Das transatlantische Cabriovergnügen (Lancia Flavia Cabrio)

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Italienisches Logo, amerikanisches Auto: Frei nach Lancias Mittelklasse aus den 60ern erweckt Lancia den Namen Flavia wieder zum Leben und präsentiert nun ein Cabrio, dass zwar keinen Boxermotor wie das Original hat, dafür aber ein elektrisches Stoffverdeck. Mit fast fünf Metern Außenlänge und elegantem Styling ragt das neue Cabriolet über alle modernen Konkurrenten weit hinaus. Komfort ist Trumpf und auch Dynamik und Präzision kommen nicht zu kurz. Das Format des Italieners mit US-Wurzeln ist groß und dank starker Motorleistung macht das Cruisen mit ihm richtig Spaß. Er ist ein Cabrio, mit dem man am liebsten gleich über die Hügel der Toskana, entlang der Amalfi-Küste oder mitten durch Rom fahren möchte. Lancia baut also wieder ein Auto für die italienischen Momente im Leben. Federn und Dämpfer des Fahrwerks wurden eigens für europäische Verhältnisse straffer abgestimmt als beim Chrysler 200. Dank dieser Modifikationen ist der Flavia sehr komfortabel gefedert. Die Lenkung ist ebenfalls für hiesige Verhältnisse abgestimmt und optisch hat er einiges zu bieten: Chrom blitzt vom Kühlergrill, von Zierleisten an Front und Heck, den Türgriffen und den Spiegelgehäusen. 18-Zöller verbinden die Karosserie mit dem Asphalt und lassen das immerhin 4,95 Meter lange Cabriolet selbstbewusst auftreten. Vorn sieht der Flavia dank schmaler Scheinwerfer schick aus, sein Heck wirkt imposant. Dem üppigen Zuschnitt verdankt der Flavia ein großzügiges Platzangebot und selbst hinten auf den Rücksitzen können zwei Erwachsene bequem sitzen. Für die Schultern gibt es überraschend viel Platz und die Kopffreiheit ist selbst bei geschlossenem Dach nicht eingeschränkt. Der Radstand von 2,77 Meter verschafft eine akzeptable Kniefreiheit. Auch der Kofferraum ist riesig und fasst bei geschlossenem Dach akzeptable 377 Liter. Das Cockpit des luftigen Italieners ist übersichtlich gestaltet, in der Mittelkonsole sind die wenigen Schalter und Knöpfe ordentlich aufgeräumt. Das große Display des Navigationssystems findet sich im oberen Bereich der Konsole und ist gut ablesbar. Eine kleine Analoguhr bildet einen Blickfang in der Mitte der Armaturentafel. Der Flavia profitiert bei Format und Ausstattung von seinen amerikanischen Wurzeln. Man erhält einen echten Viersitzer mit einem elektrischen öffnenden und schließenden, gut isoliertem Stoffverdeck, der seine beste Seite beim Offenfahren präsentiert. Wird das Verdeck geschlossen, offenbart es seine guten Dämmeigenschaften. Bis 160 km/h bleibt das Geräuschniveau auf einem angenehmen Maß. Genießt man die italienische Open-Air-Partie in trauter Zweisamkeit, kann man hinter den Sitzen einen Windschott aufstellen. Dann noch schnell die Fenster hochsurren lassen, und durch den Innenraum weht selbst bei Autobahntempo nur ein laues Lüftchen. So kann man den Cabrio-Sommer selbst im kühlen Norden genießen. Entspannt und gemütlich kann man im Flavia über breite Boulevards und sanft geschwungene Landstraßen rollen. Besonders dort macht der mit 2,4 Litern Hubraum groß geratene Vierzylinder eine gute Figur. Während es unter der Haube nur leise säuselt und das Fahrwerk auch grobe Asphalt-Scharten ausbügelt, reist es sich überaus komfortabel. Und damit ist das Ziel erreicht, denn Markenchef Saad Cheehad will mit dem Flavia die Begeisterung für das Dolce Vita neu entfachen und seine Kunden in die Traumwelt der Cinecitta – dem legendären Filmstudio in der Nähe Roms – entführen. Immerhin war der originale Flavia aus den Sechzigern in über 60 Kino-Produktionen unterwegs. Genau so süß und unbeschwert wie das Leben in den Filmen von Marcello Mastroianni und Co. soll auch das Auto sein, sagt Cheehad. Nicht nur beim Fahren, sondern schon beim Kauf. Um es dem Kunden leicht zu machen, gibt es nur eine Motor- und eine Ausstattungsvariante mit Sechs-Gang-Automatik und einem 2,4 Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit 125 kW / 170 PS an. In der Serienausstattung sind Leder, Infotainment-System (Uconnect) mit 6,5-Zoll-Touchscreen, CD/DVD-Laufwerk, USB-Schnittstelle, 40-Gigabite-Festplatte, Bluetooth und ein Boston Acoustic HiFi-Sound-System enthalten. Mehr als Lackierung und Interieur muss also nicht mehr ausgewählt werden, um in den Genuss des Dolce Vita zu gelangen.

