Closer to God. Religious Architecture an Sacred Spaces

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Sakralbauten zählen traditionell zu den ausdrucksstärksten und experimentierfreudigsten Bauaufgaben der Architektur. In diesem Werk wird eine einzigartige Auswahl von Sakralbauten aller Glaubensgemeinschaften vorgestellt, die in den letzten Jahren errichtet worden sind. Die stimmungsvollen Atmosphären zeugen von der unglaublichen Schöpfungskraft der hier versammelten Arbeiten, die zu den vielseitigsten unserer Zeit gehören. Das Buch illustriert anschaulich, dass der zeitgenössische Sakralbau zu Beginn des 21. Jahrhunderts keinem vorherrschenden Stil mehr verpflichtet ist und in seiner oftmals expressiven architektonischen Formensprache in einem spannungsreichen Verhältnis von Traditionsgebundenheit und fortschrittlicher Zukunftsgewandtheit steht.

 

Preis: EUR 49,90
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Gebundene Ausgabe: 239 Seiten
Robert Klanten; Die Gestalten Verlag; Auflage: 1 (30. Oktober 2010)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 3899553136
ISBN-13: 978-3899553130
Größe und/oder Gewicht: 24 x 2,7 x 30 cm

Planet der Slums

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Das gesamte zukünftige Wachstum der Menschheit wird in Städten stattfinden doch bereits heute sieht sich eine ungeheure Anzahl von über einer Milliarde Menschen gezwungen, ihr Überleben in Armut, im Schmutz der Müllhalden, ohne (sauberes) Wasser, ohne Toiletten, ohne irgendeine Art der Gesundheits- oder Sozialversorgung zu organisieren. Die Megaslums des »Südens« sind Ausdruck einer im höchsten Maße ungleichen und instabilen urbanen Welt. Davis zeichnet die globale Herausbildung dieser informellen Ansiedlungen nach und konstatiert eine »Kopernikanische Wende« der menschlichen Siedlungsgeschichte. Nirgendwo wurde die Herausbildung einer riesigen Klasse hauptsächlich junger Menschen vorausgesehen, die in Städten lebt und keine formelle Anbindung an die Weltökonomie hat oder irgendeine Chance, diese jemals zu bekommen.

 

Preis: EUR 20,00
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Broschiert: 247 Seiten
Mike Davis; Assoziation a; Auflage: 2., Aufl. (Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3935936567
ISBN-13: 978-3935936569
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,8 x 2 cm

HAUS & AUTO

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Längst sind die Zeiten vorbei, in denen selbst das schönste Auto ein tristes Schattendasein in einer dunklen Garage fristen musste. Dieses Buch präsentiert 40 innovative Lösungen für die fahrbaren Schmuckstücke designbewusster Architekturliebhaber mit einem innigen Verhältnis zum Automobil. Von den ersten Konzepten bis zur Garage von morgen, dass selbstverständlich allen praktischen Ansprüchen genügt, bekommt der Leser einen Einblick in die unterschiedlichsten architektonischen Lösungsformen. Von der Tiefgarage bis zum Autolift, vom Carport bis zur „Wohngarage“ wird eine kreative Vielfalt im Umgang mit den Abstellmöglichkeiten des fahrbaren Untersatzes abgebildet und ausführlich erläutert. Die baulichen Konzepte lassen Haus und Garage zu einer ästhetischen Einheit verschmelzen.

 

Preis: EUR 59,95
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Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Andreas K. Vetter; Callwey; Auflage: 2 (9. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3766719106
ISBN-13: 978-3766719102
Größe und/oder Gewicht: 28,6 x 25,8 x 2 cm

Architekturvisionen – Architektur im (Rampen-)licht

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Etwas ohne jegliches Licht darstellen oder sichtbar machen zu wollen, ist nicht möglich. Zumindest wenn wir uns auf unsere natürliche Sehkraft beschränken. Dieser Umstand, dass Licht unabdingbar ist, gilt natürlich auch für die Architektur. Im architektonischen Kontext wird Licht grundlegend in zwei verschiedenen Variationen eingesetzt: Als natürliches und als künstliches Licht. Sowohl mit natürlichem als auch künstlichem Licht wird Architektur sichtbar, wahrnehmbar und erlebbar.

Das natürliche Licht muss im Entwurfsprozess früh bedacht werden. Wohnhäuser werden im Idealfall nach dem Sonnenstand bzw. den Vorlieben und Bedürfnissen der Bewohner oder der Nutzung entsprechend, das Licht betreffend konstruiert. Große, vom Tageslicht durchflutete Räume sind seit vielen Jahren begehrt, weil die Lebensqualität mit mehr Außenraumbezug in geschlossenen Räumen zu steigen scheint.
Natürliches Licht so einzusetzen, dass die Öffnungen im Baukörper die Architektur aufwerten und ein selbstverständlicher Teil ihrer werden, um den Räumen einen eigenen Flair zu geben, ist eine Herausforderung. Ein paar sehr gelungene Beispiele wurden in diesem Jahr in der Schweiz mit dem Tageslicht Award ausgezeichnet. Den ersten Preis erhielt das Schweizer Architektenteam Gigon/Guyer aus Zürich für ihren 1992 fertig gestellten Museumsbau. Das Kirchner Museum in Davos entstand aus einem Wettbewerb und ist bis Heute ein bedeutendes Beispiel für den Einsatz und die Umsetzung des richtigen Tageslichts. Das Museum beherbergt viele Arbeiten des deutschen Künstlers Ernst Ludwig Kirchners und muss den Anforderungen eines Ausstellungsraumes mit Aufenthaltsqualität gerecht werden. Gigon und Guyer verstanden es, mit großflächigen Fenstern, einem bis ins kleinste Detail geplanten Lichteinfall und einer offenen Raumstruktur, ein Museum zu entwerfen, welches des Tages keine künstliche Beleuchtung benötigt und trotzdem die ausgestellten Ölgemälde sowie Grafiken entsprechend präsentiert und erhält bzw. erhellt. Mit den großen Fenstern wird dem Besucher außerdem die Möglichkeit gegeben, sich selbst in der alpinen Landschaft Davos zu verorten und einen Außenbezug herzustellen.
Baut man in unseren Breitengraden verschwinden das natürliche Licht und der Sonneneinfall aber des Nachts. Dann kommt das künstliche Licht zwangsläufig zu seiner Aufgabe.

Künstliches Licht kann unterschiedlich eingesetzt werden. Zum einen dient es dem rein praktischen Zweck, Licht im Dunkeln zu spenden. Zum anderen kann es in einer Installation ein Gebäude oder Baukörper aufwerten, von Weitem sichtbar machen und Aufmerksamkeit erregen. Illuminationen in denen ganze Häuser von Außen neu gestaltet und in Lichttechnik verpackt werden, entwerfen zum Beispiel Casa Magica. Das Künstler- Team beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit dem Einbezug der vorhandenen Architektur in die neue Installation, welche auch neue Sichtweisen und Interpretationen zu dem Baukörper ermöglichen.
Ihre Arbeiten bezeichnen sie selbst als Architekturprojektionen, wobei die Architektur nicht nur als Leinwand genutzt werden soll, sondern in die Bildgestaltung integriert wird. Dabei wird das Bauwerk in seiner Eigenheit thematisiert, genau wie die Spezifität eines jeden Ortes bedacht wird. Dadurch wird jede Installation zu einem einzigartigen künstlerischen Werk, in welchem Bild und Raumgefüge verschmelzen. Beispiele der Arbeiten von Casa Magica waren unter anderem bei der Fête de Lumieres in Lyon mit einer Architekturprojektions- Schau an der Cathédrale Saint-Jean oder einer Grossbildprojektion mit Licht an den Pyramiden von Giza zu bestaunen. Wunderschöne, beleuchtete, angestrahlte, neu interpretierbare Architekturkörper entstehen und zeigen für einen Moment der temporären Installation eine Facette der realen Architekturdarstellung.

Aber nicht nur ein bereits bestehender Baukörper kann durch eine Illumination aufgewertet werden. Eine Lichtinstallation selber ohne den Bezug zu einem bestehenden Baukörper kann zur Architektur und einem eigenständigen Kunstwerk werden.
Während der 20 Jahr Feierlichkeiten zum Wegfall der Mauer 1989 wurden in Leipzig während eines großen Lichterfestes verschiedene Lichtwerke installiert. Das Leipziger Architekturbüro KARO* Architekten beteiligte sich mit einem Beitrag zur virtuellen Rekonstruktion einer einst für das Stadtbild Leipzigs bedeutenden Brücke. Die damals schon nicht mehr bestehende Brücke „Das Blaue Wunder“ wurde mit Lichtern und Leinwänden in einer medialen Nachbildung an ihrem ursprünglichen Ort rekonstruiert. KARO* Architekten beteiligten sich an dieser aufwendigen Lichtinstallation und ließen die Menschen einen Teil der Brücke werden. Per Live Kamera wurden die vorbeikommenden Menschen auf die Leinwand projiziert, konnten sich unmittelbar darauf oben „auf“ der Brücke sehen. Im Sinne der früheren Demonstrationen, welche in Leipzig bis 1989 von den Menschen genutzt wurden, um den Wegfall der Mauer zu fordern, waren nun wie¬der die Menschen der Mittelpunkt dieser Brücke. Mit bekannten und markanten Sätzen, die vor 20 Jahren gemeinsam gerufen wurden und nun als Schriftzüge auf der Brücke erschienen, wurde die Installation unterstützt.
Das besondere an diesem temporären Zeichen digitaler Architektur ist, dass obwohl eigentlich die Brücke im Zent¬rum der Betrachtung liegen sollte, die Menschen in den Mittelpunkt gerückt wurden.

Autor: Elisabeth Bormann

Gesunde Architektur

Fortsetzung des Artikels von Farzin Bandarchian von Seite 22 aus AFA 3/2012

… Dadurch sind Allergie Auslöser wie Schimmel, Milben, Hausstaub und chemische Substanzen weitestgehend ausgeschlossen.

