingo Electric – En Vogue und mit enormem Spaßfaktor

Ein bisschen warten mussten wir schon, bis der Elektro-Twingo auf den Markt kam. Aber jetzt ist er da und es ist offensichtlich, dass Renault seine Modellpalette um ein weiteres alltagstaugliches Elektroauto bereichert hat. Mit einer Reichweite von bis zu 270 Kilometern weiß der vielseitige Fünftürer selbst Kritiker von Elektro-Autos versöhnlich zu stimmen. Wie er sich in der Praxis schlägt, haben wir bei unserer Testfahrt untersucht.

Exterieur

Wir kennen den Twingo nun bereits seit 27 Jahren, denn so lange ist der kleine Renault bereits auf dem Markt. Allerdings hat es seitdem zahl- und umfangreiche Veränderungen an seiner Optik gegeben. Eine runderneuerte Front und mehr Profil verdeutlichen, dass der Kleine erwachsen geworden ist. Der Lufteinlass im Stoßfänger ist schmaler und breiter geworden und beherbergt die Nebelleuchten. Zwei Kühlschlitzen flankieren außen. Die breite Schürze wird von einer ebenso breit wirkenden Kühlergrillpartie begleitet. Der Grill selbst glänzt mit einem hübschen Profil.

An den Flanken schließen direkt die Scheinwerfer an. Frische Dekorleisten am Heck vollenden das tolle Design des Twingos. Außerdem bietet der Twingo ein gutes Sortiment an Felgen, bis hinauf zu 16-Zöllern, sowie eine große Auswahl an Farben und Individualisierungsmöglichkeiten.

Für die Elektroversion gab es als i-Tüpfelchen zudem noch reichlich blaue Zierelemente. Der Viertürer ist 3,60 Meter lang und hat einen Radstand von 2,49 Metern.

Interieur

Im Innenraum kommt einem vieles vom herkömmlichen Twingo bekannt vor, wie beispielsweise die hohe Sitzposition und das viele Hartplastik. Das Platzangebot im Fond ist für einen Kleinwagen angenehm und mit einem Kofferraumvolumen von 219 Litern lässt sich einiges transportieren. Große Neuerungen hat es im Cockpit nicht gegeben.

Es stehen mehrere Farb- und Sitzbezug-Kombinationen zur Wahl. Die überarbeitete Mittelkonsole mit einer praktischen Ablage für beispielsweise Getränke oder das Smartphone gefiel uns sehr gut. Renault hat die Bedienung insgesamt übersichtlich gestaltet.

Das moderne Infotainment lässt sich über den rund 18 Zentimeter großen Touchscreen oder über Sprachbefehle einfach bedienen und ist für den E-Betrieb per App fernsteuerbar. Der Kofferraum fasst nun mindestens 219 Liter.

Motorisierung und Laden

Die erste Frage bei einem Elektro-Auto lautet gewöhnlich: Wie weit fährt er? Unsere Antwort nach der Testfahrt lautet: wenn man nicht gerade bei einem Dauertempo von 130 km/h unterwegs ist, sind die versprochenen 190 Kilometer Reichweite durchaus realistisch. Diese ergeben sich aufgrund des kombinierten WLTP-Verbrauches von 16,0 bis 16,3. In Stadt und Umgebung kommt man damit bestens zurecht. Renault hat sich beim Twingo bewusst das Ziel gesetzt, nicht auf eine hohe Reichweite zu setzen, sondern diesem Stadtauto nur das absolut Nötigste an Batteriekapazität zu spendieren – eine sinnvolle Entscheidung. Der Akku lädt sich durch Rekuperation wieder auf. Das Laden wird durch einen Timer gesteuert, was schnell von statten geht. Der Twingo lässt sich mit bis zu 22 kW dreiphasig laden. Dadurch kann der 21,4 kWh große Akku innerhalb von einer Stunde um bis zu 80% aufgeladen werden.

Der 1,2 Tonnen schwere Viersitzer wird vom 60kW (82 PS) starken Heck-Elektromotor energisch angetrieben. In 12,9 Sekunden schafft er es von 0 auf 100 km/h. Die abgeregelte Spitze liegt bei 135 km/h. Das maximale Drehmoment von 160 Nm ab 550 U/min verschafft dem kleinen Flitzer einen flotten Antritt. Nicht nur beim Ampelstart fährt er zügig los, sondern auch beim Auffahren auf die Autobahn oder Schnellstraße wundert man sich über sein agiles Fahrverhalten. Sehr angenehm empfanden wir dabei, wie leise der Motor seine Arbeit verrichtet.