 

Britisches Unterstatement mit Frischluftgarantie (Jaguar XKR 5.0 convertible)

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Es gibt viele V8 Motoren, es gibt viele Cabriolets und es gibt auch in übersehbarer Anzahl eine Kombination aus beidem, doch schöne Cabrios mit klangvollen Achtzylindern sind echte Mangelware. Gut, dass die Engländer dem etwas entgegen wirken und uns mit dem formvollendeten Jaguar XKR Cabrio und dem dazu wunderbar passenden 5,0-Liter V8 Kompressor Augen und Ohren verwöhnen. Ein Symphonie-Orchester aus acht Zylindern vereint mit einem Doppel-Vortexkompressor, ein Motor, der Freude macht und überzeugt. Geschmeidige Linien wie eine Katze und ein Dach, das meistens im Kofferraum parkt. Der Fahrer darf sich nicht nur über ein hochwertiges Stoffdach freuen, sondern auch an dem daraus resultierenden großen Kofferraumvolumen von 313 Litern. Das rundum gefütterte, aus drei Schichten bestehende Dach bietet eine hervorragende Dämmung gegen Wind- und Fahrgeräusche. Das Dach lässt sich bis 16 km/h öffnen und schließen. In knapp 18 Sekunden verschwindet das Verdeck unter einer Aluminiumabdeckung. Die Form des Jaguar XKR ist klassisch. Eine lange Motorhaube einschließlich zwei Luftauslässen, seitliche Lufteinlasse mit Chromumrandung an der Front, eine flache Windschutzscheibe, seitliche Luftauslässe mit Jaguar Schriftzug, eine klare ununterbrochene Seitenlinie, die in einem schick geformten Heck endet, an dem die zwei Doppelrohre herausstechen, die für musikalische Unterhaltung bei allen Mitfahrern sorgen. Dabei ziert die XKR Braureihe auch noch eine kleine Spoilerlippe, die sich absolut perfekt in das Gesamtbild einfügt. In traditioneller Roadster-Manier präsentiert sich der XKR, mit langer Front und kurz abschließendem Heck. Der Innenraum ist ein sportlicher Traum aus Leder und edlen Materialien. Sportliche Ledersitze mit gutem Seitenhalt. Besonders schön anzusehen ist das Automatik-System mit dem Schaltrad, das beim Starten aus der Armatur herausfährt. Auf den zwei Notsitzen im Fond findet unter dem Windschott auch problemlos noch eine große Tasche Platz. Am wichtigsten ist aber der Vorgang, wenn der Startknopf gedrückt wird: der Achtzylinder faucht direkt zum Start. Der mächtige V8 scheint zu fragen, wann es endlich losgehen kann. Jaguar hat das Raubkatzen-Special installiert. Der XKR Convertible ist bereit zur Jagd. Da steht es nun, das schnelle Cabriolet. Unter der Haube ein komplett neu entwickelter 5,0 Liter Kompressor V8, der mit satten 510 PS und 625 Nm Drehmoment für ordentlich Vortrieb sorgt. Der Jaguar absolviert den Standardsprint in 4,8 Sekunden und wird erst bei Tempo 250 km/h elektronisch abgeriegelt. Wer auf Trägheit durch 1,8 Tonnen hofft, hat sich schwer getäuscht. Auch in den engsten Kurven legt der XKR eine erstaunliche Querdynamik hin. Im Alltag bleibt der XKR kultiviert und laufruhig, ohne aufdringlich zu wirken. Dazu trägt das sequentielle Jaguar Schaltgetriebe bei, das sich mittels Schaltwippen am Lenkrad manuell bedienen lässt. Aktiviert der Fahrer den Sportmodus und bewegt den Fuß in Richtung Bodenblech, sorgen kräftige Töne für einzigartigen Fahrgenuss. Diese Raubkatze hat wirklich Charakter. Wer es ganz rein mag, schaltet das DSC komplett aus, dann ist aber Vorsicht geboten, wir fahren hier schließlich ein Auto mit sehr viel britischem Temperament. Dem Fahrer obliegt die Wahl zwischen mehreren Fahrmöglichkeiten. Soll es ganz gemütlich über die Landstraßen gehen, dann einfach auf D gestellt und es kann gecruist werden, den Automatikdrehknopf in S-Position gestellt und es wird wieder etwas lauter und der V8 dreht etwas höher. Wer es noch etwas sportlicher mag, drückt den Knopf mit der Rennflagge und schaltet so in den Track Mode, welcher noch eine straffere Abstimmung ermöglicht. Ein emotionales Paket, das Jaguar da auf die Pfoten gestellt hat. Elegantes Brit-Design trifft auf rassige Pferde unter der Haube. Ein herrlicher Sound gesellt sich zu einem absolut alltagstauglichen Fahrzeug, das sich auf Knopfdruck in eine echte Raubkatze verwandelt.