Farbe und Licht
Die Annahme, Licht spiele für die Gesundheit des Menschen kaum eine Rolle hat zur Verbreitung von minderwertigem Kunstlicht geführt, das heute viele Lebensbereiche bestimmt. In der Architektur sind Licht und Farbe sehr oft anderen Parametern unterworfen. Selten wird über die Zusammensetzung von Atmosphären nachgedacht. Die Architekten ludloff + ludloff zeigen bei ihrem Entwurf Haus FL in Berlin-Mitte eindrucksvoll welche Möglichkeiten Farbe und Licht bei der Schaffung unterschiedlicher räumlicher Atmosphären bieten.
Der moderne Mensch ist ununterbrochen von Gebäuden und Architektur umgeben. Architektur hat also für jeden Menschen eine sehr konkrete Bedeutung und bestimmt das alltägliche Leben. Die Qualität des Lebensumfeldes sollte der Gesellschaft daher ein wichtiges Anliegen sein.

Heilige Räume – Räume des Glaubens

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Fast ausnahmslos verspüren die Kulturen der Menschheit das Bedürfnis, zu glauben und Orte zu schaffen, die das Glaubensbild fassen oder kommunizieren. Glaube hat unzweifelhaft zu den größten Kulturleistungen der Menscheit geführt. Der Wechsel vom heiligen Ort zum heiligen Raum stellt auch eine der tiefgreifendsten Veränderungen im Umgang mit Raum dar. Der in der Natur integrierte Kultort, z.B. das Thingvellir in Island, wird gewandelt zum artifiziellen und inszenierten Raum. Die Inszenierung existiert auch in den Naturheiligtümern, jedoch wird sie in dem Moment unabdingbar, in dem ein Sakralraum entsteht. Beispiele hierfür sind das „Haus des Wassers“ in Eridu, die Tempel der griechischen Poleis und die römische Urbs. Im Gottesdienst der frühchristlichen Gemeinden in den Katakomben Roms wird die Inszenierung für kurze Zeit abgelegt. Die liturgischen Treffen in den Häusern der einzelnen Gläubigen sind konspirativ, die Existenz eines Altars kann den Tod [in der Arena] zur Folge haben. Die Darstellung der Leiden des Herrn sind krude Bilder an den Wänden der Kanalisation. Mit der Akzeptanz und Einführung als Staatsreligion tritt die christliche Kirche das Erbe der Inszenierung an, indem sie die vakanten Sakralräume annektiert. Zeitgleich beginnt ein bis heute andauerndes Wechselspiel mit profanen Raumstrukturen. Industriebauten wie die Sayner Hütte, Konsumbauten und Banken beziehen starke Impulse aus dem Sakralbau. In anderen Kulturen entsteht sakraler Raum aus grundlegend anderen Strukturen und zumeist in enger Verbindung mit der umgebenden Landschaft. Sportstätten als Sakralräume sind seit den mesoamerikanischen Ballfeldern, z.B. um Chichén Itzá, bekannt. Dass Sportereignisse im Stadion sakral wirken können, ist mittlerweile auch bei uns anerkannt. Der unüberschaubare Weg des Lebens und Glaubens wird im Buddhaschrein von Borobudur auf Java thematisiert. Von unten ist die Spitze und von oben die Basis nicht zu sehen. Die Verbindung zwischen Glaube und Gesellschaft, exemplarisch in den Hopi- und Navajodörfern, ist außerhalb des Christentums deutlich stärker, im Bau der Moscheen untrennbar. Seit der Aufklärung wurde der Glaube diskreditiert, seine Bauten nutzlos.

Das menschliche Bedürfnis nach einem Sinn im Leben besteht jedoch weiterhin. Der Heterogenisierung unserer Gesellschaft steht mit der Kirche und deren Räumen ein vermeintlich sehr inflexibles Konstrukt gegenüber: Gerade die großen Kirchen bestimmen sehr oft über ihr Dogma den Raum und was darin passieren soll, was jedoch die Gläubigen immer weniger anspricht – sie fühlen sich oft bevormundet und wollen selbst entscheiden Das Bedürfnis nach Inszenierung ist von der Gemeinde auf den Einzelnen übergegangen und gerät hier zum Dilemma. Die eigene Hochzeit wird an einem als besonders geeignet empfundenen Ort zelebriert. Die Gäste werden mitgebracht. Dass hierbei das Event vor den Glaubensakt rückt, wird von den Feiernden nicht als Problem wahrgenommen. Ein Bezug zur Heimatgemeinde als Gemeinschaft der Gläubigen existiert ohnehin kaum noch. Mit anderen Gemeindeformen versucht die katholische Kirche diesem Denken Rechnung zu tragen und, frei nach 1. Petr. 2,5, eine „Gemeinde der lebenden Steine“ zu schaffen – eine Gemeinde, in der in einem Zentralraum alle aktiv zum Gottesdienst beitragen. Infolge dessen leidet die Kirche seit dem 2. Vatikanischen Konzil für ihre Gegner unter Formlosigkeit, freundlichem Getue und bemitleidenswerter Rührseligkeit. In welcher Form kann sakraler Raum heute diesem Dilemma entgegen wirken?

Ein mögliches Instrument scheint die Vermittlung durch künstlerische Reinterpretation zu sein. 1995 veranstaltete James Lee Byars in St. Peter, Köln die „White Mass“.Ein kultisches Experiment, bei dem der Priester zum Altar, zum Performance-Künstler wird. 2004 wird, wieder in St. Peter, ein „Altar“, das „Curuz-Altare“ von Eduardo Chillida, von der katholischen Kirche zum Kunstgegenstand zurückgestuft. Das dreigeteilte Kreuz-Altar-Objekt hatte auf die Altarplatte verzichtet und den Priester dazu angehalten, diese Leere performativ zu füllen. Künstler können und müssen das tun, was der katholisch geprägte Kirchenraum nicht mehr kann: unangenehme existenzielle Fragen stellen oder auslösen. In diesem Kontext steht auch die Frage nach einem Leitbild der Kirchenbauten in einer bilddurchfluteten Welt. War in der Romanik die Kirchenburg, in der Gotik das himmlische Jerusalem jeweils das Bild der Kirche, so tut heute vielleicht eine Bildlosigkeit Not. Die 1998-2002 errichtete St. Canisius-Kirche in Berlin Charlottenburg ist ein solcherart bildloses Gebäude. Licht und Schatten stimulieren den Besucher dazu, seine eigenen Inhalte zu generieren. Die Ise-Schreinanlage ist 2000 Jahre alt und keine 20. Alle 20 Jahre werden die Tempel und Schreine baugleich völlig neu, völlig gleich hergestellt. Was aus bautechnischen Gründen in Japan passiert kann vielleicht dazu dienen, uns ein neues und gleichzeitig uraltes Bild der Kirche zurückzugeben: Indem wir gemeinsam unsere Kirche erbauen. Die Arbeitsinitiative Kirchentrojaner macht dies seit 2007 in der Stuttgarter Martinskirche. Zwischen Palmsonntag und Pfingsten gestalten Jugendliche in einem Workshop mit den Architekten und Künstlern zusammen den Kirchenraum. – Schafft es die Kirche nicht, Menschen mit ihrem (Raum-)Programm anzuziehen, muss sie wieder dahin gehen wo Menschen sind. Fußballstadien, Autobahnraststätten, Shopping-Malls oder Großereignisse sind sicher nicht die falschen Orte. Paul Mocanu Heilige Räume Moderne Sakralarchitektur http://www.zeit.de/kultur/2011-03/fs-religioese-architektur

Architekturreise: Salvador da Bahia

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Fortsetzung des Artikels von Farzin Bandarchian von Seite 6 aus AFA 3/2012

… Die innovative und einzigartige Dachkonstruktion des Stadions mit den modernsten Materialien schafft eine anregende Atmosphäre im Inneren. Der Entwurf nimmt das alte teilweise baufällige Stadion ins Gesamtkonzept mit auf und verbindet so die unterschiedlichen architektonischen Elemente miteinander, wodurch nach außen hin eine unverwechselbare Charakteristik geschaffen wird. Ein weiteres besonderes Merkmal des neuen Stadions ist die zu einem See im Süden hin geöffnete Fassade, was zudem auch eine angenehme Belüftung ermöglicht. Der Entwurf des Architekturbüros Schulitz + Partner in Zusammenarbeit mit Setepla (Sao Paulo) ist aus einem internationalen Wettbewerb des Bundesstaates Bahia hervorgegangen.

Marcio Kogan gelang es alleine auf Basis des jahrhundertealten Wissens der traditionellen brasilianischen Architektur ein Haus zu entwerfen, das ökologisch und modern ist aber ohne modernste Technik und komplexe CAD Software auskommt. Der vom Meer kommende Wind wird eingefangen und schafft eine unglaublich angenehme Atmosphäre in den Räumen, die um einen zentralen Patio angeordnet sind. In Kombination mit einfachen Materialien aus der Region entsteht ein elegantes Haus Ideal für das Klima in Salvador da Bahia.

Innovative Design for Irish Skies: Dublin’s Outdoor, Indoor Space

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Es gibt ein Sprichwort in Irland, dass man „vier Jahreszeiten an einem Tag“ erleben kann – von der warmen Frühlingssonne zu intensivem Sommerlicht und von lebhaften Herbststürmen zu einem plötzlichen winterlichen Regenschauer. Da sich das Wetter in Irland ständig ändert, wurde die irische Firma von Seán Harrington Architects damit beauftragt, eine innovative Lösung für eine faltbare Überdachung eines beliebten öffentlichen Platzes in Dublins Temple Bar District, dem bedeutendsten touristischen Viertel der Stadt, zu entwerfen.

Das Wahrzeichen „Umbrella Project“ wurde vor kurzem von der deutschen Firma MDT-tex, Weltmarktführer und innovativer Produzent im Bereich textiler Outdoor-Architektur, in Dublins trendigem Temple Bar District installiert. Zuvor legten die vier Schirme eine viertägige Reise von Deutschland, wo sie entwickelt und produziert wurden, nach Irland zurück. Das maßgeschneiderte Design besteht aus einer 21 Meter hohen Stahlkonstruktion, die eine asymetrische, geneigte Membran trägt, die ungefähr 11×14 Meter misst. Dadurch, dass die Membran in geschlossenem Zustand durch die Schirmstreben verdeckt ist, wirken die Schirme wie elegante, schlanke Objekte von skulpturaler Schönheit, die in den Himmel reichen. Nach einer Öffnungszeit von etwa sieben Minuten überlappen die vier Schirme wie Blumen und ermöglichen eine kontinuierliche Abdeckung von Meeting House Square, dem Herzen kultureller Veranstaltungen im Außenbereich in Dublin. Werden die Schirme von oben angestrahlt, kann der darunter liegende Platz durch das transluszenteTeflongewebe atmosphärisch in verschiedenen Farben beleuchtet werden. Lautsprecher sowie Wasserablauf und Stromzufuhr sind in den Schirmen integriert und ermöglichen eine maximale Benutzerfreundlichkeit.