Fahrverhalten

Vor allem in der Stadt macht der Kleine jede Menge Spaß! Den Ampelstart meistert er schnell wie ein Wiesel. Dank seiner kompakten Maße und einer tollen Rundumsicht lassen sich mit ihm kleine Lücken im fließenden Verkehr nutzen und auch das Parken klappt an Stellen, wo man mit anderen Fahrzeugen scheitert. Sehr schön ist auch der Wendekreis von 8,60 Metern. Die Vorderräder schlagen bis zu 45 Grad ein, wodurch das Wenden ein reines Kinderspiel ist. Die leichtgängige Lenkung ist angenehm und die drei Zentner schwere Batterie im Unterboden tut dem Fahrverhalten gut. Denn dadurch liegt der Twingo satt auf der Fahrbahn und fährt angenehm unaufgeregt. Aus dem Stand heraus sehr flott, hängt er so manchen Konkurrenten schnell ab.

Fazit

Optisch versprüht der Elektro-Twingo viel Charme durch sein sehr gelungenes Design. Im Inneren beweist er ein gutes Platzangebot auf kleinstem Raum und wer ihn fährt, darf sich an einem flinken und praktischen City-Flitzer erfreuen. Auch beim Aufladen überzeugt dieses Auto auf ganzer Linie.

Volvo XC 40 Recharge Pure Electric – Elektro-SUV im Designeroutfit

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Volvo XC 40 Recharge Pure Electric – Elektro-SUV im Designeroutfit

Bereits vor zehn Jahren startete Volvo mit der Elektromobilität – damals in Kleinserie und 150 Kilometer Reichweite waren ein Erfolg. Inzwischen gibt es den neuen XC 40. Er ist das erste reine Elektroauto aus dem Hause Volvo und schafft über 400 Kilometer rein elektrisch gefahren. Betrachtet man die Batteriekapazität, dass ist den Schweden mit diesem Auto der große Sprung gelungen, denn diese stieg von ehemals 24 kWh auf 78 kWh. Der Geländewagen greift dabei auf die Technik der Submarke Polestar zurück. Was der aktuelle Crossover aus Schweden kann, lesen Sie in unserem Test.

Exterieur

Beim ersten Anblick des neuen Crossover von Volvo fällt sofort der geschlossene Kühlergrill und ein schwarz lackierter Heckdiffusor auf, welche sich perfekt in das schicke Gesamtdesign einfügen.
Ansonsten unterscheidet sich der neue SUV optisch gar nicht so groß vom Verbrenner-Modell. Mit 4,43 Meter Außenlänge sticht er allerdings optisch deutlich aus der Masse der braven SUVs hervor.
Wir sind Volvos neues Schmuckstück in der edlen Farbe „Sage Green Metallic“ gefahren.

Interieur

Fully electric Volvo XC40 introduces brand new infotainment system

Typisch für die Marke Volvo geht es im Innenraum weiter. Hochwertige Materialien, tolle Verarbeitung und edle Optik. Darüber hinaus stehen die Schweden seit jeher für absolut ausgereifte Sicherheitssysteme. Hier macht auch der neue Volvo XC 40 keine Ausnahme. Über Notbremsassistent, Füßgänger-Warnsystem Querverkehrsassistenten bis hin zum Spurhalteassistent sind hier alle elektronischen Helfer vorhanden. Die Zentrale des neuen Crossover aus dem Hause Volvo liegt auf dem riesigen mittig platzierten Touchscreen, auf dem ein neues Androide-Betriebssystem läuft. Von dort aus lassen sich alle erdenklichen Funktionen wie Google Maps, Google Assistant, Telefon und Multimedia-Funktionen über Widgets steuern. Serienmäßig an Bord sind dazu DAB-Radio, Freisprechanlage und Smartphone-Integration via Apple CarPlay oder Android Auto. Im übrigen lässt sich über den Touchscreen auch die Klimaanlage steuern, welche zusätzlich über einen Feuchtigkeitssensor im Rückspiegel verfügt und die Lüftergeschwindigkeit bei Beschlagen der Scheiben automatisch anpasst. Abgerundet wird der sehr gute Allgemeinkomfort durch bequeme und hochwertig verarbeitete Sitze, mit viel Seitenhalt und ausziehbaren Beinauflagen.