Scharfe Mieze (Jaguar F-Type)

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Jaguar hat ein großartiges Auto gebaut, das einmal gar nicht typisch britisch ist. Jahrzehntelang hatten die Coupés und Cabriolets von Jaguar eine gewisse altenglische Behäbigkeit. Nicht so der F-Type! Denn dieses Auto ist sehr laut – und sehr breit. Mit 1,93 Meter ohne Außenspiegel misst es satte 30 Zentimeter mehr als der E-Type, bei etwa vergleichbarer Länge. Der F-Type katapultiert die Sportlichkeit der Marke Jaguar in eine neue Dimension. Besonders gefällt die Soundkulisse, der F-Type kann Fauchen und Grollen, Kreischen und Bollern – besonders hörenswert ist es, mit offenen Klappen und hohen Drehzahlen im zweiten Gang durch enge Gassen zu fahren. Dieser Jaguar schreit seine Sportlichkeit geradezu heraus. Vom britischen Understatement ist nichts mehr übrig. Die Raubkatze mit den schnittigen Formen, der langen roadstertypischen Schnauze mit den Haifischkiemen mit den senkrechten Streben im Kühlergrill und den schmalen Rückleuchten, die oberhalb eines Doppelauspuffrohres sitzen, sorgt überall für drehende Hälse. Dynamisch macht der F-Type ebenfalls eine gute Figur. Die 340 PS reichen aus, um engagiert unterwegs zu sein: Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 260 elektronisch begrenzt und mit einer Sprintzeit von 5,3 Sekunden von null auf 100 km/h ist man sicherlich flott unterwegs. Die einzige Begrenzung für das Tempo scheint der Mut des Fahrers zu sein. Den Durchschnittsverbrauch gibt der Hersteller mit neun Litern auf 100km an. Im Innenraum erwartet Fahrer und Beifahrer sehr straffe Integralsitze, die aber dennoch selbst nach längeren Autobahnfahrt sehr bequem sind. Das moderne Cockpit-Layout ist wie das restliche Design absolut hip. Alle Tasten und Schalter sind leicht zu erreichen und logisch angeordnet. Die wichtigsten davon sind der Dynamik-Schalter, die Taste für das vollelektrisch betätigte Dach und der für die Auspuffklappen. Unter der langen Haube wartet im F-Type ein Dreiliter-Sechszylinder-Kompressor darauf, angelassen zu werden. Mit einem zornigen Gasstoß erwacht der F-Type zum Leben. Eine sanft und schnell schaltende Automatik führt durch acht Gänge, wobei für die sportliche Fahrt auch Schaltwippen am Lenkrad zur Verfügung stehen. Selbst das Stoffdach ist schnell: Es öffnet und schließt sich bis zu einem Tempo von 50 km/h in nur zwölf Sekunden. Die Achtgang-Automatik schaltet seidenweich. Wer Lust auf hat, kann jederzeit auf die Schaltpaddel neben dem Lenkrad umsteigen. Noble Zurückhaltung ist von diesem Auto nicht zu erwarten und das ist auch gut so. Und noch eine Überraschung gibt es: der Jaguar F-Type lenkt wesentlich direkter ein als alles, was wir von den Briten bisher gewohnt waren. Die Lenkung verstärkt dieses Gefühl mit einer präzisen Rückmeldung um die Mittellage. Das elektronisch geregelte Fahrwerk kontrolliert in jeder Sekunde 100 Mal die Vertikal-, Wank- und Kippbewegungen der Aluminiumkarosserie. Gar 500 Mal pro Sekunde werden die Lenkimpulse gecheckt. Damit passt die Elektronik Dämpferraten und Radfederwege der jeweiligen Fahrsituation optimal an. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Fahrstabilität. Eine mechanische Quersperre an der angetriebenen Hinterachse verhindert zudem das Durchdrehen des kurveninneren Rades, so dass man früher Vollgas geben kann. Ihren Anteil am spielerischen Handling hat auch die elektrohydraulische Lenkung. Sie agiert wunderbar präzise. Der zweisitzige Roadster mit Kompressor-V6 und Klappenabgasanlage springt nicht nur mit einem emotionalen Sechszylinder-Startschrei an, sondern legt auch von Beginn an eine Vorstellung hin, die alle Erwartungen übertreffen.