Das 2,4 Millionen Euro-Projekt wurde von Temple Bar Cultural Trust (TBCT) in Auftrag gegeben und im Anschluss an einen öffentlichen Wettbewerb anlässlich des 20. Jahrestages der Restaurierung von Temple Bar durch das Irish Tourist Board finanziert. Meeting House Square ist Dublins wichtigster öffentlicher Kulturbereich, der eine breite Palette von Außenveranstaltungen, angefangen von Biomärkten und Freilichtbühnen bis hin zu beliebten Filmvorführungen und Konzerten, beheimatet. In der Vergangenheit waren solche Veranstaltungen stets abhängig vom (irischen) Wetter und mussten oftmals abgesagt werden.

Dermot McLaughlin, Geschäftsführer von TBCT, merkte zum Design des Projekts an: „Unser Ziel war es, das Gefühl von Offenheit im Außenbereich, das Charakteristikum von Meeting House Square, beizubehalten. Deshalb musste sich die Struktur der Schirme in die bereits vorhandene moderne Architektur einfügen und wir sind sehr froh, Seán Harrington Architects in die Liste der herausragenden Architekten, deren Arbeit durch Meeting House Square definiert wurde, aufzunehmen.“

Seán Harrington bemerkte: „Durch die enge Zusammenarbeit mit unserem deutschem Partner MDT und die tatkräftige Unterstützung unseres Kunden haben wir gemeinsam eine innovative, einzigartige, anspruchsvolle und wunderbar technisierte Lösung gefunden, die dazu beitragen wird, das große Potential dieses öffentlichen Platzes der Stadt zu verwirklichen und den Bereich „wetterfest“ zu machen!“
Dick Gleeson, Chefplaner von Dublin City Council lobte das Projekt: „Die wunderbaren neuen skulpturalen Säulen und Traumfänger spiegeln der Geist der Stadt wider und bringen Dublins Bekenntnis zu Innovation und Fortschrittlichkeit zum Ausdruck. Meeting House Square ist jetzt geöffnet für Business und Vergnügen!


Großschirme von MDT setzen neue Akzente
Das gerade von der Hardheimer Firma MDT fertig gestellte Projekt „Meetinghouse Square Dublin“- Kulturtreffpunkt lässt die Einwohner in Dublin staunen. Hier installierte MDT eines seiner neuesten Outdoor-Projekte: eine riesige Überdachung von vier überlappend angeordneten Großschirmen des Typs E (Tulpenschirm) mit einer Größe von 14,5 x 11 Meter und einer Höhe von 18 Meter im geöffneten Zustand. Die Membran wurde mit einem der neuesten innovativen PTFE-Gewebe ausgestattet, um eine Langlebigkeit zu gewährleisten. Nicht nur die Membran wurde auf Haltbarkeit getestet, sondern die gesamte Konstruktion musste sich dem Windkanal unterwerfen, um auch bei diesen Dimensionen eine entsprechende Sicherheit für die Besucher des Kulturtreffpunktes in Dublin zu gewährleisten.

VW Phaeton Lang 3.0 TDI – Luxus fürs Volk

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Mit dem Phaeton ist Volkswagen in der Luxusklasse angekommen! Das Projekt des Volkswagen-Konzerns – endlich vom Image des Autos für den kleinen Mann wegzukommen und  in die obere Liga aufzusteigen – ist geglückt. Mächtig, elegant und im Wortsinn erstklassig präsentieren die Wolfsburger ihren Luxus-Primus. Die Bezeichnung Phaeton geht auf den gleichnamigen Sohn des Sonnengottes Helios zurück. Hergestellt wird der Phaeton überwiegend in Handarbeit in der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Mögen die Spötter über den Luxus-VW lachen, in Sachen Verarbeitungsqualität und Komfort braucht der Phaeton keine Vergleiche zu scheuen. Immerhin gilt der Phaeton schon heute als Geheimtipp für alle, die zum vernünftigen Preis in die Luxusklasse aufsteigen wollen.

Der Auftritt jedes Phaeton mit seiner gestreckten Karosserieform, dem klassischen Heck und der filigranen Front ist elegant, zurückhaltend, modern und erst auf den zweiten Blick irgendwie mächtig. Inzwischen hat der Phaeton sein zweites Facelifting hinter sich und die Verarbeitung und die verwendeten Materialien sind exzellent. Die Überarbeitung beschränkte sich allerdings vorwiegend auf die Optik. So lässt eine neue Frontpartie mit verchromtem Kühlergrill das VW-Flaggschiff deutlich breiter wirken. Den serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfern spendierte der Konzern LED-Abbiegelicht, und am Heck sorgen ein neuer Stoßfänger und die bekannten LED-Rückleuchten für ein zeitgemäßes Standing.  Zudem sorgen viel Chromzierrat und die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen bereits in der Serienausstattung für eine gehobene Optik. Ansonsten gibt der Phaeton das gewohnte Bild ab: tadellose Verarbeitung, gutmütiges Fahrwerk, komfortable Luftfederung. Spurhalte- und Fernlichtassistent, Verkehrszeichenerkennung per Frontkamera sowie ein Festplattennavi mit großem Touchscreen sorgen optional für den standesgemäßen Komfort. Die spürbarste technische Veränderung ist eine neue Bremsanlage, die im kalten und warmen Zustand mit jeweils gut 35 Metern im Test sehr ordentliche Werte ablieferte.

Auch der Dreiliter-TDI wurde leicht überarbeitet, um den Normverbrauch von 9,0 auf 8,5 Liter zu drücken und mit 90 Litern Tankvolumen kann man so einige Zeit unterwegs sein. Der Phaeton ist eine Oberklasse-Limousine ohne Allüren, ausgestattet mit allen aktuellen Assistenz-Systemen. Der Wagen besticht mit Wertigkeit, ohne mondän oder aufgesetzt zu wirken. Vielleicht keine schlechten Eigenschaften, um im schwieriger werdenden, gehobenen Marktsegment zu punkten. Dank seiner üppigen Außenmaße erfüllt der Phaeton ein weiteres wesentliches Kriterium seiner Klasse: selbst für großgewachsene Passagiere ist das Platzangebot tadellos. Das Angebot an Kopf-, Bein-, Schulter- oder Ellenbogenfreiheit ist schlichtweg beeindruckend. Für Komfort sorgt außerdem die elektrohydraulische Kofferraumklappe. Per Fernentriegelung im Innenraum oder am Zündschlüssel lässt sich der Kofferraum öffnen, ohne dass man sich die Finger schmutzig machen muss. Das Kofferraumvolumen beträgt 500 Liter. Der kultivierte und leise arbeitende, drei Liter große Sechs-Zylinder-Diesel leistet 225 PS, was sich zunächst nicht viel für einen Koloss mit 2,2 Tonnen Leergewicht anhört. Doch die 450 Nanometer maximales Drehmoment tun das ihre um davon überzeugen zu können, dass der Wolfsburger mit Geburtsstätte Dresden alles andere als schwach auf der Brust ist. In 8,9 Sekunden reißt er die 100-km/m Marke. Das maximale Drehmoment liegt bei gerade einmal 1.400 U/min an – das ist Bestwert. Serienmäßig geht die Kraft bei jedem Phaeton an alle vier Räder. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 232 km/h. Traktionsprobleme kennt der Wolfsburger nicht. Und sauber ist er auch: er besitzt die Abgasnorm Euro-4 und Partikelfilter.

Um die Sicherheit muss man sich in dieser Klasse keine Sorgen machen. Zahlreiche Airbags sind ebenso selbstverständlich wie ESP, ABS und aktive Kopfstützen. Im Phaeton gleitet es sich nach außen etwas schlichter, aber im Inneren schwelgen Fahrer und Passagiere im Luxus. Die Materialien, die Verarbeitung, aber auch Ambiente und Raumgefühl könnten besser kaum sein.

Volvo C70 D3 – Alter Schwede, neue Einstiegsmotorisierung

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Diese Cabrio-Saison ist noch längst nicht vorbei und die nächste kommt bestimmt. Wer da mithalten und einen starken Auftritt hinlegen möchte, setzt mit dem Volvo C70 D3 Inscription auf das richtige Rennpferd. Ob an der Côte dÁzur oder auf heimatlichen Straßen – mit diesem Eyecatcher kann man sich überall sehen lassen. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Volvo unzerstörbare Straßenkreuzer für Pädagogen mit Pullundern bauten. Mit seinen anmutigen und eleganten Rundungen wirkt der Inscription wie ein teures Mode-Accessoire und zieht neidische Blicke magisch an. Das Exterieurdesign des limitierten Sondermodells wird geprägt durch den lackierten Kühlergrill und exklusive, schwarze 18-Zoll-Leichtmetallfelgen. Außerdem haben die Schweden dem C70 nun noch  eine gelungene Einstiegsmotorisierung verpasst. Somit ist der D3 Diesel jetzt 150 PS stark. Der neu entwickelte 2,0-Liter-Motor erfüllt zudem die Euro-5-Norm und soll Effizienz mit hoher Fahrleistung verbinden. Erfreulich ist außerdem der Besuch an der Tankstelle, denn der Schwede begnügt sich mit durchschnittlich 6,7 Litern Diesel auf 100 Kilometern und hat dabei einen CO2-Ausstoß von 155 g/km: ein guter Wert.