Volvo Cars XC40 Recharge drivetrain


Dazu kommt noch das sehr schöne und großzügige Raumgefühl in der ersten Reihe und ein mehr als ordentliches Platzangebot auf den Rücksitzen. Das Laderaum-Volumen beträgt 414 bis 1290 Liter.
Der neue Crossover aus Schweden macht unterm Strich einen sehr komfortablen und luxuriösen Eindruck.

Motorisierung

Angetrieben wird der neue SUV von Volvo mit zwei Permanentmagnet-Synchronmotoren, welche ihre Leistung aus einem 78 kWh großen Lithium-Ionen-Akku generieren. Je ein Elektromotor an Vorder- und Hinterachse mit je 150 kW und einer Systemleistung von 408 PS und 660 Nm Drehmoment. Dies reicht für einen Sprint von null auf einhundert km/h von beeindruckenden 4,9 Sekunden. Die Ein-Gang-Automatik, welche auf störende Gangwechsel verzichtet, trägt dazu das ihre bei.
Die Maximalgeschwindigkeit liegt auch beim neuen Crossover Volvo-typisch bei 180 km/h. Bei einem Mix aus Stadtverkehr, Autobahn und Landstraße kommt schafft der Schwede rund vierhundert Kilometer.

Volvo XC40 Recharge P8 driveline


An einer Wallbox-Ladestation mit 11kw und 32 A ist der Akku des neuen XC 40 nach gut fünf Stunden bei achtzig Prozent.
An Schnellladesäulen erreicht der XC 40 Ladeleistungen von bis zu 150 kw, was zu einem deutlichen schnelleren Ladevorgang von nur vierzig Minuten von null auf achtzig Prozent führt.

Fahrverhalten

Der neue XC 40 von Volvo lässt sich in allen Belangen sehr harmonisch und komfortabel fahren. Die Lenkung ist extrem präzise und leichtgängig. Das Fahrwerk des neuen Crossover ist sehr ausgeglichen abgestimmt. Es verfügt über eine straffe Grundausrichtung, punktet mit sattem Abrollkomfort und bietet den perfekten Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort. Zudem ist der hervorragend funktionierende One-Pedal-Modus zu erwähnen, in dem sich die Bremswirkung nur über das Fahrpedal beeinflussen lässt und dadurch die Radbremsen im Alltag nur sehr selten zum Einsatz kommen lässt. Darüber hinaus lässt sich noch die überaus wirkungsvolle Abschottung gegen Wind- und Abrollgeräusche erwähnen.

Volvo XC40 Recharge P8 AWD in Sage Green

Fazit

Mit dem neuen XC 40 bleibt Volvo seinen Tugenden treu.
Mit extrem ausgewogenem Fahrverhalten, innovativer Technik und einem Sicherheitssystem welches die Referenz bildet, ist der neue Crossover aus Schweden mehr als nur eine ernsthafte Alternative.

Fiat 500 Elektro – Die Neuauflage einer Stilikone

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Fiat 500 Elektro – Die Neuauflage einer Stilikone

Fiat hat seine größte kleine Ikone neu erfunden.
Der Fiat 500 der Neuzeit kam 2007 auf den Markt.
Am gelungenen Design des kleinen Italieners konnten sich Kunden vierzehn Jahre lang kaum sattsehen. Jetzt kommt der neue 500 mit komplettem Facelift und Elektroantrieb daher.

Exterieur

Ein paar Zentimeter länger und breiter, dazu etwas mehr Radstand.
Der neue Fiat wirkt deutlich maskuliner als sein Vorgänger.
Vor allem am Heck, wo die Heckleuchten höher gesetzt worden sind.
An der Front trägt der Italiener weiterhin sein typisches Gesicht ohne Kühlergrill, allerdings jetzt mit stylisch geteilten LED-Scheinwerfern.
Den neuen Fiat 500 Elektro gibt es nicht nur als Limousine und Cabrio mit Rolldach, sondern auch als 3+1 Variante, mit einer zusätzlichen kleinen Tür an der Beifahrerseite, welche sich gegenläufig öffnen lässt.