Fahren wie Gott in Frankreich (Citroen DS3 Cabrio)

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Sportlich? Keine Frage! Das Äußere des Franzosen vermittelt eine umwerfende Agilität, die sich nicht nur durch einzelne Designelemente ausdrückt, sondern den DS3 wie eine Aura umgibt. Für einen besonders sportlichen Kick sorgt einerseits die Frontpartie mit dem großen Kühlergrill, der einen guten Teil der Breite des DS3 einnimmt und einen guten Kontrast mit dem Dach herstellt. Ob zwischen der Wagen- und Dachfarbe oder durch geschickt platzierte Chromleisten – es werden überall dynamische Linien geschaffen, die ein vortreffliches Gesamtbild ergeben. Auf allzu gewagte Experimente wurde verzichtet, was jedoch keinen Nachteil darstellt. Dafür wurden Details wie die Auswahl der richtigen Felgen wunderbar umgesetzt. Die Rückleuchten werden in einem unglaublich stylischen 3D-Design angeboten, das den Eindruck eines Lichttunnels erzeugt. Überraschend angeordnet ist die Heckklappe. Die Pforte zum 245 Liter großen Kofferraum öffnet sich senkrecht nach oben. Somit ist Citroen ist mit der Außenhülle des DS3 Cabrio ein guter Wurf gelungen. Sport und Chic werden vereint, obendrein gibt es eine noch eine mittelgroße Prise Cabriofeeling und auch im Inneren bleibt der Citroen seiner Ausstattungslinie treu und präsentiert dem Betrachter eine sportliche, schicke und moderne Atmosphäre. Der Fahrer nimmt in sehr bequemen Sitzen Platz, die während der Fahrt jederzeit den nötigen Seitenhalt bieten und so auch bei sportlicher Fahrt Sicherheit vermitteln. Auch der Punkt Komfort kommt nicht zu kurz, denn auch Langestrecken sind im DS3 kein Problem für den Rücken. Es gibt so viele optische Details zu entdecken, dass man sich erstmal in Ruhe damit beschäftigen muss. Ein krasser Kontrast zu der deutschen Tristesse. Ein französisches Schmankerl ist der Duftspender. Auf dem Armaturenbrett sitzt in der Nähe des Lenkrads eine kleine Patrone, die mit mehreren Düften gefüllt werden kann. Die Intensität lässt sich einstellen, der Duft wird dann vorwiegend über die mittleren Lüftungsdüsen verteilt. Selbst bei voller Duft-Kraft bleibt dieser jedoch angenehm dezent. Erfreulich ist auch die schon die vorhandene Mittelarmlehne, die auch auf längeren Fahrten oder im schaltintensiven Stadtverkehr den rechten Arm entlastet. Alles in allem formt Citroen einen Innenraum, in dem man sich auch Dauer wohlfühlen kann. Viele Details wie die mit Metallkappen veredelten Pedale hinterlassen den gewissen Eindruck, der ein gutes Gesamtpaket ausmacht. Der Motor hält sich vornehm zurück. Er akzeptiert frühes Hochschalten ohne sich mit nervigen Vibrationen oder Durchzugsschwierigkeiten aus dem niedrigen Drehzahlbereich abzugeben. Das macht auch die entspannte Fahrt zur Freude, zumal in diesem Fall vom Motor kaum etwas im Innenraum zu hören ist. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft der DS3 in 7,3 Sekunden. Eine Ansage. Auch die Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h kann sich sehen lassen., Das Herzstück des Citroen hängt ab spätestens 2.000 Umdrehungen pro Minute bissig am Gas und dreht sehr willig hoch. Die entstehenden 240 Nm klingen als Werksangabe schon fast ein wenig untertrieben, so vehement zieht der Citroen im zweiten und dritten Gang nach vorne. Das Leergewicht von 1.250 kg tut sein Übriges dazu. Das Fahrverhalten ist erstaunlich flink, der Citroen bleibt recht starr auf der Vorderachse, versetzt wenig und gibt auch in schnell gefahrenen Kurven genügend Rückmeldung. Also ein modernes schnittiges Fahrwerk zu einem modernen Stil. Die Schaltwege sind angenehm und auch von der Haptik her lassen sich Lenkrad und Schaltung sehr gerne bedienen. Hierbei handelt es sich um glatte Oberflächen, die wiederum ein edles modernes Gefühl vermitteln. Das Fahrwerk des Citroen macht eine sportliche Fahrweise zur wahren Freude und den DS3 fast schon zu einem echten Kurvenräuber. Es ist straff abgestimmt, bietet aber dennoch eine große Portion Restkomfort. Insbesondere bei schneller Kurvenfahrt spielt das Fahrwerk seine Stärken aus und glänzt mit geringer Seitenneigung und hoher Stabilität. Insgesamt steht fest: Das Citroen DS3 Cabrio macht Spaß. Besonders die Symbiose mit dem leistungsstarken Motor tut dem Modell gut und erzeugt einen Fahrspaß, den man nicht mehr missen möchte.