Das Automatikgetriebe schaltet angenehm früh, ist treffend abgestimmt und schaltet nicht bei jedem kleinen Tritt aufs Pedal runter, sondern nutzt das Drehmoment, wie es auch ein handschaltender Fahrer tun würde. Diese Motor-Getriebekombination ist mit ihrem starken Antrieb sensationell. Und das Interieur? Kann es mit dem flotten Äußeren standhalten? Ein klares Ja! Im Innenraum setzt sich die dynamische Struktur mit klaren Linien und zahlreichen exklusiven Features fort. Die nahezu frei schwebende Mittelkonsole in Alu-Optik sorgt optisch noch für einen weiteren Schuss an Sportlichkeit und die Bedienung des Tempomaten über das Lenkrad funktioniert hervorragend direkt. Die Verarbeitung ist tadellos und der skandinavische Purismus wohltuend für Augen und Hände.  Sitze mit Sovereign Hide Lederpolstern und die mit Leder bezogene Armaturentafel sorgen zusätzlich für ein sportlich-elegantes Ambiente und einen guten Seitenhalt. Dank der hohen Verwindungssteifigkeit reagiert das moderne Fahrwerk des Volvo C70 sofort auf die unterschiedlichsten Straßenbeschaffenheiten und seine Bremsen greifen schnell. Aufgrund seiner automatischen Fahrwerksregelung vermittelt er selbst in scharfen Kurven noch ein großes Sicherheitsgefühl  und hält genügend Reserven für ein flottes Anfahren bereit. Die exakt ansprechende elektrohydraulische Servolenkung sorgt für hohe Lenkpräzision und somit für ein neutrales Kurvenverhalten. Beim Zwischensprint und bei Überholmanövern kann man voll auf die Leistung des Volvos setzen.

Und, wer nicht nur Wert auf die Schönheit des Autos, sondern auch auf seine eigene legt, wird den C70 lieben, denn selbst bei geöffnetem Verdeck sitzt die Frisur auch bei hohem Tempo noch problemlos. Die Windgeräusche im Innenraum sind sehr akzeptabel. Der kernige Dieselsound des Fünfzylinders mit seinem pfeifenden Turbo ist für ein Cabrio wirklich mal etwas Neues und ist deshalb besonders reizvoll.  Geschlossen präsentiert sich der C70 absolut ruhig. Selbst auf der Autobahn dringen keine Windgeräusche in den Innenraum. Der C70 ist ein eleganter Verwandlungskünstler. Sein Metallklappdach macht das Cabrio binnen Sekunden zum wetterfesten Coupé und das elektrische Verdeck mit seinem aufwendigen Verdeckmechanismus sorgt nach wie vor für einen Show-Effekt. Egal, ob offen oder geschlossen, der C70 bietet immer genügend Raum für vier Erwachsene und höchsten Fahrkomfort. Die Passagiere im Fond werden mit einem großzügigen Raumangebot verwöhnt. Weitere Sicherheitsextras beim C70 sind die Kopf- und Schulterairbags in den Türen sowie das Überschlag-Schutzsystem ROPS.  Ins Kofferraumabteil passen wie üblich bei geöffnetem Verdeck zwei kleine Trolleys.  Bei geschlossenem Verdeck sind auch noch einige Bierkisten drin. Für einen Cabrio ein völlig ausreichendes Platzangebot. Das macht den sportlichen Schweden zu einer interessanten Reiselimousine. Insgesamt betrachtet ist der Inscription ein gemütlicher Cruiser, der nicht an jeder Ecke steht.

Range Rover Evoque – Zu schön für diese Welt

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Einfach schick! –das ist der erste Gedanke beim Anblick des neuen Range Rover Evoque. Mit dem Evoque hat man im britischen Gaydon voll ins Schwarze gängigen Geschmacks getroffen. Selten, dass man so knapp nach der Markteinführung einem Auto schon in derartiger Dichtheit begegnet. Pünktlich zum 40. Geburtstag seines großen Bruders Range Rover präsentierten die Briten den Thronfolger der Öffentlichkeit. Doch was unterscheidet das Baby von seinem Bruder, dem heute wohl prestigeträchtigste Geländewagen im Luxussegment? Kantig und kernig ist der Premium-Kraxler geblieben und auch seine Offroad-Fähigkeit ist ihm nach wie vor nicht abzusprechen. Aber eine deutliche Veränderung hat an seiner Front stattgefunden. Der neue Kühlergrill lässt den Evoque wesentlich breiter wirken und seine Frontscheinwerfer und Rückleuchten, die jetzt weit in die Flanken hinein gezogen sind, zeugen auch von seinem Facelifting.

Die strenge Seitenlinie des Offroaders wird durch eine Sicke betont, die sich schnurgerade von den Scheinwerfern über die Türgriffe bis zu den Rückleuchten zieht. Den Designern und Technikern ist es gelungen, bei Dynamik und Design kräftig nachzulegen. Mit 266 Zentimetern hat der Evoque zwölf Zentimeter mehr Radstand als der Ur-Range-Rover, ist aber ein paar Zentimeter kürzer. Und  leichter geworden ist er. Dank der Vollaluminium-Monocoque-Karosserie bringt der Brite je nach Modellversion bis zu 420 Kilogramm weniger auf die Waage. Die radikale Abspeckkur dürfte auch der Fahrdynamik des Wagens zugutekommen. Dem Verbrauch natürlich auch. Die neue Aluminium-Bauweise ist laut Land Rover 39 Prozent leichter als die bisher eingesetzte Stahlkarosserie. Der Fünftürer ist mehr als ein Lifestyle-Gefährt. Der Range Rover Evoque bietet mit seinem atemberaubenden, fließenden und modernem Design sowie mit einer immensen Funktionalität, überragenden Zugänglichkeit und außergewöhnlichen Vielseitigkeit einen Flitzer, der besonderen Klasse. Mit seinem Allradantrieb, Terrain-Response-System und großer Bodenfreiheit beweist er, dass er auch abseits befestigter Straßen nicht ins Schleudern kommt und sich im Gelände behaupten kann. Der Evoque ist mit seinem straff abgestimmten Fahrwerk aber auch auf purem Asphalt und kurvigem Terrain ein purer Freudenquell. Er untersteuert mild, lehnt sich bei schneller Kurvenfahrt sanft nach außen und ist sonst brav und unauffällig.

Die 190 PS des 2,2 Liter Vierzylinder-Turbodiesels machen ihn zum idealen Begleiter. Einfach und effizient sind per Knopfdruck vier Geländefahrprogramme wählbar, den Rest erledigt der Antrieb selbsttätig. Er leitet das passende Drehmoment nach hinten, bremst durchdrehende Räder einzeln ab und sorgt so dafür, dass der kleine Range selbst dort noch durchkommt, wo die meisten seiner Konkurrenten gar nicht erst hindürfen. Sein Verbrauch wird vom Werk mit 6,4 Litern pro 100 Kilometer angegeben, was auch in etwa hinkommt, wenn man sich nicht von der sehr knackig abgestimmten 6-Gang-Schaltung zum übermäßigen Herumrühren animieren lässt. Dass es Range Rover mit dem Evoque nicht auf alternde Landlords, sondern eher auf deren Spaß-liebende Enkel abgesehen hat, zeigt sich im Innenraum. Derart stylisch wird man in keinem anderen SUV empfangen: strenge Formen, Alu und Leder. Der Schaltstick ist so kurz, als entstammte er einem reinrassigen Sportwagen. Die stark konturierten Sitze vermitteln ein ähnliches Gefühl. Nur die hohe Sitzposition macht dann schnell wieder klar in welcher Kategorie Fahrzeug man sich eigentlich befindet. Überraschend groß ist auch das Kofferraumvolumen: 550 bis 1.350 Liter Fassungsvermögen bietet der Evoque. Hinzu kommen noch eine Reihe von Ablagen und Getränkehaltern, die sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen.

Bestnoten gibt es auch für sein Platzangebot und die ergonomische Ausstattung im Innenraum. Der Wohlfühlfaktor im Evoque ist schwer zu überbieten. Wen wundert es da, das bei dieser gelungenen Mischung aus Sportlichkeit, Eleganz und Robustheit, das Verlassen des Autos schwer fällt und man sich bereits auf die nächste Fahrt freut?

Nissan Pathfinder – Mit dem Kraftprotz im Schlamm unterwegs

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Er legt einen bulligen Auftritt hin, egal aus welcher Perspektive  man den Pathfinder betrachtet. Mit seiner kühlen, kantigen und eigenständigen Aura hebt er sich weiterhin wohltuend von der Masse ab. Der kernige Allradler wurde nur dezent verfeinert. Die Front wird vom massiven Stoßfänger dominiert, der sich nahtlos über die Radhäuser fortsetzt. Neue Schürzen vorne und hinten sowie das neue Scheinwerfer-Design des optionalen Xenon-Lichts verleihen dem Haudegen eine etwas edlere und kraftvollere Note. Motorhaube sowie Kühlergrill wurden ebenfalls feingeschliffen und an den Flanken fallen die markant herausgestellten Radhäuser als erstes ins Auge. Die Türgriffe für den Fondzugang befinden sich am hinteren Türblatt auf Höhe der C-Säule. Das Heck des Geländewagens ist stimmig. Insgesamt hinterlässt der Pathfinder einen soliden und wertigen Eindruck. Seinem Namen entsprechend, präsentiert sich der Pathfinder eher als Pfadfinder denn als Stadtmensch, was seine eindrucksvollen Maße – 4.813 mm Länge und 1.548 mm Breite, sowie der Wendekreis von 12.4 Metern – auf Anhieb verraten.

Dank Rückfahrkamera wird aber auch das Einparken in der Stadt nicht zum Ärgernis. Und eine Menge serienmäßiger Goodies hält der Pathfinder für den Kunden bereit. Er verfügt über moderne Sicherheitstechnik wie sechs zweistufig auslösende Airbags, Antiblockiersystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), Nissan-Bremsassistent, elektronisches Stabilitätsprogramm ESP (inklusive Sperrdifferential durch Bremseingriff) sowie Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Die Konkurrenz hingegen lässt sich viele dieser Extras teuer bezahlen. Über Landstraße und Autobahn cruised man mit dem Pathfinder völlig entspannt. Deutlich über dem  Geschehen thronen die Insassen auf hohen und bequemen Sitzpositionen. Der Innenraum ist sowohl von der Materialauswahl als auch der Verarbeitung gelungen. Das massive Multifunktionslenkrad liegt angenehm in der Hand und passt mit seiner wuchtigen Form zum Rest des Fahrzeugs. Auch die elektronisch geregelte Siebenstufenautomatik verrichtet ihren Dienst hervorragend. Zudem liegt der Pathfinder sehr gut auf der Straße. Selbst unebene Kopfsteinpflaster-Pisten meistert der Offroader dank Allradantrieb sicher, auch bei höheren Geschwindigkeiten. Richtig Spaß macht derPathfinder aber vor allem im Gelände. Durch seine üppige Bodenfreiheit von 228 mm, die vorne Böschungswinkel von bis zu 30 Grad (26 Grad hinten) zu lässt, meistert der Geländewagen souverän jede Steigungen. Der elektronisch gesteuerte Permanent-Allrad-Antrieb verteilt im Automatik Modus die Kraft variabel, von reinem Heckantrieb bis zur gleichmäßigen Kraftverteilung auf Vorder- und Hinterachse.