Interieur

Auch im Inneren wird der neue Fiat deutlich erwachsener.
Erwähnenswert ist hier die gute Verarbeitung, die gute Bedienbarkeit der Instrumente und die feine Optik. Der neue 500 wirkt sehr aufgeräumt und das Cockpit ist übersichtlich gestaltet.
Hinterm Lenkrad blickt der Fahrer auf ein digitales Kombiinstrument mit hoher Auflösung und klarer Darstellung aller relevanter Informationen.

Über der Mittelkonsole befindet sich der 10,25 Zoll große Touchscreen.
Begeistert hat uns unter anderem das neue Infotainmentsystem Uconnect 5 mit frei konfigurierbarem Menü, 360-Grad-Kamera, Wlan – Hotspot und allen aktuellen Überwachungsmöglichkeiten per App.
Darüber lassen sich nun auch Smartphones per Android Auto oder Apple Car Play einbinden und in einer Ablage kabellos laden. Für viele Funktionen hört die Sprachsteuerung mit „Hey Fiat“ aufs Wort.

Unterm Strich lässt sich der kleine Italiener mit allen technischen Finessen ausstatten.
Jede Menge Fahrassistenten vom Spurhalte-, Aufmerksamkeits- und Verkehrszeichenassistent, über Abstandstempomat, bis hin zur Notbremse mit Fußgänger- und Radarfahrerkennung, sind im neuen 500 natürlich an Board.

Für seine Abmessungen bietet der neue Fiat erstaunlich viel Platz im Innenraum, was auch daran liegt, dass der wuchtige Mitteltunnel entfallen ist.
Sogar für eine Schirmablage in der Tür hat sich noch Platz gefunden.
Auch der Kofferraum bietet mit 185 Litern für einen Stadtflitzer ausreichend Stauraum.

Motorisierung

Rund zwei Milliarden Euro haben die Italiener in ihr neues Zentrum für Elektroautos investiert, in dem später sogar eigene Batteriemodule gebaut werden sollen.
Bis dahin liefert Samsung die 42-kWh-Batterie des neuen 500.
Ein 290 Kilo schwerer flacher Akku befindet sich im Boden einer komplett neuen Elektroplattform, welcher dem neuen Fiat 118 PS und 220 Nm Drehmoment spendiert.
Mit einem sehr niedrigen Verbrauch von nur 13,8 kW kommt der neue 500 auf eine Reichweite von über dreihundert Kilometern.

Für den Spurt auf 50 km/h braucht der kleine Italiener lediglich 3,1 Sekunden, in 9,0 Sekunden ist Tempo einhundert erreicht, bei abgeriegelten 150 km/h ist dann Schluss.
Vielfältige Lademöglichkeiten machen den kleinen Stadtflitzer durchaus langstreckentauglich.
Hier ist der größte Vorteil die serienmäßige Fähigkeit zum CCS-Schnellladen.
Mit einem 85-kW-Lader lässt sich der Fiat an einer Schnellladesäule in nur zehn Minuten für rund einhundert Kilometer nachladen und in etwas über dreißig Minuten ist der Akku des Fiat wieder bei achtzig Prozent. An normalen 11 kW Wechselstromsäulen ist ein leerer Akku nach ca. vier Stunden wieder voll.

Fahrverhalten

Drei Fahrmodi stehen im neuen Fiat zur Verfügung.
Normal (ohne Rekuperation), Range (mit Rekuperation) und Sherpa (Drosselung, um bis zur nächsten Ladesäule zu gelangen).
Wir nutzen bei unserer Testfahrt meist den Modus Range, auch weil das One-Pedal-Fahren in der Stadt sehr angenehm ist.
Das Fahrwerk ist angenehm straff abgestimmt, bietet aber trotzdem genügend Komfort.
Darüber Hinaus verfügt der neue Fiat über eine angenehm direkte und sehr präzise Lenkung, welche jederzeit genügend Rückmeldung liefert.

Fazit

Die Italiener beweisen mit dem neuen Fiat 500 ein großartiges Gespür für tolles Design bis ins kleinste Detail, ohne dabei Abstriche bei Komfort und Fahrleistungen zu machen.
Durch seine drei Karosserievarianten kann der neue 500 zudem alle Ansprüche erfüllen