Mobile Architektur / Temporäre Bauten (AFA-Ausgabe 4/2013)

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Wir leben in einem globalen Zeitalter, in dem sich unvorhergesehene Veränderungen schnell einstellen können. Die Aufgabe zeitgemäßer Architektur ist es folglich auf diesen Aspekt zu reagieren um dem Zeitbedürfnis gerecht zu werden. Dabei wird die Thematik der Flexibilität und Mobilität immer wichtiger. Auch hinsichtlich des demographischen Wandels zeigt sich die Dringlichkeit der Anforderungen an eine Nach-und Umnutzbarkeit von Architektur. Social networking erleichtert die Kommunikation und den Transfer zwischen Arbeit und zu Hause. Resultat ist unter anderem eine rasant steigende Zahl an Homeoffices. Sie sind Produkt einer neuen Zeit, in der das Business mit der privaten Zone verschmilzt. Mobile Architektur ist dabei eine Möglichkeit eines architektonischen Lösungsansatzes. Architektur muss auf die sich immer wieder verändernden Bedingungen schnell und flexibel reagieren können. Neben einer modularen Bauweise, welche durch ihre Variabilität Raumänderungen ermöglicht, ist auch Mobilität von Bedeutung. Sie erlaubt einen zusätzlichen Standortwechsel ohne großen Energie- und Kostenaufwand. In Folge des rasanten Wachstums der niederländischen Bevölkerungsdichte, ist die sogenannte Containerarchitektur in den Niederlanden schon lange populär. Berlin greift dieses Thema jetzt mit dem Bau eines Studentenwohnheims im Ortsteil ‚Plänterwald‘ des Bezirks ‚Treptow‘ auf. Jörg Duske, Geschäftsführer der Presto 46. Vermögensverwaltung GmbH ist Initiator der Projektidee ‚EBA51‘. Das Konzept basiert auf drei Containermodulen. Das erste Modul bildet dabei der Single Container mit einer Fläche von 26 m² und einer Abmessung von 12,19m x 2,44m. Die Innenausstattung besteht aus vorgefertigten Modulelementen. Küche, Essbereich, Duschbad, Bett und Einbauschränke sind vorhanden. Der Nasskern befindet sich immer in der Mitte des Containers, was eine gute Belichtung der Hauptnutzungen ermöglicht. Bei dem Double Container handelt es sich um das nächst größere Modul mit 52m². Hier wurden zwei Container mit jeweils den Abmessungen des Single Containers aneinandergereiht. Diese Wohneinheit wird als Wohngemeinschaft für zwei Personen angeboten. Es gibt zwei Schlafzimmer und einen größeren Wohn- wie Essbereich. Der Trible Container ist mit 78m² das größte Modul, bei dem drei Einheiten zu einer Einheit geschaltet werden. Er wird als Wohngemeinschaft für drei Personen angeboten. Der Container verfügt entsprechend über drei Schlafzimmer, eine große, offene Küche mit Essbereich und eine zentrale, geräumige Wohnzone. Die Module werden über mehrere Geschosse aufeinandergestapelt. Theoretisch wäre nach Bedarf somit auch ein Angebot an Maisonettewohnungen realisierbar. Die Container stellen eine modulare, mobile und variable Innovationsvariante mit hohem Um-und Nachnutzungspotential dar. Die Mobilität ergibt sich dabei aus der schnellen Demontage der einzelnen Module, welche einen Standortwechsel ermöglicht. Die Flexibilität hingegen basiert auf der Schaltbarkeit der Module. Eine Steigerung des Mobilitätsbegriffes findet sich in dem Konzept von‚ schwimmender Architektur‘. Hintergrund und Anlass zu dieser Überlegung ist unter anderem der Klimawandel, welcher den Anstieg des Meeresspiegels zur Folge hat. Laut deutscher Bundesregierung sind jetzt bereits etwa 75 % der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt. Diese Tatsache sichert die Zukunftsrelevanz der ‚floating houses‘. Um schwimmende Häuser zu realisieren, errichtet man sie häufig auf hohlen Betonwannen, welche sich dem ‚archimedischen Prinzip‘ bedienen. Dieses geht davon aus, dass das zu tragende Gewicht genauso groß ist, wie die verdrängte Masse. Dabei muss die mittlere Dichte der Betonwanne mit der darin enthaltenen Luft geringer sein, als die des Wassers. Neben dieser Methode, aus einem Gebäude ein schwimmendes Objekt zu machen, besteht aber auch die Möglichkeit mehrere gestapelte Styroporplatten mit Spezialbeton