Geht es einmal länger ins Gelände, kann man über einen Drehschalter in der Mittelkonsole den Fahrmodus fest einstellen. Im leichten Gelände  reicht der 4H-Modus, bei dem die Kraft starr zu jeweils 50 Prozent auf Vorder- und Hinterachse gelegt wird. Bei besonders kniffeligem Gelände verhilft dem Pathfinder eine Untersetzung, bei der das Durchdrehen Räder zusätzlich durch eine serienmäßige Antriebsschlupfregelung verhindert wird. Auffällig sind auch die Modifikationen im Innenraum. Aufgewertete Materialien und eine komplett neu gestaltete Mittelkonsole sorgen im Pathfinder für ein moderneres und wohnliches Flair. Richtig schick machen sich zudem großflächige Holz-Applikationen in der Mittelkonsole. Neue Sitzbezüge, mehr Chrom und ein neues Kombiinstrument mit edleren Anzeigen werten den Pathfinder zusätzlich auf. Und das Platz- und Gepäckangebot stimmt auch: Das Kofferraumvolumen lässt sich von 515 Liter auf 2.091 Liter bei umgelegter Rücksitzbank erweitern. Mit seinen 190 PS bringt er es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 186 km/m und schafft es von 0 auf 100 in 11 Sekunden. Wer mit seinem Pkw gerne auch strapaziöse Offroad-Touren bewältigen will oder muss, findet im Pathfinder einen absolut souveränen Partner. Zu den weiteren Stärken zählen sein üppiges Raumangebot, die gehobene Variabilität und eine enorme Zugkraft.

Lancia Thema Executive – Thema mit amerikanischem Akzent

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Der neue Lancia Thema ist startklar. Repräsentativ und ziemlich cool kommt das neue Flaggschiff von Chrysler mit wuchtigem Design angerauscht.  Seit Juli 2011 gehört Chrysler mehrheitlich zum Fiat-Konzern und die Italiener haben alles daran gesetzt, dem ehemaligen Ami europäische Manieren beizubringen. Das Fahrwerk wurde gestrafft, stärkere Stabis, härtere Federn und Dämpfer sollen dem Thema das  US-typische Schaukeln abgewöhnen. Und eine neue elektrohydraulische Servolenkung für europäische Lenkpräzision sorgen. Die Mission ist geglückt, denn dieser Eindruck bleibt nach dem ersten Fahreindruck haften. Die Änderungen gegenüber dem amerikanischen Original fallen beim Thema ansonsten eher marginal aus: Vorne und hinten prangt das Lancia-Logo und im Innenraum gibt es eine stylische Lancia-Analoguhr.

Auch kann der Executive seinen Ursprung nicht verleugnen. Dem jüngsten Lancia-Spross quellen seine US-Design-Gene aufgrund von Größe und Kantigkeit aus allen Poren. Besonders amerikanisch ist das Heck. Die Rückleuchten münden schon fast in Heckflossen. Und  beim Öffnen der Kofferraumklappe fällt sofort auf: Sowohl die Ladekante als auch die Ladeschwelle fallen sehr hoch aus und bei kaum einem anderen Fahrzeug ist die Stufenheck-Ausprägung so prägnant, wie beim Lancia Thema. Deutlich feiner und filigraner als noch bei seinem Vorgänger ist seine Ausstattung. Die Verarbeitungsqualität hat eine deutliche Steigerung erfahren. Das Flair ist luxuriös, das Styling gediegen und die Verarbeitung erstklassig. Unterwegs mit dem Executive fühlt man sich in den bequemen Ledersesseln und den großzügigen Raumverhältnissen erhaben wie ein Boss. Das Leder, sowohl vom Sitz als auch vom Lenkrad ist sehr soft und weich, die Lenkradheizung reagiert extrem schnell. Das neue Lenkrad ist wirklich gut gelungen, liegt gut in der Hand und hat dank der Griffmulde unten auch für relaxte Fahrer genug Komfort. Die Knöpfe sind sehr intuitiv angebracht und haben einen deutlichen Druckpunkt. Alle Aspekte des Wagens sind über das Lenkrad steuerbar. Herrschaftlich wie ein Kapitän über seinen Öltanker blickt der Fahrer über die Haube. Die neuen Tachoelemente sind futuristisch und zweckmäßig zugleich. Hier wurde wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Das zeitlose, stilvolle Cockpit mit hervorragendem Tacho und großem Touchscreen muss jeden Autoliebhaber begeistern. Die neue Adaptive Cruise Control funktioniert hervorragend, ebenso der Parkdistanzsensor und die Rückfahrkamera. Das Handschuhfach ist überraschend groß und gut unterteilt.

Der Wagen fährt sich nun trotz der gestiegenen Länge im Vergleich zum alten 300C viel eleganter und sportlicher. Die serienmäßige Ausstattung stellt 18-Zoll-Felgen bereit. Wer die 20-Zoll-Leichtmetall-Felgen ordert, bekommt automatisch eine deutlich härtere Abstimmung. Wer Komfort sucht, muss bei den Basisfelgen bleiben, wer eine spürbar sportliche Feder-Dämpfer-Kombination braucht, sollte sich mit den 20-Zöllern anfreunden. Auf jeden Fall ist das Fahrwerk erheblich besser als noch beim Vorgängermodell Chrysler 300C. Die Lenkung gibt sich unspektakulär präzise und hat durch die Umstellung von hydraulischer auf elektrohydraulische Servounterstützung enorm dazugewonnen. Den Vortrieb erledigt ein Dreiliter-Turbodiesel mit sechs Zylindern, der zum komfortablen Gesamteindruck enorm beiträgt. Der 239- PS-starke Motor sorgt für jede Menge Fahrvergnügen und ist eine Gemeinschaftsentwicklung von VM Motori und Fiat Powertrain. Er gefällt mit leisem, kultiviertem Lauf und harmonischer Leistungsentfaltung. Für die Kraftübertragung ist eine betagte Fünfgangautomatik zuständig, ebenfalls ein Erbe aus der Daimler-Ära. Das Aggregat wurde gut gedämmt, im Innenraum genießen wir entspannte Ruhe. Der Anzug im Stadtverkehr ist gewaltig – das Drehmoment von 550 Newtonmeter liegt bei 1.800 U/min. Laut Hersteller werden im Schnitt 7,2 Liter Diesel pro 100 Kilometer fällig. In 7,8 Sekunden schafft er es aus dem Stand auf Tempo 100.

Diese fünf Meter lange Limousine ist ein echter Show-Star und wie geschaffen für den großen Auftritt.

Jeep Grand Cherokee – Ein Häuptling auf Overland-Spuren

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Jetzt ist das Angebot komplett: mit dem neuen V6-Turbodiesel ist der Jeep Grand Cherokee Overland 3.0 CRD bereit für die Oberklasse-Konkurrenz. Vom heizbaren Lenkrad über Abstandstempomat, Toter-Winkel-Assistent, Navigationssystem mit druckvoller Soundanlage bis zum Panorama-Schiebedach ist alles mit an Bord und das in feinster Verarbeitung. Er ist ein echter Geländewagen und seine Allrad-Technik und das Offroad-Potenzial sind überzeugend: Das Quadra-Drive II genannte Allradsystem verteilt die Antriebskraft variabel zwischen den Achsen und kann bis zu 100 Prozent an eine Achse schicken. Dazu kommen ein Untersetzungsgetriebe mit Längssperre und ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial an der Hinterachse, das dort die Kraft zwischen den Rädern verteilt. Per Stellrad können fünf Fahrprogramme gewählt werden, die unter anderem Einfluss auf Motor, Automatikgetriebe, Verteilergetriebe und ESP nehmen. So soll bestmöglicher Vortrieb unter anderem auf felsigem Grund, im Schnee, Sand oder Matsch gewährleistet werden. Auch optisch lassen sich keine Schwächen ausmachen.

Der neue Jeep Grand Cherokee macht rundum eine gute Figur: er ist markant gezeichnet, zeigt Ecken und Kanten, ist groß, aber nicht überbordend, präsent, aber nicht protzig und sein Interieur ist edel wie in keinem Jeep zuvor. Mit dem 4,82 Meter langen Offroader hat Jeep einen feinen Geländewagen auf die riesigen Räder gestellt. Besonders mit dem neuen Diesel-V6 ist der Ami eine echte Alternative zu den vielen SUVs. Der erste Fahreindruck mit dem neuen Jeep Grand Cherokee Overland 3.0 CRD fällt positiv aus: er vermittelt ein sattes Fahrgefühl. Platz hat er mehr als ausreichend – für Passagiere wie fürs Gepäck. Der Kofferraum fasst 782 Liter und über den ebenen Ladeboden passen 1554 Liter Gepäck. Der Innenraum ist dabei nicht nur geräumig, sondern richtig gemütlich. Entspannt sitzt man hoch droben und überblickt mit viel Übersicht das Verkehrsgeschehen. Beheizte, 8-fach verstellbare Ledersitze sind bei der Overland-Ausstattung serienmäßig und auch ein beheiztes Lenkrad zählt zum Lieferumfang. Das Cockpit wirkt deutlich hochwertiger als beim Vorgänger: Das Armaturenbrett ist klar gegliedert und so hochwertig verarbeitet wie nie zuvor in einem Jeep. Gegenüber den ersten Europa-Modellen hat Jeep bei den aktuellen Versionen noch etwas nachgerüstet: die Overland-Versionen haben nun einen Tempomat mit optischer Abstandsregelung serienmäßig. Aber nicht nur seine sehr luxuriöse Overland-Ausstattung sorgt für Begeisterung. Auch der neue Dieselmotor macht seine Sache gut, schiebt kernig an und hält sich akustisch klassengerecht zurück.

Zugeliefert wird der Motor vom langjährigen Jeep-Motorenpartner VM aus Italien, die Multijet-Einspritz-Technik hat Fiat beigesteuert. Ein Hightech-Allradantrieb inklusive Reduktionsgetriebe ist serienmäßig. Damit zeigt er auch beim harten Offroad-Einsatz keine Schwächen und ist auf den Straßen überaus souverän unterwegs. Vor den Dreiliter-Dieselmodellen der deutschen Oberklasse-SUV muss sich der Jeep Grand Cherokee Overland 3.0 CRD nicht verstecken. Zum insgesamt entspannten Charakter des Grand Cherokee passt der neue 3-Liter-Turbodiesel hervorragend. Der V6 ist kultiviert und kraftvoll und mehr noch als die Leistung von nominell 241 PS beeindruckt das maximale Drehmoment von 550 Newtonmetern, das von 1800 bis 2800 Touren ein Plateau bildet. Wer will, kann in 8,2 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und immerhin bis zu 202 km/h schnell werden. Eine Antrittsschwäche kennt die Maschine nicht, es geht mit nachhaltigem Druck kontinuierlich vorwärts. Dabei klingt der Diesel nur sehr verhalten aus dem Off, die Geräuschdämmung und Kapselung der Maschine ist gut gelungen. Verheiratet ist der neue Kraft-Diesel mit der bereits bekannten Fünfstufen-Automatik, die zumindest bis zur Autobahn-Richtgeschwindigkeit harmonisch wirkt. Bei konstanter Fahrweise beträgt der Reisedurst je 100 Kilometerbei durchschnittlich 8,3 Liter Diesel.

Als Fazit kann festgehalten werden, dass der neue Jeep Grand Cherokee Overland 3.0 CRD in einer Liga mit den etablierten Oberklasse-SUV spielt.

Citroën DS4 HDi 165 – Sparsame Göttin

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Das Auto, „la voiture“, ist im Französischen feminin einsortiert, und bei der Buchstabenkombination DS kommt den Bewohnern des Nachbarlandes zwangsläufig die gleich klingende „Déesse“, die Göttin, in den Sinn. Diese Assoziation wurde Teil eines Mythos, der das 20 Jahre lang produzierte Mittelklasse-Fahrzeug von Citroen zeitlebens begleitete. Als solle ein wenig göttlicher Glanz auf die heutigen Flitzer  abfallen, hat Citroën das alte Modellkürzel wieder belebt und schickt sich an, zu jeder aktuellen Baureihe eine „DS“-Version anzubieten. Sie soll sich durch eigenständiges Design, ungewöhnliche Ausstattungsdetails, mehr Exklusivität und Chic auszeichnen. Dem DS4 ist eine gelungene Architektur mit der entscheidenden Prise Extravaganz zu eigen. Bei dem göttlichen Sportler handelt es sich um eine Version mit 163-PS-Dieselmotor in der Ausstattungslinie SportChic. Citroen bietet mit dem DS4 eine unkonventionelle und dynamische Luxusvariante des C4 an.

Vor allem mit der Karosserie hebt sich der DS4 wohltuend ab und offeriert einen einzigartigen Mix aus viertürigem Coupé, versteckten Fondtürgriffen, flacher Dachlinie, kompakten Steilheck und SUV-Elementen wie beispielsweise großen Radläufen. Das Gesicht beeindruckt mit großem Lufteinlass, dem auffälligen verchromten Doppelwinkel des Citroen-Logos als oberer Grenze, auffälligen Nebelleuchten und weit in die Seite hineingezogenen Scheinwerfereinheiten. Die originelle Seitenarchitektur ist elegant und wirkungsvoll. Die knapp 4,28 Meter lange Limousine wiegt fahrfertig 1385 Kilogramm. Das Gewicht steht in einem guten Verhältnis zu den 163 PS Leistung, die mit einem maximalen Drehmoment von 340 Newtonmetern bei 2000 Umdrehungen in der Minute an die Vorderachse geleitet werden. Eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erreicht der Kompakte in 9,3 Sekunden und mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h kann er in der Premium-Liga mitspielen. Beim Verbrauch kann man im Schnitt mit 6,5 Litern über die Runden kommen, selbst wenn der Spaßfaktor oft genutzt wird. Neben dem sportlichen Anspruch setzt der DS4 auf Komfort. Der Franzose filtert Bodenunebenheiten gekonnt weg, lässt sich aber auch gutmütig und flott auf kurvigen Straßen bewegen. Die gute Langstreckentauglichkeit des jüngsten DS-Sprosses wird von einem angenehm abgestimmten Fahrwerk, das nur bei kurzen Stößen zu hart wirkt, und der hervorragenden Geräuschdämmung unterstützt.

Der Innenraum der SportChic-Modelle ist von gediegener Wohnlichkeit, die weichen Oberflächen sind Handschmeichler und das Finish der in Kontrastfarben abgestimmten Abdeckungen und Verkleidungen wirkt hochwertig. Serienmäßig bei der SportChic-Ausstattung sind die zweifarbigen Ledersitze, sowie die elektrische Lendenwirbelstütze und die Massagefunktion. Dem Fahrer fällt als erstes die 3D-Optik der Hauptinstrumente ins Auge, deren Displayfarbe obendrein zwischen hellem Grau und kräftigem Blau veränderbar ist. Die mit Bedienelementen etwas überladen wirkende Mittelkonsole ist weitgehend funktionsgerecht gestaltet.  Ein edler Akzent wird durch die Chrom-Applikationen gesetzt. Die Orientierung fällt nicht schwer und auch die Ergonomie passt. Alle Schalter und Funktionen sind griffgünstig positioniert. Gute Arbeit haben auch die Fahrwerksentwickler geleistet: Mit seiner direkten Lenkung, der straffen Federung und den breiten 18-Zoll-Rädern wirkt der Fronttriebler Citroen DS4 HDi 165 gleichermaßen agil und fahrsicher. Trotz einer Höhe von 1,53 Metern zeigt die Karosserie selbst bei schnelleren Kurvenfahrten nur ein geringes Wanken. Exzellente Bremsen und ein sauber abgestimmtes ESP sorgen für die nötige Sicherheit. Federn und Dämpfer sind ohne große Komforteinbußen angenehm straff abgestimmt. Auch mit viel Gepäck auf Reisen gehen ist mit dem DS4 gut möglich: 385 Liter Kofferraumvolumen stellt das Raumwunder bereit, bei umgeklappten  Sitzen kann es sogar auf 1.021 Liter erweitert werden.

Alles in allem hat Citroen mit dem DS4 ein überzeugendes Gesamtpaket geschnürt. Herausgekommen ist ein ungewöhnlicher Crossover, der fast hoch wie ein SUV auf den Rädern steht, aber beinahe wie ein Coupé auftritt und in Wahrheit eine Limousine ist.

Audi A5 Cabrio 3.0 TFSI quattro – Dach auf und loscruisen!

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Herbstluft streift durch den makellos verarbeiteten Innenraum des Audi A5 Cabrio und verwöhnt seine Passagiere. Was sich Audi nicht nehmen lassen hat, ist das Stoffdach, welches selbst bei geschlossenem Verdeck noch echtes Cabrio-Fahrgefühl vermittelt. Denn diese heimelige Enge im Halbdunkel unter dem aufgespannten Stoffzelt, das Gefühl, im Warmen und Trockenen zu sitzen, während draußen die Elemente toben – das ist im Stahlklappdach-Cabriolet undenkbar. Und selbst im Winter, wo viele die unumstößliche Meinung vertreten, niemand fahre bei dieser Kälte Cabrio, bleiben dem Fahrer noch 15 Sekunden, um zu überlegen, ob er oben ohne fahren möchte. Denn  diese kurze Spanne brauchen vier Stellzylinder im Audi A5 Cabrio, um das dreilagige Stoffdach akrobatisch unter die feste Abdeckung hinter den beiden Fondsitzen zu packen. Das funktioniert sogar bei 50 km/h, was ja nicht ganz unpraktisch ist.

Die Geräuschdämmung liegt beim Niveau eines Akustikverdecks von Limousinen und somit ist der Geräuschpegel auf der Autobahn bei geschlossenem Verdeck ausgesprochen angenehm. Wer bei kalten Temperaturen auch offen unterwegs sein will, der wird die Luftheizung in den Kopfstützen des Fahrer- und Beifahrersitzes zu schätzen wissen, der in drei Stufen heiße Luft in den Nacken pustet. Und wie es sich für ein selbstbewusstes Unternehmen wie Audi gehört, belässt man es nicht nur bei einem äußerst flink zu öffnenden Verdeck. Erstmals lässt Audi im A5 Cabrio auch eine Start-Stopp-Automatik zum Einsatz kommen und setzt auf Direkteinspritzung und Aufladung. Mit der neuen Start-Stopp-Automatik jedenfalls sind je nach Fahrzyklus Einsparungen zwischen 0,2 bis zu 1,5 Litern möglich. Gekoppelt ist das Start-Stoppsystem zudem mit einer weiteren Neuerung aus dem modularen Effizienzbaukasten des Unternehmens: dem Fahrerinformationssystem. Es bietet neben der Schaltanzeige auch Informationen über die Verbräuche beispielsweise von Klimaanlage, Sitzheizung und Heckscheiben. Keine schlechte Idee, schließlich hängen 30 Prozent des Verbrauchs und damit des C02-Ausstoßes vom persönlichen Fahrstil ab. Mehr als den ausgesprochen laufruhigen Vierzylinder braucht man nicht, um entspannt in diesem wirklich schön anzuschauenden Cabrio durch die Gegend zu cruisen.

Das maximale Drehmoment von 350 Newtonmetern steht zwischen 1750 und 2500 Touren zur Verfügung. Die Kraft des Vierzylinders reicht aus, um in flotten 9,3 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen. Zwar spielt die Höchstgeschwindigkeit bei einem Cabrio nicht die maßgebliche Rolle, doch die zu erzielenden 238 km/h dürften auch denen reichen, die auch gern mal besonders schnell von A nach B kommen wollen. Im Kombi-Verbrauch soll das A5 Cabrio nur 5,6 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen: ein mehr als guter Wert. Der TFSI Quattro kommt auf 211 PS und 155 KW. Optisch fallen bei diesem Flitzer der neue Grill und die neuen Scheinwerfer sofort auf – alles andere ist nur beim genauen Hinschauen auszumachen. Audi hat sich bei der Überarbeitung aufs Detail konzentriert. Ergebnis sind Verbesserungen in vielerlei Hinsicht: moderneres Erscheinungsbild, sparsamere Motoren, optimiertes Fahrwerk und eine verbesserte Ausstattung. Im Vergleich zum Vorgänger sind seine Abmessungen erheblich gewachsen – 5,2 Zentimeter in der Länge, 7,6 in der Breite und 10,1 beim Radstand. Dadurch entsteht ein enormes Platzangebot im Inneren. Das Offenfahrgefühl in diesem Viersitzer wird durch die kurze A-Säule noch betont. Eigentlich müsste es dem gediegenen Audi-Charakter  widersprechen, dass der A5 Cabrio rund 140 Kilogramm mehr auf die Waage bringt, als das Coupé. Allerdings liegt das zum Teil an seiner aufwendigen Karosserieverstärkung und dem Allradantrieb. Im Dynamik-Modus beweist das Cabrio, dass es trotzdem ausgesprochen sportlich agil fährt.