aufzugießen, woraus sich das schwimmende Fundament ergibt. So entsteht ebenfalls ein Schwimmkörper, der ein Haus auf dem Wasser tragen kann. Bereits 2008 wurde im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) im Fürst-Pückler Land ein Wettbewerb ausgelobt, welcher die Möglichkeiten schwimmender Architektur thematisierte. Es sollten nachhaltige und energieeffiziente Alternativen für das Leben auf dem Wasser untersucht werden. Der Entwurf von Jan Holzhausen greift das Hohlkörperprinzip auf, indem der Baukörper an sich einen Hohlraum bildet. Der horizontale Hohlzylinder treibt bis zu etwa einem Drittel im Wasser. Dieses Konzept vervollständigt er mit einer überlegten Materialwahl der Betonfertigteile, aus denen der Baukörper besteht. Er sieht dafür Ultra-Hochfesten Beton (UHPC) vor. Dieser ist sehr gefügedicht sowie korrosionsbeständig und begünstigt somit seinen Einsatz im Wasser. In den Konzepten der ‚floating houses‘ wird des Weiteren versucht, durch ausgearbeitete Energiekonzepte eine größtmögliche Autarkie herzustellen, welche einerseits der Umwelt und andererseits auch der Unabhängigkeit der Benutzer zu Gute kommt. So wird neben Mobilität und Flexibilität auch Autonomie ermöglicht, welche wiederum den Freiheitsgrad der Architektur und somit auch ihren Zukunftswert steigert. Auch bei der Internationalen Bauausstellung 2013 in Hamburg wird ein schwimmendes Objekt präsentiert. Es handelt sich um das Informationszentrum der IBA namens ‚DOCK‘ und befindet sich im Müggenburger Zollhafen auf der Veddel, nahe des Hamburger Hauptbahnhofs. 2010 wurde es bereits fertiggestellt. Mit einer Gesamtfläche von 1.000m² ist es aktuell das größte, schwimmende Bauwerk in Deutschland. Ein 1.250m² großer Ponton aus Beton trägt das Gebäude auf dem Wasser. Die Besonderheit des Bauwerks findet sich in seiner Konstruktion. Denn neben seiner schwimmfähigen Mobilität verfügt das Haus auch über eine leichte Demontierbarkeit sowie Umnutzungsfähigkeit, da es in einer Modulbauweise aus 18m langen Stahlrahmen errichtet wurde. In die Stahlrahmen wurden nicht tragende Trennwände in Leichtbauweise eingesetzt. Dies ermöglicht bei Bedarf zum einen schnelle und unkomplizierte Grundrissumgestaltungen und zum anderen auch eine leichte Demontage. Dieses Projekt funktioniert ebenfalls durch die Nutzung von Sonnen und Wasserenergie autark. Eine besonders innovative Idee gelang Mitchell Joachim zusammen mit seinem Bruder und Fitnesstrainer Douglas Joachim. Im Rahmen einer Wettbewerbsausschreibung des New York Magazine im Jahr 2005, reichte er einen Entwurf eines mobilen Fitnessstudios ein. Die Innovation seines Konzeptes findet sich dabei in der Tatsache, dass die schwimmende Fitnessinsel durch die von den trainierenden Leuten erzeugte Energie fortbewegt wird. Geplant sind 15-minütige Docking-Stopps entlang des Hudson und East River um New York City, an denen man zu- und absteigen kann. Einerseits sollen so bequeme Menschen zu einem Sporterlebnis begeistert werden und andererseits stellt es eine energieeffiziente Transportalternative dar. Eine weitere Überlegung des Architekten war es die überschüssige Energie für den Betrieb von Wasserreinigungsgeräten zu verwenden, welche unter den Gebilden vorgesehen sind. So könnte ein zusätzlicher Beitrag zur Erhaltung der Natur geleistet werden. Die Funktion des Fitness-Mobils stützt sich auf die Umwandlung kinetischer Energie, in elektrische Energie. Dieser Vorgang entspricht dem Prinzip, der Stromerzeugung durch Windkraft. Auch hier wird durch die Bewegung der Windrad-Rotorblätter zunächst mechanische Energie erzeugt, welche später mittels Generatoren zu Strom umgewandelt wird. Die Idee könnte sich in nahezu allen, an Flüssen gelegenen Großstädten durchsetzen. Mitchell Joachim belegte mit diesem Wettbewerbsbeitrag den dritten Platz. Sein futuristischer Entwurf ist eine energieeffiziente Alternative der Fortbewegung, einer immer mehr flexibler und mobiler werdenden Gesellschaft. In diesem Beispiel zeigt sich eine Prognose der urbanen Zukunft.