Auch beim Verbrauch und beim Fahrverhalten erweisen sich die Pfunde des Audi A5 Cabrios nicht als Nachteil. Und um die Sicherheit braucht man sich bei Audi auch nicht zu sorgen: mit seinen standfesten, wirksamen Bremsen und einer umfangreichen, passiven Sicherheitsausstattung kann er absolut überzeugen. Schon das Basismodell verdient für sein Fahrverhalten Bestnoten. Mit seinem sicheren Kurvenverhalten und der sehr guten Traktion kann er auch die letzten Zweifler auf seine Seite ziehen. Also einfach sorglos drauflos cruisen und genießen!

Building The Gherkin: Synopsis (Trailer)

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Ein Dokumentarfilm von Mirjam von Arx

Kann ein einziges Gebäude die Karriere eines Architekten beeinflussen, das Image einer globalen Firma und die Skyline einer Weltstadt? Genau ein Monat und ein Tag nach dem Anschlag aufs New Yorker World Trade Center wird in London der erste Stahlträger eines neuen Wolkenkratzers in Position gehievt. Die Frage ist unvermeidlich: Ist es richtig, einen so Aufsehen erregenden Turm mitten im Londoner Finanzviertel zu bauen, auf einem Platz, wo schon einmal eine Bombe hochging?

Doch auch sonst gibt das vierzigstöckige Hochhaus Anlass zu Kontroversen. Norman Foster, einer der visionärsten zeitgenössischen Architekten, nennt sein Design des Swiss Re London Hauptquartiers „radikal – in sozialer, technischer, architektonischer und räumlicher Hinsicht“. Grösse und Form des neuen Turmes sind in der Tat so radikal, dass das Gebäude in den Medien von Beginn weg als „erotische Gurke“ bezeichnet wird. Wird „the Gherkin“ am Ende zu dem Wahrzeichen, von dem sie alle träumen?

Mit Norman Foster, Sara Fox, Peter Wynne Rees, John R Coomber und Ken Livingstone
Produziert von Condor Communications in Co-Produktion mit ican films gmbh
Digibeta, 89′ / 52′

Vergleich der Bewertung von Baukunst mit anderen bildenden Künsten

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Versuch einer philosophischen Betrachtungsweise

Das Gemälde „Die Kerze“ von Gerhard Richter hat bei der letzten Auktion ca. 12 Millionen Euro eingebracht. Die reinen Materialkosten liegen schätzungsweise im dreistelligen Bereich. Wie sieht es im Gegenzug mit der Wertentwicklung eines millionenschweren Bauprojekts in Abhängigkeit zu seinem materiellem Verfall und den Tendenzen des Immobilienmarkts am Standort aus? Dieses Beispiel pointiert die Beziehungsdimension zwischen Mensch und zu bewertendem Gegenstand. Das  Wort  Gegenstand bezeichnet nicht nur Materielles, sondern alles, auf was sich das Bewusstsein richten kann. Dies kann ebenso ein Prozess, ein Ideal, ein Begriff von etwas sein. Die konkrete Geldwert ist ein erstes Indiz, wieviel Wert etwas für jemanden hat. Doch selbst wenn speziell der Kunstmarkt in dieser Beziehung teils absurde Blüten treibt, erschöpft sich die Bedeutung einer Sache nicht in ihrem finanziellen Äquivalent. Ein  Vergleich zwischen Baukunst und anderen  bildenden Künsten bedarf weiterer plausibler Kriterien, welche als Maßstab zur Bewertung angelegt werden können.
Eine philosophische Herangehensweise erfordert initial immer eine Klärung der Begriffe. Folglich stellen sich als erstes Fragen wie: Was ist Baukunst ? Ab wann oder kann man Architektur überhaupt als Kunst bezeichnen? Was ist eigentlich Kunst ? Diese wesentlichen Fragen können an dieser Stelle nicht in vollem Umfang unter Berücksichtigung  sämtlicher kunst- sowie architekturtheoretischer Kontroversen erläutert werden. Sie unterliegen in ihrer Bedeutung dem Wandel des Zeitgeistes im Verlauf  der Kunst- und Kulturgeschichte. Zum Thema können hier nur einzelne Aspekte herangezogen werden, um Unterschiede oder Gemeinsamkeiten festzustellen. Die Frage, was Kunst letztendlich IST, kann und muss zweifellos gestellt werden, allerdings kann sie nicht dogmatisch ein für alle Mal beantwortet werden. Dies würde das künstlerische Ideal von der Freiheit gegenwärtiger und zukünftiger kreativer Prozesse konterkarieren.
Der Gedanke an Baukunst ist immer mit Handwerk assoziiert. In Bezug auf Architektur bietet sich daher zunächst eine klassische Position an, die aristotelische Auffassung des Begriffs der „techné“, der Kunstfertigkeit, dem fachliches Können. Er zielt zum einen auf handwerkliches und zum anderen auf theoretisches und methodisch begründetes Können ab. Aristoteles unterscheidet zwischen herstellenden und gebrauchenden Künsten. Zu letzteren gehören die Fähigkeiten des Architekten. Sein Vorgehen entspringt „höheren Einsichten“, er begründet es theoretisch und richtet es zweckmässig und zielführend immer im  Hinblick auf das Hervorzubringende aus. Der Architekt  leitet den herstellenden Handwerker an. Dessen Tätigkeit fokussiert sich auf die Handhabung des geeigneten Werkzeuges und Materials, ist aber im Hinblick auf das Wesen des Hervorzubringenden selbst kunstlos. Die Begriff der Kunst bezieht sich auf das Hervorbringende, nicht auf das Handeln.
„Baukunst ist immer der räumliche Ausdruck geistiger Entscheidung“, postuliert Ludwig Mies van der Rohe 1928 und bringt so den aristotelischen Gedankengang neuzeitlich auf den Punkt. Des Weiteren definiert er Baukunst als raumgefassten Zeitwillen und den Zweck d.h die Funktion eines Bauwerks als seinen eigentlichen Sinn. Seine Architektur betont Logik, Ordnung und Funktionalität und bricht kategorisch mit historisierenden ästhetischen Traditionen. Die mathematischen Begrifflichkeiten zur Beschreibung  seiner Architektur deuten auf eine formvollendete Ästhetik hin. Eine Bewertung erfolgt über die Wahrnehmung von Zahl, Maß und Proportion, die man als systematisch oder  kategorisch bezeichnen kann. Etwas Wohlgeordnetes wird als elegant, angenehm oder vielleicht sogar als „richtig“ empfunden. Doch ästhetische Merkmale können zwar Bestandteile einer Kunsttheorie darstellen, sind selbst aber keine Kunst.
Kann Baukunst überhaupt künstlerische Ideale wie Freiheit oder  Authentizität, als Bauwerk oder auch an einem Bauwerk, im Sinne einer individuellen Kunstaussage, die den Architekten eindeutig als Künstler identifiziert, darstellen ? Als Beispiel gegen diese Auffassung könnte man die architektonische Postmoderne anführen. Sie bedient sich zwar gezielt sämtlicher ästhetischer Elemente, die eindeutig der Kunstgeschichte zugeordnet werden können. Kann aber ein Zitat aus der Antike in der Mitte der 1950er Jahre (Bau-)Kunst sein oder verliert es nicht eher auf seiner Zeitreise seinen Kontext in dem es Kunst war und transformiert zur Dekoration? Letzteres dürfte der Fall sein, denn der Wert einer antiken Säule liegt in ihrer Symbolkraft für die Zeit, in der sie erschaffen wurde. Ein Duplikat, das den Eingangsbereich einer neuzeitlichen Vorstadtvilla säumt, selbst wenn es  aus Gold nachgebaut wäre,  kann dies unter keinen Umständen leisten. Würde man dieser individuellen Symbolkraft und einzigartigen Verortung in Zeit und Umständen nicht Rechnung tragen, könnte man zumindest in der Theorie Gerhard Richters eingangs erwähntes Gemälde „Die Kerze“ materialgetreu kopieren und im Verkauf ebenfalls einen zweistelligen Millionenbetrag erzielen. Die Bedeutung des individuellen Moments künstlerischen Schaffens wäre damit ad absurdum geführt. Analog konstituiert die Historizität eines Bauwerks seinen Wert als Symbol für eine Epoche.
Es schliesst sich die Frage nach dem Selbstverständnis des Architekten im 21. Jahrhundert unter der Berücksichtung moderner Positionen zum Kunstbegriff an. Versteht er sich heute als Künstler, als Techniker, als Dienstleister ?
Der Architekt selbst muss weder Wände mauern noch ein Dach decken können, um seiner Idee Gestalt und Aussagekraft zu verleihen. Festzuhalten aber  ist, dass die Realisierung eines Kunstobjektes einem moderne Kunstbegriff zufolge, sich nicht nur auf das Ergebnis eines künstlerischen Prozesse, sondern auch auf den Prozess selbst beziehen kann. Kann sich diese Aufassung auch auf die kreative Entwurfsphase eines Architekten beziehen ? Als  realisiertes Beispiel eines authentischen künstlerischen Ausdrucks moderner Baukunst wären möglicherweise die zehn puristischen, skulptural anmutenden Gebäude, die Erwin Heerich für das Museum Insel Hombroich in Neuss entworfen hat. Acht der Gebäude beherbergen Kunstwerke aus verschiedensten Epochen, zwei Gebäude, der „Turm“ sowie der „Graubner-Pavillon“ sind nicht bestückt, sie funktionieren aus sich selbst heraus.
Des Weiteren ist  die Idee der „Kunst am Bau“ zu erwähnen, hierzu zählt beispielsweise die Arbeit „Tondo“ des Künstlers Martin Bruno Schmid am Instituts- und Bibliotheksgebäude der Hochschule Furtwangen. Dort wurde ein kreisrundes Stück Beton mit einem Durchmesser von zweieinhalb Metern aus einer tragenden Wand herausgesägt und verdreht wieder eingesetzt. Doch wie der Ausdruck „am Bau“ bereits nahelegt, ist die künstlerische Aussage dieser Idee zwar Bestandteil des Bauwerks, aber das Bauwerk selbst wird dadurch nicht zum Kunstobjekt.
Sowohl Kunst als auch Architektur unterliegen permanenten sozialen Wechselwirkungen. Architektur kann ohne Weiteres als Machtfaktor betrachtet werden. Lebensbedürfnissen wird durch das Bauen nicht nur entsprochen, sie werden auch geformt und verändern damit Gesellschaften. Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterscheid zur freien Kunst: Kunst unterliegt keinerlei Regeln. Sie wirkt selbst als Prinzip, unabhängig von Statik, Standort oder Lehre. Zusammenfassend würde ich daher, ausgehend von einem idealtypischen Kunstbegriff, in letzter Konsequenz zwischen Baukunst und anderen bildenden Künsten unterscheiden.