Autorin: Tamara Scheck

Architekturreise: Funchal auf Madeira (AFA-Ausgabe 4/2013)

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Die portugiesische Insel Madeira befindet sich im Atlantik, etwa 1000 km von Lissabon und 800 km von Marokko entfernt. Der Name Funchal bedeutet „viel Fenchel“ und bezeichnet die heutige Hauptstadt der portugiesischen Insel sowie den dazugehörigen Distrikt, der sich im Süden befindet.

Die meisten Besucher erreichen Madeira mit dem Flugzeug. Der Flughafen „Santa Catarina“ liegt im Osten der Insel in unmittelbarer Nähe der Stadt Santa Cruz. Schon der Anflug auf den Flughafen ist sehr speziell und will daher hier erwähnt werden. Lange Zeit galt er als einer der schwierigsten überhaupt, da es aufgrund seiner Lage an einem Steilküstenhang mit gelegentlich auftretenden Schwerwinden sowie einer vergleichsweise kurzen Landebahn immer wieder zu turbulenten Landungen und auch zu schweren Unfällen kam. Nur besonders geschulte und erfahrene Piloten durften die Landungen durchführen. Seit September 2000 gibt es nun eine um 1020 m auf 2777 m verlängerte Landebahn, die mittels eines aufwändigen und imposanten Stützenbauwerks ins Meer hinein gebaut wurde. Es wurden Betonpfeiler von 3m Durchmesser und einer Länge von bis zu 120 m verbaut. Hiervon sind bis zu 59 m oberirdisch, der Rest wurde im Meeresboden verankert. Das Gebäude und die verantwortliche brasilianische Ingenieurgesellschaft, Andrade Gutierrez, erhielten 2004 den „Outstanding Structure Award“ der IABSE. Ebenfalls am Flughafen wird man zum ersten Mal den „Azulejos“ begegnen, den bekannten blauen Kacheln, auf denen Szenen aus dem Leben der Madeirenser dargestellt werden. Sie sind ein Erbe der Mauren, die auch die Architektur auf der Insel geprägt haben und sind sowohl auf der Fassade als auch im Innenraum verschiedenster Gebäude in Funchal zu sehen.

Madeira ist gemeinhin als „Blumeninsel“ des Atlantik bekannt. In der Hauptstadt Funchal, die sich, umgeben von imposanten Bergen, in einer Art Talsenke am Meer befindet, gibt es eine üppige Vegetation und zahlreiche Gärten. Der bekannteste ist wohl der tropische Garten „Nossa Senhora do Monte“, welcher auf dem Berg Monte liegt und den man man per Seilbahn, dem so genannten „teleférico“, erreicht. Für die rasante Abfahrt verwenden Touristen gerne die bekannten Korbschlitten, mit denen sie wieder ins Tal gefahren werden.

Funchal hat aber gerade auch in architektonischer Hinsicht Vieles zu bieten. Wenn man seine Besichtigungstour mit den historischen Gebäuden beginnen möchte, so ist das Viertel Sé im Zentrum von Funchal am Meer sicher ein guter Startpunkt. Dort befindet sich die Kathedrale Sé, genauer „Sé Catedral de Nossa Senhora da Assunção“ in der Rua da Sé. Mit dem Bau der Kirche wurde 1500 begonnen. 1508 wurde sie eingeweiht und 1514 von der Kirche zur Kathedrale erhoben als Funchal zum dritten Bischofssitz Portugals ernannt wurde. Die Kirche verbindet südeuropäischen Gotik mit maurischen und manuelinischen Elementen sowie der lokalen Inselarchitektur. Die Natursteinfassade ist recht schlicht, teilweise weiß verputzt, und wird von einer Turmspitze aus vielfarbigen Kachelschindeln gekrönt. Auf der Apsisseite gibt es schraubenartig gedrechselte Türmchen und eine verschnörkelte Brüstung zu sehen. Im Inneren verbinden zehn gotische Bögen die Kirchenschiffe miteinander. Das vergleichsweise spärliche Tageslicht fällt durch lediglich acht manuelinische Fensterluken, eine Fensterrosette im Bereich des Portals und einige schmale, längliche Fernster über dem Alterraum. Auffällig schön ist die aus dem 16. Jahrhundert stammende Holzdecke mit ihren Elfenbeinintarsien. Die ehemals prunkvolle Einrichtung der Kathedrale ist inzwischen in den Museen der ganzen Stadt verteilt. Von der ursprünglichen Ausstattung sind noch das Taufbecken, die Kanzel und der kleine Hochaltar in der Kirche verblieben. Von hier aus gelangt man in wenigen Gehminuten zum dem etwas weiter nordöstlich gelegenen Rathaus, der „Câmara Municipal do Funchal“. Es befindet sich am gepflasterten Platz „Praca do Municipo“, einem der schönsten Plätze Funchals. Das Rathaus liegt an dessen Stirnseite. Es ist ein Barockpalast aus dem 18. Jahrhundert, den die Stadt im Jahr 1883 einer wohlhabenden Familie abkaufte und bis heute nutzt. Das zweigeschossige Gebäude besitzt ein verziertes in Stein gemeißeltes Eingangsportal und fällt durch die im Obergeschoss mit Balkonen versehenen Fensterreihe auf. Auf der Nordwestseite des Platzes findet man das frühere Jesuitenkolleg mit der beeindruckenden Kirche „Igreja do Colégio“ aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche ist ein prachtvolles Beispiel für die Verbindung des manieristischen und barocken Baustil, den es auf der Insel öfter zu sehen gibt. Heute sind hier Räumlichkeiten der Universität Madeira untergebracht. Direkt gegenüber der Kirche befindet sich außerdem der Bischofspalast der heute das Museums für sakrale Kunst beherbergt.

Funchal war seit jeher Ziel von Piratenübergriffen. 1566 traf es die Stadt besonders heftig. Die damalige Festung konnte den Angriffen nicht standhalten, weshalb man sich nach und nach an verschiedenen Orten in der Stadt verstärkte, so dass man noch heute mehrere Befestigungsbauten besichtigen kann. Ebenfalls im Stadtviertel Sé befindet sich die Festung bzw. der „Palácio de São Lourenço“. Er wurde bis ins 19. Jahrhundert stetig ausgebaut und vergrößert und zählt heute zu den besterhaltensten Beispielen portugiesischer Befestigungsbauten des 16. und 17. Jahrhunderts im maurischen Stil. Aktuell gibt es hier eine Dauerausstellung zur Geschichte der Festung zu sehen, die vom Militärkommando organisiert wird, das neben dem amtierenden Ministerpräsidenten derzeit die Räumlichkeiten nutzt. Eine weitere Festung ist die ockergelbe „Fortaleza de Santiago“, die sich im östlichen Teil der Stadt im Viertel São Pedro befindet und 1614 errichtet wurde. Bis 1922 diente das Fort rein militärischen Zwecken. Seitdem wird es für kulturelle Veranstaltungen genutzt und beherbergt heute das Museum für zeitgenössische Kunst. Die „Fortaleza de São João do Pico“, wurde erst in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts fertiggestellt. Sie liegt auf der 111 m hohen Anhöhe Pico dos Frias und gehört seit dem 20. Jahrhundert der Marine. Seit 1943 steht der gesamte Gebäudekomplex unter Denkmalschutz. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall, da man von der leicht erhöhten Position einen guten Blick über Funchal und das Meer hat.

Auf jeden Fall einen Ausflug wert und wahrscheinlich das bekannteste Bauwerk Funchals ist Oskar Niemeyers „Pestana Casino Park“ aus dem Jahre 1976. Es handelt sich hierbei um ein Ensemble aus Casinogebäude, Hotel und 15.000 m² großer Parkanlage mit Jahrhunderte alten Bäumen und typischen Pflanzen der Insel. Das Casino selbst besteht aus kreisförmig gruppierten vertikalen Betonrippen und erinnert damit an einen Vulkan. Im Innenraum beeindruckt es mit seiner Weitläufigkeit und dem Spiel mit dem Tageslicht. Es ist über eine Brücke mit dem dazu gehörigen Hotel verbunden. Das Hotel ist im Erdgeschoss aufgeständert und umgibt das Casino in Form eines Halbkreises.

Wen zeitgenössische Architektur besonders interessiert, dem ist ein Ausflug ins nahe gelegene Calheta zu empfehlen. Dort kann man ein Werk des erfolgreichen Architekten Paulo David, der in Funchal geboren wurde und auch heute hier lebt und arbeitet, besichtigen: das Kunstzentrum „Casas das Mudas“. Es handelt sich hierbei um ein aus heimischem Vulkangestein erbautes Kunstzentrum einschließlich Museum für moderne Kunst. Das Gebäude ist direkt an einer steil abfallenden Klippe erbaut worden. Der Besucher betritt es über das Dach und steigt dann bis zu 3 Stockwerke hinab. Dabei scheint das Museum mit seiner Umgebung zu verschmelzen – zum einen wegen der verbauten heimischen Materialien, zum anderen wegen der beeindruckenden Ausblicke auf den Atlantik, die es bietet. Hierfür wurde Paulo David 2004 für den Mies van der Rohe Preis nominiert.

Es zeigt sich also, dass die „Blumeninsel“ Madeira in Funchal auch Kultur- und Architekturinteressierte nicht zu kurz kommen lässt – und das, dank des durchgängig milden Klimas, praktisch das ganze Jahr.

Autorin: Eva Kruse-Bartsch