VW Tiguan – Ein sportlicher Wolfsburger für alle Fälle

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Frisch geliftet, von Grund auf überarbeitet und mit zahlreichen Assistenzsystemen ausgestattet, ist der VW Tiguan seinem großen Bruder Touareg dicht auf den Fersen und erobert die Herzen der Autokäufer in Windeseile. Bereits das Basismodell rollt mit Alufelgen, Klimaanlage, vier elektrischen Fensterhebern und CD/Radioplayer vom Band. Deshalb verwundert es nicht, dass in Wolfsburg alles auf Hochtouren läuft, um der gigantischen Nachfrage Rechnung tragen zu können. Die Kaufargumente für den VW Tiguan liegen auf der Hand: seine Insassen thronen in erhabener Sitzposition über der Kompaktklasse. Sich rundum wohl zu fühlen wird durch das luftige Raumangebot und die dünnen Dachpfosten, die für eine gute Außensicht sorgen, gesorgt und das Einsteigen ist ebenfalls äußerst entspannt.

Im Innenraum überzeugen die neuen Kopfstützen, die sich vor- und zurückschieben lassen von extremstem Komfort. Die in weiten Bereichen verstellbaren Front-Sessel geben individuell körpergerecht geformte Sitzpositionen, die jede Fahrt zu einem besonderen Ereignis werden lassen. Im unteren Armaturenbrett-Bereich und Handschuhfach-Inneren herrscht Hartkunststoff vor, der aber dem hochwertigen und soliden Anstrich keinen Abbruch tut. Auch die übrige Inneneinrichtung des VW Tiguan 2.0 TSI 4motion ist clever durchdacht: Wird die Rückbank vorgeklappt, entsteht dank automatisch abtauchender Sitzflächen ein nahezu ebener Laderaum, der sich durch Flachlegen der Beifahrerlehne zum Transport von Leitern oder Regalen verlängern lässt. Weitere Innenraumneuerungen sind das Bordcomputer-Display in modernem Farb-Layout, neuer Lack um die acht mittleren Lüftungsdüsen.

Der Naturbursche besitzt alle VW-typischen Eigenschaften: keine Ausfälle, keine größeren Reparaturen, keine bösen Überraschungen – alles ist solide und sicherheitstechnisch auf dem neuesten Stand. Eine Müdigkeitserkennung ist serienmäßig und ein gut funktionierender Spurhalteassistent und das innovative Lichtsystem „Dynamic Light Assist“ sind optional an Bord. Das optionale Lichtsystem zählt zu den Besten auf dem Markt und ist eine echte Kaufempfehlung. Zudem zeigt sich der SUV gut verarbeitet, funktionell und bietet viel Platz im Innenraum. Wer sich für das komplette Rundum-sorglos-Paket entscheidet, wird vom VW Tiguan 2.0 TDI 4motion vor Müdigkeit gewarnt, beim Verlassen der Fahrspur per Lenkeingriff dezent zurückgeführt oder in Parklücken gekurbelt, die nur 80 Zentimeter länger als der SUV selbst sind. Die Bremsen reagieren prompt und garantieren uneingeschränkte Sicherheit. Das Aggregat leistet 122 PS und entfacht ein maximales Drehmoment von 200 Nm bei 1.500-4.000 U/min. Die Motorleistung wird auf alle vier Räder übertragen, so dass sich der Tiguan auch für leichte Geländefahrten gut eignet.

Aber auch auf öffentlichen Straßen gibt er ein gutes Bild ab. Das adaptive Fahrwerk lässt sich in drei unterschiedliche Modi einstellen und bietet somit sowohl dem sportlich ambitionierten als auch dem komfortbetonten Fahrer eine passende Abstimmung. Das Fahrwerk überzeugt mit sicherem Fahrverhalten und einer angenehm direkten Lenkung. Der Federungskomfort ist sehr gut. Das Sechsgang-Handschaltgetriebe arbeitet problemlos leichtgängig und die Zugkraftanschlüsse funktionieren bestens. Und noch ein wichtiges Plus weist der Tiguan auf: Er ist absolut kein Säufer und kommt mit einem Verbrauch von 8,3 Litern innerorts und 5,5 Litern außerorts über die Runden. Der vierradgetriebene kompakte Wolfsburger ist ein rundum praktischer Allrounder, der alle Stadt- und Land-Aufgaben ordentlich meistert. Der 2.0 TDI Motor überzeugt selbst bei höheren Geschwindigkeiten mit seinem ruhig kultivierten Lauf und auch die Motorelektronik ist perfekt ausgeklügelt.

Überzeugen kann der Tiguan mit seiner enormen Power, die alle Alltags- und Urlaubsbedürfnisse voll befriedigt.

Toyota Landcruiser – Weltenbummler sucht das Abenteuer

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Robuste Offroader, die nicht nur auf Asphalt, sondern auch im Gelände unschlagbar sind, sind selten geworden. Der Toyota Landcruiser ist so ein Alleskönner. 1952 stellten die Japaner ihren ersten Geländewagen vor, der bald Landcruiser getauft wurde und als stabiles Arbeitstier seinen Siegeszug um die Welt antrat. Seitdem gilt der Toyota Land Cruiser als absolutes Kraftpaket. Immer noch ist der Cruiser massiv bis in die letzte Schraube. So kommt neben dem Leiterrahmen nach wie vor hinten eine Starrachse zum Einsatz, die Robustheit und Geländetauglichkeit eindeutig vor Fahrdynamik stellt. Allgegenwärtige Schutzbleche sorgen genauso für Langlebigkeit im rauen Terrain wie die Blechummantelung des Tanks. Der permanente Allradantrieb packt kräftig zu. Dank des Torsen-Zentraldifferenzials kann die Verteilung des Drehmoments zwischen Vorder- und Hinterrädern von 50:50 bis rund 30:70 variieren, im Normalbetrieb wird 40:60 aufgeteilt.  Sei es mit dem wirtschaftlichen 3,0 Liter D-4D-Common-Rail-Diesel mit 127 kW (173PS) oder mit dem eher kraftvollen 4,0 Liter V6–VVT-i mit 183 kW (240PS), der Landcruiser zählt zu den besten Geländefahrzeugen für alle nur erdenklichen Einsatzgebiete.

Besonders geschätzt wird er in den arabischen Gebieten, Afrika und Lateinamerika, wo er sein Off-Road-Können hervorragend unter Beweis stellen kann. Von 0 auf 100 schafft es der allradangetriebene Japaner in  12,7 Sekunden. Er bringt es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h. Der Landcruiser mit seiner monolithischen Robust-Optik ist stark auf den klassischen SUV-Gaumen zugeschnitten.  Mit vielen High-Tech-Extras, sehr guter Verarbeitung, hochwertigem Innenraum und hervorragenden Geländeeigenschaften glänzt die jüngste Modellgeneration, die auch auf geteerten Straßen mit anderen modernen SUV mithalten kann. ABS, elektrischer Bremskraftverstärker und –Assistent, elektronische Bergan- und Abfahrkontrolle sowie eine aktive Antriebsschlupfregelung sind serienmäßig enthalten. Seinen Premium-Anspruch kann der neue Landcruiser im Innenraum voll einlösen. Sämtliche Materialien wirken hochwertig, die Verarbeitung ist ebenso erstklassig wie das Platzangebot.  An High-Tech-Extras herrscht kein Mangel: Von Xenon- Scheinwerfern mit Kurvenlicht übers Pre-Crash-Safety-System samt adaptivem Tempomat bis hin zum elektronisch geregelten Fahrwerk, das die Wirkung von Stabilisatoren und Stoßdämpfern an Fahrweise und Untergrund anpasst.

Das Interieur strahlt robuste Solidität und luxuriöse Behaglichkeit aus. Der Inneraum überzeugt mit guter Materialwahl und sauberem Finish Alle Plätze offerieren ein sehr gutes Raumgefühl. Die klassisch-eckige Karosserieform mit geringem seitlichen Einzug und beinahe gerader Dachlinie sorgt trotz großer Sitzhöhe für üppige Kopffreiheit. Der Fahrersitz erfreut zudem mit sehr großer Verstellbarkeit in der Höhe, die auch Lenker mit Präferenzen für niedrige Sitzposition befriedigen. Mittels des in Tiefe und Höhe recht weit verstellbaren Volants lässt sich der Arbeitsplatz weit reichend an unterschiedliche Staturen anpassen. Besonderes Lob verdient das Navigationssystem, das per Touchscreen bedienbar ist. Die Bremsen greifen präzise und neigen nicht zum Fading. Über allem thronend bereitet es ein riesiges Vergnügen in diesem Offroader gemütlich zu cruisen. Unbefestigtes Terrain ist genau das richtige für den Landcruiser. Weiche Auslegung und lange Federwege machen den Toyota zum veritablen Schlammwühler. Grobe, unebene Feldwege nimmt der Wagen selbst mit verschärftem Tempo souverän. Ausgeklügelter, permanenter Allradantrieb mit zuschaltbarer Differenzialsperre, Untersetzungsgetriebe und üppige Böschungswinkel sorgen für Vorankommen auch in steilem Gelände.

Abseits der Straße ist der neue Toyota Land Cruiser noch immer ein Gigant und damit einer der letzten echten Offroad-Dinosaurier.